Anpfiff - Das Fussball Magazin

SAISON 2022/2023 Fußball aus der Region – präsentiert von der VON DEN A-KLASSEN BIS ZUR LANDESLIGA Julian Justvan: Nächster Schritt – auf linker Außenbahn STEFAN REISINGER: „Löwen“-Bank statt Lehrer-Pult PERMANENTE PERSONALSORGEN: Schiedsrichter schlagen Alarm Anpfiff Das Fußball- Magazin für die Region

Als Planungsgesellschaft für Ingenieur- und Architekturleistungen 1966 im Landkreis Landshut gegründet, entwickelte sich SEHLHOFF zu einem der größten Generalplaner in Deutschland. Mit gegenwärtig elf Standorten in Deutschland, darunter die Firmenzentrale in Vilsbiburg und das Kompetenzzentrum für Architektur in Landshut, hat sich SEHLHOFF als zuverlässiger Partner für industrielle und öffentliche Auftraggeber etabliert. NACHHALTIGE INNOVATIONEN UND FUSSBALL Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Geschäftsbereichen Hoch- und Industriebau, Infrastruktur, Technische Ausrüstung und Umwelt. Die geschäftsführenden Gesellschafter und Brüder Axel und Karsten Sehlhoff haben das Familienunternehmen 1999 von ihrem Vater übernommen und SEHLHOFF zu einem Spezialisten für Innovation und Nachhaltigkeit ausgebaut. So stehen neben innovativen Neuheiten wie zum Beispiel dem Graue Energie Indikator GREENi (diese von SEHLHOFF entwickelte Software zeigt bereits in der Planung die Umweltauswirkungen von Bauwerken auf) auch Initiativen zum Schutz der Umwelt im Zentrum. So wurde im Rahmen eines Benefizspiels gemeinsam mit dem Global United FC (Gründer des gemeinnützigen Vereins ist der ehemalige Profi Lutz Pfannenstiel, Aufsichtsratsvorsitzender ist der ehemalige deutsche Nationalspieler Fredi Bobic) ein Projekt zum Artenschutz von Bienen ins Leben gerufen. IN DEUTSCHLAND ZUHAUSE, IN BAYERN DAHEIM Seit der Unternehmensgründung kann SEHLHOFF auf mehr als 13.500 erfolgreich abgeschlossene Projekte weltweit verweisen. Trotz internationaler Aufträge, stetigem Wachstum und Expansion mit Standorten unter anderem in Berlin, Jena und Oldenburg, wissen Axel und Karsten Sehlhoff, wo die Wurzeln des Unternehmens sind. Axel Sehlhoff: „Von der Unternehmensgründung in Bonbruck, dem Umzug der Firmenzentrale nach Vilsbiburg bis hin zu unseren Standorteröffnungen in Straubing, Regensburg oder Landshut: Wir sind in Bayern daheim und werden dies auch in Zukunft sein.“ ANZEIGE SEHLHOFF – Schon immer. Weiter.

Fußball in der Region – präsentiert von der Saison 2022 / 23 3 Anpfiff Das Fußball-Magazin für die Region Liebe Leserinnen, liebe Leser, nach zwei Jahren Pandemie-Pause: „Anpfiff“ ist pünktlich zur Saison 2022/23 wieder da! Die Nations League als Pausenfüller im Sommer, eine vorweihnachtliche Winter-WM im Wüstenstaat Katar, dazu millionenschwere Wechsel-Poker. Das liefert allerhand Diskussionsstoff rund um den Profi-Zirkus. Auch wir haben diskutiert. Schon im Februar. Über ein ganz anderes, für uns freilich nicht minder wichtiges Thema: Trauen wir uns nach zwei Jahren Pandemie-Pause und trotz aller Corona-Unwägbarkeiten wieder, mit einem Sonderheft über den Amateur-Kick in der Region anzugreifen? Ja! Das Ergebnis halten Sie pünktlich zum Saisonstart 2022/23 gerade in Händen – die 15. Auflage unseres Fußballmagazins „Anpfiff“. Ab Mitte Juli rollt der Ball wieder. Etwa in der Landesliga Südost mit der SpVgg Landshut. Zeitgleich geht’s in der Bezirksliga los. In der West-Staffel ist die Region quantitativ und hoffentlich auch qualitativ gut vertreten – mit sieben Mannschaften: Absteiger TV Aiglsbach, DJK Altdorf, FC Ergolding, TSV Langquaid, TSV Ergoldsbach, FC Eintracht Landshut und Aufsteiger SV Neufraunhofen. Wir stellen diese Teams ausführlich vor und geben – wie gewohnt – einen Überblick von den Kreisligen bis runter zu den A-Klassen. Dazu steht Christian Eichhorn, der neue BFVKreisvorsitzende für Niederbayern West, in einem Interview Rede und Antwort. Wir widmen uns auch den Unparteiischen. Die Schiri-Zunft wird mal geadelt, mal getadelt. Wobei die Art und Weise der Kritik oft weit übers Ziel hinausschießt. Der ehemalige FIFA-Referee Wolfgang Stark, Bundesliga-Assistent Christian Leicher und Kreisobmann Christoph Falterer äußern sich sehr besorgt über diese Entwicklung – und den Nachwuchsmangel. Zudem haben wir uns mit aktuellen und ehemaligen Profis (Julian Justvan, Sebastian Maier, Stefan Reisinger, Jürgen Luginger) über ihre Pläne und Ziele unterhalten. Und selbstverständlich: Wir gratulieren allen Aufsteigern! Also dann: ANPFIFF zur Saison 2022/23! Wir wünschen viel Spaß beim Lesen unseres Magazins, den Mannschaften viel Erfolg und uns allen eine gesunde Zeit auf den hiesigen Fußballplätzen. Michael Selmeier LZ-Sportchef Fußball in der Region – präsentiert von der

der Partner im Sportplatzbau… INTERGREEN® Wir planen, bauen und pflegen nach Ihren Bedürfnissen! Sportanlagen Sonnleiten1 84160Frontenhausen Tel. (08732) 93 11 60• Fax93 11 61 www.sportplatzbau-hilgers.de info@sportplatzbau-hilgers.de • „Die Jungs sind brutal motiviert“ SVL-Coach Christian Endler erwartet nächsten Schritt in der Entwicklung Herr Endler, die SpVgg Landshut hat eine recht holprige Frühjahrsrunde hingelegt. Woran lag’s und wo sehen Sie Verbesserungsbedarf? Chr i s t ian Endl er : Die Mannschaft hat sich durch Corona und zahlreiche Verletzungen oft von alleine aufgestellt. Da konnte man auch von der Bank kaum Impulse setzen – und mit zwölf Mann ist auch kein vernünftiges Training möglich. Außerdem ist es ja ganz normal, dass bei einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren auch unnötige Fehler zustande kommen. Wir müssen in der nächsten Saison auf jeden Fall defensiv stabiler und offensiv kaltschnäuziger werden. Sonst kann man schnell in den Abstiegsstrudel geraten. Mitte der Rückrunde wurd’s ja fast nochmal brenzlig. Endl er : Aber wir haben die Kurve gekriegt. Es war ja der Wahnsinn, wie viele Punkte die abstiegsgefährdeten Teams gegen Ende der Saison noch geholt haben. Da hat’s dann auf einmal auch Aiglsbach erwischt, trotz ihrer exzellenten Stürmer. Blicken wir auf die Offensive der „Spiele“. Da wird der Abgang von Toptorjäger Kenny Sigl sicherlich sehr schmerzen. Ruhen jetzt die Hoffnungen auf Neuzugang Stephan König? Endl er : Das mit Kenny tut natürlich weh. Ich habe ihn schon in der Jugend gehabt, er ist ein super Typ und ein toller Fußballer. Stephan hat natürlich eine hohe Qualität und bringt Bayernliga-Erfahrung mit, aber man darf jetzt nicht alles an ihm festmachen. Er hat länger nicht gespielt und braucht sicher seine Zeit. Auch der restliche Kader muss noch geformt werden: Drei Eigengewächse rücken aus der U19 nach, und drei weitere junge Akteure kommen von außerhalb. Endl er : Ja, da bleibt sich die „Spiele“ treu: 90 Prozent von ihnen tragen den „Stallgeruch“ des Vereins, die Nachwuchsarbeit ist hier einfach spitze. Unser Ziel ist ja, uns breiter aufzustellen. Fast jede Position ist nun doppelt besetzt. Wir haben mit den Neuzugängen ganz andere taktische Möglichkeiten und entwickeln uns weiter. Kann diese Unerfahrenheit wieder zum Problem werden? Für Erfolg braucht’s auch Führungsspieler. Endl er : Die haben wir ja. Mit Stephan König, Stefan Alschinger, Kevin Pino Tellez im Zentrum und Fabian Gruber sind wir da bestens aufgestellt. Sie leiten die Jüngeren an und ziehen sie mit. Welchen Eindruck macht die Mannschaft auf Sie? Endl er : Die Jungs sind brutal motiviert und machen’s richtig gut im Training. Jeder Einzelne kämpft jetzt um seine Ausgangsposition für die Saison. Die Jüngeren drängen in die Startelf und die gestandenen Spieler haben in der vergangenen Saison viel dazugelernt und sind um ein Jahr reifer geworden. Welchen Fußball werden Sie spielen lassen? Endl er : Ganz klar einen schönen und variablen Offensivfußball. Der Ball muss schnell in den eigenen Reihen laufen. Außerdem wollen wir aus den Standardsituationen wieder mehr Kapital schlagen, wir haben ja einige groß gewachsene Spieler. Wir hatten zuletzt ein negatives Torverhältnis, obwohl wir Siebter geworden sind. Das kann nicht sein. Auch die Konkurrenz schläft nicht. Welche Chancen rechnen Sie sich in der neuen Spielzeit aus? Endl er : Damit bin ich immer sehr vorsichtig. Wenn wir verletzungsfrei bleiben, können wir im vorderen Drittel mitspielen. Favorit ist für mich Wasserburg. Das war sicher ein Betriebsunfall, dass die abgestiegen sind. Auch Unterföhring, Schwaig, Pullach und Karlsfeld schätze ich stark ein. Noch ein Blick in die Ferne. Wann wird in Landshut das Wort „Bayernliga“ wieder in den Mund genommen? Endl er : Es ist ganz klar, dass der Aufstieg über kurz oder lang das Ziel sein muss – da gehören wir hin. Mit Christian Endler sprach Gunnar Giftthaler. BLÄST ZUR ATTACKE: Christian Endler will schönen und variablen Offensivfußball spielen lassen. Foto: Norbert Herrmann Fußball in der Region – präsentiert von der 4 Saison 2022 / 23 | Landesliga Südost Fußball in der Region – präsentiert von der Landesliga Südost | Saison 2022 / 23 5 15. Juli 2022 Sonderbeilage der Mediengruppe Attenkofer Auflage: ca. 51.800 Exemplare Redaktion/Layout: Michael Selmeier, Gunnar Giftthaler Titelfoto: Alfred Brumbauer Titel/Grafik: Miriam Ottinger Verkaufsleitung: Margot Schmid Anzeigenleitung: Thomas Gedeck Anzeigenverkauf: Verkaufsteam Landshut und Geschäftsstellen Druck: Cl. Attenkofer´sche Buchund Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts IMPRESSUM Anpfiff Das Fußball- Magazin für die Region FC Unterföhring wird hoch gewettet Nur zwei niederbayerische Clubs in der Landesliga Südost: SpVgg Landshut und SSV Eggenfelden Von Norbert Herrmann Mit insgesamt 18 Teams nimmt die Landesliga Südost auch die Saison 2022/23 in Angriff. Nicht mehr dabei sind die Absteiger TV Aiglsbach, DJK SB Rosenheim, FC Töging und TSV Kastl sowie Meister SV Erlbach. Dafür kamen die Bayernliga-Absteiger SV Pullach und TSV 1880 Wasserburg sowie die Aufsteiger VfB Forstinning und ASV Dachau dazu. Das Feld komplettieren: der aus der Südwest-Staffel umgruppierte TuS Geretsried, TSV Grünwald, SpVgg Landshut, SB Chiemgau Traunstein, SC Eintracht Freising, FC Unterföhring, SSV Eggenfelden, SV Bruckmühl, TSV Eintracht Karlsfeld, TuS Holzkirchen, TSV Brunnthal, FC Sportfreunde Schwaig, Kirchheimer SC und TSV Ampfing. Die Zusammenstellung der insgesamt fünf Landesligen nahm der Bayerische FußballVerband (BFV) nach regionalen Gesichtspunkten mit möglichst geringen Fahrstrecken vor, was nach den Worten von Verbandsspielleiter Josef Janker eine „gigantische logistische Herausforderung“ bedeutete. „Leider konnten wir nie alle Wünsche der Vereine zu hundert Prozent erfüllen“, erklärte Janker. Als einzige niederbayerische Clubs sind diesmal die SpVgg Landshut und der SSV Eggenfelden in der Südost-Staffel vertreten. In Landshut vermissen die Fans das Derby gegen den TV Aiglsbach und bedauern zugleich, dass der benachbarte FC Dingolfing den Sprung über die Relegation nicht geschafft hat. „Dadurch fehlen uns zwei Zuschauermagneten, wenngleich auch das Duell gegen Eggenfelden seine Anziehungskraft nicht verfehlen sollte“, findet SVL-Kapitän Alexander Hagl. Der 27-jährige kickt seit dem Bayernligaabstieg der „Spiele“ in der Saison 2014/15 ohne Unterbrechung in der Südost-Liga. Der Weg zum Titel und Bayernliga-Aufstieg im aktuellen Spieljahr führt für ihn über den FC Unterföhring: „Der Vorjahreszweite geht erneut mit dem wohl stärksten Kader ins Rennen“, sagt der kampfstarke Landshuter Abwehrmann. Schließlich konnte der Verein seine komplette Offensivabteilung mit Torschützenkönig Bastian Fischer halten. Allerdings verloren die Oberbayern mit Abwehrchef Arjan Arivofic, der sich dem von ExProfi Sascha Mölders trainierten Bayernligisten TSV Landsberg anschloss, und Michael Eder (zum TSV Dorfen) zwei Abwehrstützen. „Trotzdem ist Unterföhring in der Breite wiederum gut aufgestellt und zählt auch für mich zu den Meisterschaftsanwärtern“, betont auch Joachim Joppa, Pressesprecher des TSV Grünwald und seit Jahren ein Kenner der Szene. Mit vorne dabei erwartet Joppa die Bayernligaabsteiger SV Pullach und TSV Wasserburg – obwohl er einschränkt: „Allerdings muss man abwarten, wie beide die umfangreicheren personellen Veränderungen verkraften.“ Ein Ausrufezeichen setzten die „Löwen“ aus Wasserburg aber schon mit einem 2:0-Sieg im ersten Test beim BayernligaAufsteiger SV Erlbach. Ähnlich äußert sich Holzkirchens Sportleiter Markus Müller. Für ihn sind Unterföhring und Pullach die Favoriten. „Auch Forstinning ist als Aufsteiger keinesfalls zu unterschätzen“, sagt er und ergänzt: „Das Gesamtfeld wird sich sicher noch einen Tick stärker präsentieren.“ Seit fünf Jahren gehört der TSV Grünwald der SüdostGruppe an. „Unser erklärtes Saisonziel ist erneut der Klassenerhalt, den wir in der abgelaufenen Runde mit nur vier Punkten Vorsprung zu den Relegationsplätzen gerade noch realisieren konnten. Die Bayernliga ist für uns aus wirtschaftlichen Gründen kein Thema“, betont Joppa. Was die Abstiegskandidaten betrifft, wollte er sich nicht näher festlegen: „Da ist alles offen, wenngleich meiner Meinung nach Mannschaften wie Kirchheim und diesmal auch Freising Schwierigkeiten bekommen könnten“, meint Joppa und erinnert im selben Atemzug an den sportlichen Überlebenskampf in der Vorsaison. „Es könnten wiederum Vereine hineingezogen werden, die nicht damit gerechnet haben. Ich nenne nur die Beispiele der abgestiegenen FC Töging, TSV Kastl und Sportbund Rosenheim.“ Totales Neuland betritt derweilen der VfB Forstinning. Im Lager des Landesliga-Novizen gehen sie jedoch mit Ehrgeiz an die Herausforderung heran. Obschon TopTorjäger Bakarx Touray seine Zelte in Forstinning abgebrochen und beim Ligakontrahenten TuS Holzkirchen angeheuert hat. Mit Ivica Coric verfügt der Aufsteiger über einen erfahrenen Übungsleiter, der jetzt bereits im siebten Jahr beim VfB tätig ist. Bereits im Vorfeld freuen sich Forstinnings Kicker insbesondere auf das Landkreisduell mit dem FC Spfr. Schwaig. Den Sportfreunden wiederum ist ein Spitzenrang zuzutrauen. Der Vorjahresdritte baut auf einen nahezu unveränderten Kader, der sich unter Spielertrainer Ben Held weiter steigern sollte. „Für mich ein Geheimfavorit“, findet Markus Müller vom TuS Holzkirchen. Ein alter Bekannter in der Südost-Staffel ist der aus dem Südwesten zurückgekehrte TuS Geretsried. Dessen Abteilungsleiter Ibro Filan erwartet nach dem „Umzug“ ein attraktiveres Teilnehmerfeld: „Die räumliche Nähe zu Konkurrenten wie Eintracht Freising, Unterföhring, Brunnthal oder Wasserburg dürfte für ein Zuschauerplus in unserem Stadion sorgen.“ Einen zusätzlichen Vorteil für seinen Club sieht er darin, dass nicht weniger als 2000 Kilometer an Fahrstrecke wegfallen. Nach nur einem Jahr ist der ASV Dachau wieder zurück. Die Truppe von Trainer Manuel Haupt nahm die Relegationshürden TSV Aindling und FC Dingolfing und schaffte den Aufstieg. Neben dem überragenden Stürmer Philipp Schmidt und Kapitän Christian Roth verfügen die Stadtwald-Kicker über weitere ligaerfahrene Kräfte und wollen mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. EIN TÄNZCHEN GEFÄLLIG? Stürmer Robin Volland (links) und sein FC Unterföhring wollen in der Landesliga Südost den Takt vorgeben – mal schau’n, wie flott die „Spiele“ umMittelfeldrenner Fabian Gruber in den Rhythmus kommt. Foto: Norbert Herrmann

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Mittlerweile zählt der gebürtige Landshuter 40 Lenze und kehrt „hochmotiviert“ sowie „brutal“ erfreut zu den in der 3. Liga darbenden „Blauen“ zurück. Als Assistent von Chefcoach Michael Köllner. Stefan Reisinger hat ja als Profi allerhand erlebt, spielte bei den Erstligisten SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf, später noch beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Zuletzt werkelte er vier Jahre für den KFC Uerdingen. Eigentlich als Co-Trainer, wiederholt als Interimscoach, mal als Teammanager. Oder als „Teamchef“, weil er bloß die A-Lizenz besitzt. Gemeinsam mit Übungsleiter Jürgen Press schaffte er 2020/21 doch noch den sportlichen Klassenerhalt in der 3. Liga. Sein Abschiedsgeschenk. Die Rheinländer hatten längst Insolvenz angemeldet und erhielten keine Lizenz mehr. Der Landshuter machte sich intensiv Gedanken über seine Zukunft. In Köln wollte er sich zum Fußball-Lehrer ausbilden lassen. Klappte nicht. Einmal gab’s pandemiebedingt keinen Lehrgang, einmal hatte der DFB keinen Platz für ihn. „Es ist sehr schwer, da reinzukommen“, sagte Stefan Reisinger. Irgendwann im vorigen Winter schneite ein Angebot aus Österreich herein – aus dem schönen Land Tirol. Beim Zweitligisten Wacker Innsbruck war der Chefcoach-Posten vakant. Der Chaos-Verein entschied sich nach viel Trara und internen Querelen aber gegen den Niederbayern. „Das hätte mich sportlich schon sehr gereizt“, befand Stefan Reisinger. Im Nachhinein dürfte er heilfroh über den Korb der „Ösis“ sein. Der Traditionsverein ist pleite und wurde soeben zum Zwangsabstieg verdonnert. Also machte der Sparkassenkaufmann und Betriebswirt – wie auf dem Jobportal Linkedin zu lesen war – etwas ganz anderes. Stefan Reisinger tauschte die Trainerbank gegen das Lehrer-Pult und unterrichtete ein paar Monate lang die Fächer Sport und Wirtschaft an der katholischen Realschule in Oberroning bei Rottenburg. Bis die „Löwen“ brüllten. Genau genommen, bis sein Handy im Urlaub klingelte – auf dem Fußweg zum schiefen Turm von Pisa. Am anderen Ende der Leitung: ein gewisser Michael Köllner mit der Co-Frage. „Da brauchte ich nicht lange überlegen, das ging alles ganz schnell“, erzählte der Landshuter den Kollegen von „RP Online“. Zumindest einen kennt er bei den Sechzgern schon ganz gut: Günther Gorenzel. Der aktuelle Sport-Geschäftsführer arbeitete in der Saison 2005/06 als Co-Trainer seines österreichischen Landsmanns Walter „Schoko“ Schachner mit dem Angreifer Stefan Reisinger. Für den gilt jetzt: einmal „Löwe“, wieder „Löwe“. Sogar mit Aufstiegschancen. VORFREUDE PUR: Stefan Reisinger arbeitet jetzt als Co-Trainer beim Drittligisten TSV 1860 München. Foto: imago Fußball in der Region – präsentiert von der 6 Saison 2022 / 23 | Landesliga Südost Fußball in der Region – präsentiert von der 7 Saison 2022 / 23 Gesundes Gerangel „Spiele“ kann nach schier endloser Personalmisere endlich wieder aus dem Vollen schöpfen Von Norbert Herrmann Nach dem letzten Abstieg aus der Bayernliga bestreitet die SpVgg Landshut nunmehr bereits ihre siebte Saison in der Landesliga Südost. Dafür steht Trainer Christian Endler ein insgesamt 26-köpfiges Aufgebot zur Verfügung. Nicht mehr bei der „Spiele“ sind Kenny Sigl, der sich beim Regionalligisten SV Wacker Burghausen versucht, Malick Cessay (SSV Eggenfelden), Hakan Acinal (SpVgg Altenerding) und Leonardo Lechner (Ziel noch unbekannt). Johannes Zettl und Leon Götz legen eine Pause ein. Die Liste der Zugänge führt der 33-jährige Stephan König an. Der Top-Torjäger der Bayernliga Nord kommt vom SC Feucht und hat seinen Wohnsitz nach Essenbach verlegt. Zudem haben die SchwarzWeißen mit Philipp Müller (FC Dingolfing), Jannik vom Hofe (BSG Taufkirchen) und Kilian Maul (SSV Jahn Regensburg/U19) drei weitere, hoffnungsvolle „Neue“ verpflichtet. Aus dem eigenen Nachwuchs rückten drei Talente auf: Bastian Lomp, Yannick Justvan und Alexander Spolwind, die bereits Einsätze im Landesligateam hatten. „Der Abgang unseres besten Torschützen Kenny Sigl tut uns zugegebenermaßen weh. Wir hätten ihn gerne behalten und zusammen mit Stephan König im Angriff gesehen“, sagt SVL-Sportvorstand Benedikt Neumeier. Er verspricht sich jedoch einiges vom ausgebufften König: „Stephan ist zweifelsfrei eine Bereicherung für uns und hat seine Klasse zuletzt in Feucht, wo sein Abgang sehr bedauert wurde, unter Beweis gestellt. Er passt auch menschlich ins Mannschaftsgefüge und sollte vorwiegend den jungen Akteuren eine Stütze sein.“ Eine neue Herausforderung sucht Philipp Müller am Hammerbach. Der 20-Jährige kam beim Bezirksligisten FC Dingolfing in der abgelaufenen Runde zumeist als Auswechselspieler zum Zug, netzte in 26 Partien sechsmal ein und bereitete drei Treffer vor. Kilian Maul (17), dessen jüngerer Bruder Fabian in der U12 der SVL kickt, und Jannik vom Hofe (19) streiften schon früher das Trikot der SpVgg Landshut über. Damit sind nicht weniger als 19 Akteure im Aufgebot, die bereits im Nachwuchsalter an der Sandnerstraße dem runden Leder nachjagten. „Ein Platz im oberen Tabellendrittel ist unser erklärtes Saisonziel“, sagt Benedikt Neumeier: „Gleichzeitig wollen wir den Zuschauern ansprechende Fußballkost bieten.“ Just diese Position hat der Verein zuletzt als Rangsiebter knapp verpasst. Nach einer starken Herbstrunde wurde man gleich nach der Winterpause unter der Regie des neuen Trainers Christian Endler plötzlich ausgebremst – wobei massive Personalsorgen aufgrund von Verletzungen eine entscheidende Rolle spielten. „Eine erschreckend lange Ausfall-Liste sorgte dafür, dass teilweise nur Verlegenheitsmannschaften aufliefen“, erinnert sich Benedikt Neumeier. Wichtige Stützen wie Kevin Pino Tellez oder Marcus Plomer konnten einfach nicht mehr gleichwertig ersetzt werden. Der 27-jährige Defensivstratege Pino Tellez ist jetzt wieder vollkommen fit und fungiert neuerdings auch als spielender CoTrainer. In einem weitgehend kompletten Kader herrscht nun also plötzlich wieder ein gesunder Konkurrenzkampf. Der Start erfolgt am Samstag (16. Juli) um 13 Uhr im ebm-papst-Stadion gegen den SB Chiemgau Traunstein. Es folgt das Match beim SC Eintracht Freising (Dienstag, 19. Juli). Der Club aus der Domstadt befindet sich nach mehreren Abgängen im Umbruch und setzt jetzt zumeist auf junge Kräfte. Es folgt die auf 26. Juli verlegte Heimpartie gegen den TuS Holzkirchen, der sich unter anderem zwei ehemalige Regionalligaspieler vom SV Heimstetten angelte. Danach geht‘s zum Aufsteiger VfB Forstinning (29. Juli) – eine echte Premiere. Im Sportpark an der Aicherstraße treffen erstmals die Männermannschaften der beiden Vereine aufeinander. „Als Neuling freuen wir uns über jedes Spiel in der Landesliga“, betont Forstinnings Fußballboss Thomas Herndl und schickt schon eine Kampfansage gen Niederbayern: „Gegen Landshut rechnen wir mit einer stimmungsvollen Kulisse. Wir sind gerüstet.“ Benedikt Neumeier erwartet derweilen eine kniffligere Saison als zuletzt: „Mit dem in der Aufstiegsrelegation gescheiterten FC Unterföhring sowie den Bayernligaabsteigern Pullach und Wasserburg hat die Liga sicher an Spielstärke gewonnen. Dachau und der von der Südwest-Gruppe umgesiedelte TuS Geretsried verfügen ebenfalls über gestandene Landesligateams“, erklärt der SVL-Sportchef: „Es gibt also keine Selbstläufer für unsere Truppe.“ STARTKLAR: Die „Spiele“ eröffnet die neue Saison in der Landesliga Südost gegen SB Chiemgau Traunstein. Foto: SpVgg Landshut SpVgg Landshut Tor: Johannes Huber, Louis Tournier. Abwehr: Marcus Plomer, David Löffler, Kevin Engber, Georg Stegmüller, Yannick Justvan, Robin Justvan, Alex Hagl, Robin Oswald, Kilian Maul, Bastian Lomp, Alex Spolwind. Mittelfeld und Angriff: Bastian Aimer, Stefan Alschinger, Lucas Biberger, Fabian Gruber, Dejan Ignjatic, Dominik Past, Fabian Past, Kevin Pino Tellez, Jannik vom Hofe, Stephan König, Philipp Müller, Florentin Seferi.

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Zuletzt hatte Borussia Dortmund den vom Boulevard zum „Problem-Profi“ abgestempelten Kroaten vom VfL Wolfsburg ausgeliehen, nun ist er zurück bei seinem eigentlichen Brötchengeber. Bei den Niedersachsen hat sich Marin Pongracic freilich unbeliebt gemacht – insbesondere durch einen Streit um Prämien. Der Termin vor dem Kadi wurde abgeblasen, beide Seiten bemühen sich – nach dpa-Infos – seit Anfang Juni um einen außergerichtlichen Vergleich. Beim verspäteten Übungseinstieg der Nationalspieler fehlte Pongracic ebenso wie beim Abflug ins Trainingscamp nach Österreich. „Er ist erkrankt und braucht noch ein bisschen Zeit“, sagte Landsmann und VfL-Chefcoach Niko Kovac dem „Kicker“: „Dann werden wir sehen, wie sich das entwickelt.“ Könnt’ spannend werden. GUTE LAUNE: Marin Pongracic (li.) und Duje Caleta-Car beim Länderspiel der Kroaten gegen Frankreich. Foto: imago Fußball in der Region – präsentiert von der 8 Saison 2022 / 23 | Bezirksliga West Fußball in der Region – präsentiert von der Saison 2022 / 23 9 Attacke aus dem Rottal TuS Pfarrkirchen, ASCK Simbach und Aufsteiger TuS Walburgskirchen in der Bezirksliga West Von Bepp Helmrich Das war eine spannende Saison in der Bezirksliga West – am Ende durften nur zwei Clubs jubeln: Zunächst die SpVgg GW Deggendorf, weil sie sich nach einem heißen Duell mit dem FC Dingolfing den Titel krallte und den Sprung in die Landesliga schaffte. Zwei Wochen später freuten sie sich auch bei der DJK Altdorf: Die Mannen von Trainer Holger Götz überstanden mit einem Kraftakt die Abstiegsrelegation und verlängerten um ein Jahr in der Bezirksliga West. Während auf dem Rasen noch der Kampf um Aufstieg oder Klassenerhalt über die Bühne ging, werkelte Bezirksspielleiter Richard Sedlmaier hinter den Kulissen fleißig und machte Fakten für die neue Saison 22/23. Mit einigen Veränderungen, weil sich nicht nur Meister Deggendorf aus der Liga verabschiedete. Die SpVgg Plattling und die SpVgg Niederaichbach sind direkt abgestiegen. Traditionsverein TSV Vilsbiburg musste nach der Relegationspleite ebenfalls eine Etage tiefer. Der FC Kirchroth und Türk Gücü Straubing wurden in die Ost-Staffel versetzt. Ein Sextett ist also raus aus der Liga, ergo tauchen sechs „Neue“ auf – darunter ein Rottal-Trio. TuS Pfarrkirchen und ASCK Simbach wandern von der Ost- in die Weststaffel und dorthin wurde auch Aufsteiger TuS Walburgskirchen verfrachtet. Die beiden Erstgenannten kennt man aus vergangenen West-Zeiten und da mischten beide immer im Titelkampf mit. Walburgskirchen will die Liga halten und hat sich mit Routinier Yunis Karayün (36) einen Ex-Regionalliga-Spieler geangelt. Neuling Nummer vier ist der TV Aiglsbach, der sich aus der Landesliga Südost verabschieden musste und der wohl einen Anlauf für den Sprung nach oben nimmt. Zwei Aufsteiger gibt’s obendrein: Der SV Neufraunhofen schaffte auf Anhieb die Rückkehr ins niederbayerische FußballOberhaus und ist voller Tatendrang. „Nie wieder Kreisliga“ skandierten die Fans nach dem Titelgewinn. Gleiches gilt für den FC DJK Simbach bei Landau. Damit ist das NeulingsSextett komplett, bleiben noch die zehn etablierten Vereine. Der FC Dingolfing will die unglückliche Saison 21/22 schnell vergessen und mit seinem Trainerteam um Florian Baumgartl Titel und Aufstieg (nach)holen. Der FSV Landau mit Coach Jochen Freidhofer hat sich vorgenommen, nach Platz drei nun endgültig ins Rennen um ein LandesligaBillett einzugreifen. Obschon die Bergstädter mit Stürmer Sami Mohamad (SpVgg GW Deggendorf) einen wichtigen Spieler verloren haben. Der TSV Ergoldsbach möchte seinen vierten Rang bestätigen. Bleiben noch der FC Ergolding (dort sprechen sie nach der Enthaltsamkeit auf dem Transfermarkt und dem abermals verordneten Jugendstil vom Klassenerhalt), der TSV Abensberg, TSV Langquaid, ATSV Kelheim, FC Eintracht Landshut, FC Teisbach und DJK Altdorf – die alle ein gemeinsames Ziel haben: Eine Saison ohne Abstiegsstress spielen und drin bleiben. Alle Jahre wieder sind auch diesmal die Fakten klar. Auf der einen Seite die Teams, die aktiv auf der Suche nach Kickern sind und dafür auch einiges ausgeben – auf der anderen Seite die Mannschaften, die sich im eigenen Umfeld umschau’n. Nach Spielern mit Ehrgeiz suchen, mit ihnen eine Mannschaft formen, um erfolgreich zu sein. Spätestens nach 30 Spieltagen wird man sehen, welche Variante sich durchsetzt. VOLLER EINSATZ: Keeper Michael Förster wechselte von Altdorf nach Ergolding. Foto: Reimund Neumaier Bezirksliga West: So geht’s los 1. Spieltag Ergolding – Neufraunhofen FC Simbach – W’kirchen Landau – Dingolfing Aiglsbach – Langquaid Ergoldsbach – Pfarrkirchen Eintracht – Altdorf ASCK Simbach Kelheim Teisbach – Abensberg 2. Spieltag N’hofen – ASCK Simbach Langquaid – Ergoldsbach Kelheim – Eintr. Landshut Abensberg – FC Simbach Walburgskirchen – FCE Dingolfing – Teisbach Altdorf – Aiglsbach Pfarrkirchen – Landau Hohe Ambitionen im Saarland Sportlicher Leiter Jürgen Luginger stellt sich mit Saarbrücken auf „brutale“ Drittliga-Saison ein Von Marcel Meinert Seit mehr als 30 Jahren hat der Ergoldinger Jürgen Luginger im deutschen Fußballgeschäft einen klangvollen Namen. Nach seiner eindrucksvollen ProfiKarriere mit 84 Bundesligaund 380 Zweitliga-Partien, unter anderem für Schalke 04, den 1.FC Saarbrücken oder Rot-Weiß Oberhausen, arbeitete der 54-Jährige zunächst über mehr als 15 Jahre als Trainer. Vor zwei Jahren wechselte er den Verantwortungsbereich: Seither versucht Luginger, den Traditionsverein Saarbrücken als Sportlicher Leiter zurück in Liga zwei zu führen. Die Begeisterung rund um den ehemaligen Bundesligisten in der saarländischen Landeshauptstadt ist groß, zudem hat der Verein mit dem modernisierten Ludwigparkstadion infrastrukturell beste Voraussetzungen. Die wirtschaftlichen Mittel aber sind begrenzt – das macht die Kaderplanung zur besonderen Herausforderung: „Wir können nur ablösefreie Spieler verpflichten, alles andere ist unrealistisch“, sagte Luginger, als es an die Zusammensetzung des Teams für die kommende Spielzeit ging. Als Tabellensiebter der Vorsaison verpassten die Saarländer den Aufstieg, nachdem sie aus den letzten sieben Spielen keinen einzigen Sieg mehr geholt hatten. „Wir haben zwar eine gute Saison gespielt, aber man hat gesehen, dass wir noch einige Top-Leute brauchen, um den Schritt nach oben zu machen“, bilanzierte Luginger und präsentierte mit Cheftrainer Uwe Koschinat sogleich den bundesligaerfahrenen Mann Mike Frantz (35) als Königstransfer. Die Vorfreude im Umfeld ist jedenfalls groß: Über 2000 Anhänger waren beim Trainingsauftakt mit dabei – doch Sportdirektor Luginger übt sich lieber in Understatement. Auch wenn er um die hohen Ansprüche beim FCS und die Träume der Fans weiß, kennt er das Geschäft aus dem EffEff und gibt vor, das „A-Wort“, nicht zu kennen. „Ich glaube, dass es nicht leichter wird. Aus der zweiten Liga kommen finanzstarke Klubs wie Ingolstadt herunter. Die dritte Liga wird auch in der neuen Saison brutal“, blickt der Niederbayer auf die neue Herausforderung, die ihn ganz besonders reizt. Er ist Fußballer mit Leib und Seele und hat vor allem eine Liebe zu den großen Traditionsvereinen entwickelt – und da ist er in Saarbrücken nun wirklich bestens aufgehoben. ER ZEIGT’S AN: Jürgen Luginger will mit Saarbrücken eine Etage nach oben. Foto: imago

Waldland ist ein innovativer Hersteller von Fenstern und Haustüren in vielfältigen Stil- und Materialversionen. Unser Familienbetrieb in der fünften Generation ging vor mehr als 100 Jahren aus einer kleinen Wagnerei hervor. Heute fertigen wir für Sie mit über 50 Mitarbeitern Fenster und Haustüren aus Holz, Holz-Alu, Kunststoff, Kunststoff-Alu und Aluminium. Nähere Informationen zu unseren Stellenangeboten finden Sie unter www.waldland.de Senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen aninfo@waldland.deoder gerne auch per WhatsApp an 08705/9250 Seeanner GmbH & Co. Fenster und Türen KG · Landshuter Straße 30 · 84169 Altfraunhofen WIR SUCHEN VERSTÄRKUNG! 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Gründe dafür gibt es und die sind durchaus nachvollziehbar. „Hätten wir die drei besten Spieler aus dem Kreisklassen-Team und der Landesliga-A-Jugend in den Kader geholt, dann wären wir mit Sicherheit mindestens auf Rang vier in der Endabrechnung gelandet“, ist Cheftrainer Michael Heckner überzeugt. Man verzichtete darauf, weil man die „Zweite“ im Rennen um Titel und Aufstieg halten wollte (das ging allerdings daneben, es gab am Ende nur Rang drei) und sich die A-Jugend ein weiteres Jahr Landesliga (das klappte souverän) sichern sollte. Das alles hat man abgehakt, die ganze Konzentration gilt jetzt der neuen Spielzeit. Dazu gab es personelle Veränderungen in der Führungsetage. So wie es sich der bisherige „Macher“ Hans Heckner schon seit langem vorstellte. Roman Sigl ist als Abteilungsleiter an Bord, Michael Roider als Sportleiter für die beiden Herren-Teams verantwortlich. Dritter im Bunde: Chefcoach Michael Heckner. Damit ist ein Führungstrio, das jahrzehntelang für die Rot-Weißen kickte, perfekt. Neue Männer, neuer Stil? Das wird es so nicht wirklich geben. Die Rot-Weißen setzen weiter auf den Jugendstil. Mit Recht: In diesem Bereich gehört Ergolding zu den TopTeams in Niederbayerns Fußball-Landschaft. Die A-Jugend um Trainer Giuseppe Cafariello kickt erfolgreich in der Landesliga und aus diesem Team wechseln gleich zehn Akteure zu den Herren. Zwei sind weg: Niclas Thieme überzeugte ein Angebot des FC Eintracht Landshut, Felix Seemann versucht sein Glück beim TSV Buchbach. Alle anderen bleiben den Rot-Weißen treu und darauf ist man im FCE-Lager stolz. „Unsere Nachwuchsarbeit ist sehr erfolgreich. Wir wären dumm, wenn wir das nicht ausnutzen würden. Wir haben da ganz viel Qualität und dass sich die jungen Spieler bei uns wohlfühlen, macht das noch ein bisschen einfacher“, wird Michael Roider deutlich. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah, weiß ein altes Sprichwort. Deshalb verfolgen die Ergoldinger nach wie vor ihre Vereinsphilosophie der vergangenen Jahre. Erfahrene Spieler und Jungspunde aus der eigenen Abteilung zu einem starken Team formen und damit erfolgreich sein. Dass damit auch die Kicker einverstanden sind, kann belegt werden: Nur zwei verlassen den Sportpark. Kevin Kulzer wechselt zum TV Schierling (Wohnort-Nähe) und Keeper Moritz Riedl nach Adlkofen. Getreu den Vorgaben wurde man in Sachen Neuverpflichtungen mit Bedacht aktiv: Schlussmann Michael Förster und Angreifer Daniel Bauer kommen vom DJK SV Altdorf in den Sportpark. „Wir haben uns gezielt verstärkt, beide passen prima in unseren Kader“, ist sich Michael Heckner sicher und freut sich, dass Michael Förster als Co-Trainer auch ein wichtiges Bindeglied zwischen der Mannschaft und dem Coach sein wird. Und weil man das, „was über Jahrzehnte aufgebaut wurde, nicht in Frage stellen wird“, gibt’s auch keine Trennung zwischen der „Ersten“ und der „Zweiten“. Sportleiter Michael Roider spricht da Klartext: „Nur eine Mannschaft, das geht nicht. Wir haben eine ehrgeizige und spielstarke U23. Da ist viel Qualität drin und die muss gepflegt werden.“ Mit guter Zusammenarbeit der Trainer-Duos Michael Heckner/Michael Förster und Alexandru Kohonicz/Kevin Treis. Jeder soll seine Chance bekommen. Ein Mix aus Routine und jugendlichem Elan – das soll, so Michael Roider, Ergolding nach vorne bringen. Mit den Routiniers Christoph Konietzny und Patrick Scheibenzuber als Führungsspieler und den Jungspunden wie Dennis Skora, William Maloumby, Moritz Leiß oder Oliver Steil. „Jeder soll wissen, dass er seine Chance bekommt. Es liegt letztendlich am Leistungsvermögen. Dazu muss man halt viel arbeiten“, macht Michael Heckner deutlich. Klare Worte – jetzt sollten die Taten folgen. DER MIX MACHT’S: Der FC Ergolding schickt eine Truppe mit Routine und jugendlichem Elan ins Rennen. Foto: Bepp Helmrich „Es sieht gut aus“ Der neue FCE-Sportleiter Michael Roider geht mit viel Optimismus in die beginnende Saison Herr Roider, als Fußballer sind Sie beim FC Ergolding groß geworden, jetzt vollziehen Sie den Sprung vom grünen Rasen in die FunktionärsKlasse. Das sieht ja nach ganz viel Arbeit aus, oder? Mi chae l Roider : Na ja, wenig ist es nicht gerade. Aber wir sind gut aufgestellt. Das gilt für den Trainerbereich ebenso wie für unser Betreuerteam und unsere Fußballer. Deshalb blicken wir optimistisch in die Zukunft. Was macht den Sportleiter so optimistisch? Roider : Kurz vor der Saison sieht es gut aus. Die Testergebnisse stimmen, die Stimmung unter den Kickern ist prima und die der Trainer ebenso. Die jüngeren Fußballer ziehen voll mit, die älteren Spieler sind auch voller Ehrgeiz. Das wird ein guter Mix. Mit einem ehrgeizigen Sportleiter Michael Roider, der bei seinem FunktionärsDebüt den Sprung in die Landesliga als Ziel ausgibt? Roider : Ein Ziel ist das nicht. Wenn es allerdings klappt, warum nicht? Geld werden wir dafür aber mit Sicherheit nicht in die Hand nehmen! Was in Ergolding über Jahrzehnte aufgebaut wurde, das werden wir nicht in Frage stellen. Mit Michael Roider sprach Bepp Helmrich. GIBT beim Heimatverein sein Debüt als Fußball-Funktionär: Michael Roider Foto: bep FC Ergolding Tor: Michael Förster, Moritz Leiß. Abwehr: Rene Fredlmeier, Alexander Sarnoch, Thomas Sigl, Patrick Scheibenzuber, Dennis Skora. Mittelfeld und Angriff: Dawid Gutkowski, William Maloumby, Oliver Steil, Kevin Treis, Julius Drück, Patrick Hirschmüller, Christoph Konietzny, Rainer Kloos, Max-Leon Blass, Aziz Ouro-Arignan, Daniel Bauer. Das ist der vom FCE gemeldete Kader. Wie in der vergangenen Saison plant der Verein auch heuer mit Spielern der U19 und U23. „Herausforderung, die durchaus Spaß macht“ Ergoldings Chefcoach Michael Heckner erteilt allen Aufstiegsforderungen aber eine klare Absage Neue Saison, altes Lied: Einige Spieler haben den Verein verlassen oder ihre Karriere beendet, neue Spieler tauchen im Kader auf. Jetzt soll der Trainer alles unter einen Hut bringen und ein starkes Team formen. Eine Herausforderung, Herr Heckner? Mi chae l Heckner : Natürlich, aber eine die durchaus Spaß macht. Auch wenn die Ansprüche immer größer werden. Der Weg eine Klasse nach oben ist bei uns allerdings kein wirkliches Thema. Man hat mit Keeper Michael Förster und Daniel Bauer (beide vom DJK SV Altdorf) nur zwei externe Neuzugänge. Reicht das aus? Andere Vereine sind da wesentlich aktiver. Heckner : Diese Wechselaktionen werden immer lustiger. Da wird schon einiges geboten. Das machen wir nicht mit, bei uns ist es eher ruhiger. Wir haben uns mit unseren beiden Neuzugängen gezielt und gut verstärkt. Zehn junge Spieler kommen aus der Landesliga-A-Jugend, bis auf zwei bleiben alle dem Verein treu. Ein deutliches Indiz für eine WohlfühlArena Ergolding? Heckner : Ja, darauf sind wir schon stolz. Die Jungs werden ihre Spielzeiten und Chancen bekommen. Ob es zum Stammplatz reicht, hängt letztlich von der Leistung ab. Nicht nur bei den neuen, sondern auch bei den etablierten Spielern. Mit Michael Heckner sprach Bepp Helmrich. MÄCHTIG STOLZ auf die Wohlfühl-Arena Ergolding: Coach Michael Heckner. Foto: bep

Wir gratulieren dem TVG zum Aufstieg und wünschen viel Erfolg in der Kreisliga! Fußball in der Region – präsentiert von der www.sparkasse-landshut.de KRAPFSchreinereiInnenausbau GmbH Fraundorf 9 - 84335 Mitterskirchen - Telefon 08725/910166 Der nächste Schritt Julian Justvan hat sich beim Zweitligisten SC Paderborn 07 als unverzichtbare Stammkraft etabliert – und schraubt für 2022/23 die eigenen Ansprüche noch höher Von Tobias Nagler Auf den ersten Blick hat sich nicht viel geändert: 29 ZweitligaEinsätze standen 2020/21 für Julian Justvan zu Buche, deren 33 in 2021/22. Der entscheidende Unterschied findet sich in der angrenzenden Spalte der einschlägigen Datenbanken: In der abgelaufenen Spielzeit spulte der 24-Jährige 2439 Minuten im Trikot des SC Paderborn 07 ab – und damit fast 1000 mehr als noch in seinem ersten Jahr nach dem Wechsel vom VfL Wolfsburg zum damaligen Bundesliga-Absteiger. „Ich wollte einen Schritt nach vorne machen, und das ist gelungen“, sagt der Profi aus Wörth. Ursprünglich als Achter zentral im Mittelfeld eingesetzt, beackert er im neuen Paderborner 5-2-3-System seit der Rückrunde die linke Außenbahn. Eine Position, die dem schnellen und technisch versierten Niederbayern aber durchaus liegt. „Das kommt meinem Spielertyp entgegen“, erklärt Julian Justvan. Dass er’s drauf hat, notierte sein Arbeitgeber schon früh in der Saison – und einigte sich mit dem Allrounder noch vor Weihnachten 2021 auf eine vorzeitige Verlängerung des Arbeitspapiers bis Juni 2025. Diesmal übrigens ohne Ausstiegsklausel für eine Rückkehr zum Ex-Club Wolfsburg, wo er trotz guter Eindrücke zwischen 2017 und 2020 in der Bundesliga-Truppe nie zum Zug kam. „Für meine persönliche Entwicklung ist Paderborn deutlich besser, da ich hier viel Einsatzzeit erhalte“, sagt Julian Justvan. Die Erstliga-Pläne ruhen damit fürs Erste. Aber nicht für immer. Irgendwann soll’s eine Etage höher gehen. Eventuell durch einen Transfer zu einem Erstligisten. Im Idealfall aber mit dem SCP selbst. Hervorragende Auftritte sind in beiden Fällen unabdingbar. Vorige Runde war die Elf von Coach Lukas Kwasniok zunächst ganz vorn dabei, ließ dann aber viel zu oft und viel zu einfach unnötig Punkte liegen. In der Endabrechnung stand Rang sieben. „Wir müssen lernen, konstant Leistung zu bringen“, zeigt sich Julian Justvan (selbst)kritisch – auch mit Blick auf 2022/23. „Wir haben viele Neue und müssen uns erst finden. Aber die Mannschaft kann oben mitspielen, und das sollte auch unser Anspruch sein.“ Bereits Mitte Juli geht die Hatz nach Punkten schon wieder los. So früh wie selten, geschuldet der anstehenden Winter-WM in Katar. Dass sich die Sommerpause für Julian Justvan aufgrund einer USA-Reise des SC Paderborn noch mehr verkürzte, stört ihn nicht. Im Gegenteil. „Ich bin so dankbar, wie es läuft. Jeder kleine Junge wünscht sich doch genau das, was ich gerade machen darf.“ Sympathische Einstellung. Die den bodenständigen Kicker noch ganz weit bringen könnte. PERFEKTE HALTUNGSNOTEN: Die Umstellung des Paderborner Spielsystems hat Julian Justvan gut getan. Foto: imago Fußball in der Region – präsentiert von der 12 Saison 2022 / 23 | Bezirksliga West Fußball in der Region – präsentiert von der Saison 2022 / 23 13 „Das wird keine leichte Aufgabe“ Eintracht-Coach Ali Attieh legt fürs Saisonziel Klassenerhalt höchsten Wert auf Disziplin Herr Attieh, welche Zielsetzung gibt es für die neue Bezirksliga-Saison? Al i At t i eh: Wenn wir uns weitestgehend von den Abstiegsrängen fernhalten können, sind wir wunschlos glücklich. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt und das wird in so einer starken Liga keine leichte Aufgabe. Auf welches Spiel freuen Sie sich am meisten und vor welchem Gegner haben Sie am meisten Respekt? At t i eh: Wir freuen uns auf alle Spiele und haben vor jedem Gegner ein gesundes Maß an Respekt. Natürlich sind für so einen kleinen Verein mit eher begrenzten Möglichkeiten Spiele gegen den TV Aiglsbach und den FC Dingolfing etwas besonderes. Wer hätte vor ein paar Jahren an solche Matches gedacht! Was macht Ihnen am Trainerjob Spaß und worauf legen Sie besonderen Wert? At t i eh: Die verschiedenen Altersgruppen und Charaktere zu einem Team zu formen. Jeder muss seine Interessen hinten anstellen. Dazu gehört Disziplin und Verständnis für den Nächsten. Welche Schlagzeile würden Sie gerne nach dem letzten Spieltag lesen? At t i eh: Saisonziel erreicht. Der FC Eintracht Landshut geht in seine dritte Bezirksliga-Saison. DER ARCHITEKT: Ali Attieh muss die verschiedenen Charaktere zu einer Einheit formen. Eintracht Landshut Tor: Alexander Chatzikonstantinor, Firat Güzel. Abwehr: Kiryl Bandarenka, Murat Gamzis, Christian Hierl, Valon Kastrati, Michael Kammermeier, Ivan Livaja, Armon Ljevo, Burim Sadriu, Gezim Sopjani. Mittelfeld und Angriff: Agim Bejta, Jasmin Emini, Valentin Heinl, Amirabbas Jafari, Aldo Lamcaj, Asmir Omerovic, Mohammadreza Shamloo, Mladen Bjelobrk, Ali Attieh, Fazli Seferi, Marin Luca, Zegit Lutolli, Valon Muliqi, Niclas Thieme. Voll im Soll Eintracht Landshut schraubt die Ansprüche nach gutem Einstand etwas nach oben Die Premierensaison in der Bezirksliga West war für den FC Eintracht Landshut ein voller Erfolg. Bereits drei Spieltage vor Schluss konnte man den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Als Ali Attieh 2015/16 den Chefposten übernahm, war lediglich Kreisklassenfußball angesagt. Seitdem ging es steil bergauf: Heuer hatten die Landshuter mit Position elf und 32 Punkten schon recht früh nix mehr mit dem Abstieg zu tun. „Grundsätzlich sind wir zufrieden, aber es hätten ein paar Punkte mehr sein können“, sagt Attieh. Dabei zeigte die Eintracht zwei Gesichter: Während man gegen die Topteams regelmäßig Zählbares einfuhr, ließ der Liga-Neuling gegen die letzten vier Teams satte 15 Punkte liegen. Schon mal ein Fingerzeig für Verbesserungspotenzial in der kommenden Saison, wo die Eintracht diesmal auf einem einstelligen Tabellenplatz landen will. „Und wir wollen uns spielerisch verbessern“ und „defensiv gut stehen“, sagt Co-Trainer Michael Kammermeier. Die Kader-Baustellen wurden mit frischen Kräften geschlossen: Neu im Aufgebot sind Verteidiger Murat Gamzis (der seine fußballerische Ausbildung beim FC Ingolstadt und der SpVgg Landshut genoss), die Mittelfeldspieler Agim Bejta (ETSV 09 Landshut), Mohammadreza Shamloo (SC Landshut-Berg) und Amirabbas Jafari (SC Landshut-Berg), die Stürmer Marin Luca (SV Essenbach), der bereits Zweitliga-Erfahrung in seinem Heimatland Rumänien gesammelt hat, und Niclas Thieme (FC Ergolding) sowie Torwart und Eigengewächs Alexander Chatzikonstantinor. Die Neuzugänge will Attieh möglichst schnell integrieren und seine Mannschaft zu einer Einheit formen. Zudem gehen Akin Yesilköy nach insgesamt sieben erfolgreichen Jahren als sportlicher Leiter und die Club-Verantwortlichen in der kommenden Saison getrennte Wege. Mit Xhevat Uka steht der Nachfolger bereits fest. Den Verein verlassen haben Matej Karakasic, der in Schönbrunn CoSpielertrainer wird. Egor Remmer, der den hohen Aufwand der Bezirksliga berufsbedingt nicht mehr stemmen kann, sowie Emre Yilmaz haben sich dem SV Altheim angeschlossen. Sercan Güven verlässt die Eintracht nach insgesamt zehn Jahren in Richtung TSV Vilsbiburg. Wie es auch kommen mag: Respekt haben sich die Eintracht-Kicker in ihrem Novizen-Jahr allemal erspielt. Und werden auch 2022/23 dem einen oder anderen Spitzenteam ein Bein stellen. AUF ZUR ZWEITEN RUNDE: Mit dem Abstieg hatte der FC Eintracht schon recht früh nix mehr am Hut. Jetzt möchten die Kicker vom Auerweg mit vielen frischen Kräften erneut für Furore sorgen. Fotos: pr

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