Fach- und Fuehrungskraefte

15 Fachkräfte, Führungskräfte, Nachwuchskräfte Führungskräfte in Sandwichposition Wie man am besten Stress reduziert Termine über Termine und verschiedene Aufgaben, die alle gleichzeitig auf einen zu warten scheinen: Anstrengende Arbeitstage und Stress im Job kennen viele. Das gilt auch für Führungskräfte. Und manche Positionen haben besondere Herausforderungen. „Vor allem Führungskräfte in sogenannten Sandwichpositionen, also auf der unteren und mittleren Ebene, müssen ihrer operativen Arbeit nachgehen und zusätzlich ein Team führen“, erklärt Hannah Huxholl von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in deren Magazin „top eins“ (Ausgabe 03/2023). „Gleichzeitig ist der eigene Handlungses, die Gefährdungen genau zu ermitteln. Wie viele Pausen werden gemacht, wie lange wird gearbeitet, wie ist die Lautstärke im Büro?“, so Huxholl in dem Beitrag. Dann könnten entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden. Eine Verbesserung der eigenen Bewältigungskompetenzen sollte erst anschließend in den Fokus rücken. Gefragt ist hier etwa ein gutes Zeitmanagement. Außerdem: Aufgaben priorisieren. Im Zweifel sollten Führungskräfte auch mal Aufgaben abgeben oder ablehnen. Das hilft dem Beitrag zufolge, die eigene Zeit bewusst einzuteilen. Auch Pausen sind wichtig. Denn wer auf sie verzichte, drehe sich noch tiefer in die Erschöpfungsspirale. Besser: Sich störungsfreie Zeit für konzentriertes Arbeiten nehmen und regelmäßig Kurzpausen einlegen. E-Mails werden erst danach bearbeitet. Und auch Führungskräfte sollten bei Überbeanspruchung Rat suchen – bei ihren eigenen Vorgesetzten etwa, beim betrieblichem Gesundheitsmanagement oder dem Sicherheitsbeauftragten. Wichtig hier: Eine offene Kommunikationskultur, die vermittelt, dass es okay ist, um Hilfe zu bitten. „Vor allem Menschen in leitender Funktion tun sich damit oft schwer“, sagt Huxholl. Doch Selbstfürsorge sei nicht nur wichtig, Führungskräfte hätten hier auch eine Vorbildfunktion. „Wenn sie sich ständig krank zur Arbeit schleppen oder am Wochenende Mails verschicken, setzt das auch die Kollegen unter Druck“, sagt Huxholl. „Präsentismus schadet dem ganzen Team.“ dpa-tmn spielraum oft sehr begrenzt, da auch sie Vorgesetzten unterstehen.“ Diese „unausgewogene Doppelbelastung“ könne ihr zufolge stark an den Nerven zehren. Was also können Führungskräfte in Sandwichpositionen tun, um Überforderung vorzubeugen? Laut Huxholl sei der erste und entscheidende Schritt eine gute Gefährdungsbeurteilung. Verantwortlich dafür: die Arbeitgeber. Sie delegierten die Erstellung aber oft an die Führungskräfte. Prioritäten setzen und um Hilfe bitten „Ziel einer guten Arbeitsgestaltung ist Spagat zwischen Team und Vorgesetzten: Führungskräfte auf der unteren und mittleren Ebene sind oft einer Doppelbelastung ausgesetzt. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Ältere haben Potenzial Die Generation Ü-50 hat noch hohe Bedeutung Die Deutschen werden immer älter – und damit auch die Arbeitnehmer. Durchschnittlich 39 Prozent der Belegschaft in deutschen Unternehmen sind aktuell älter als 50 Jahre – Tendenz steigend. Doch wie passen Unternehmen ihre Personalpolitik an die älter werdenden Mitarbeiter an? Tatsächlich ergreifen aktuell nur 60 Prozent der Unternehmen Maßnahmen, um ältere Beschäftigte länger im Unternehmen zu halten – das zeigte die Randstad-ifo Personalleiterbefragung Q2/ 2023. Rund 85 Prozent der Verantwortlichen setzen dabei auf flexible Arbeitszeitmodelle. Auch altersgerechte Arbeitsplätze (43 Prozent), Altersteilzeit und Gesundheitsförderung (je 41 Prozent) sind beliebte Instrumente, um die sogenannten „Silver Worker“ zu binden. Geldanreize und Förderung hingegen spielen eine untergeordnete Rolle: Nur in wenigen Unternehmen (16 Prozent) kommen Gehaltserhöhungen oder gezielte Weiterbildungen (14 Prozent) zum Einsatz. Nach wie vor wichtige Arbeitskräfte „Mitarbeitende ab 50 Jahren sind schon heute ein einflussreicher Faktor für Unternehmen“, sagt Carlotta Köster-Brons von Randstad Deutschland. „Und ihre Bedeutung wird in den kommenden Jahren wachsen. Die Wirtschaft kann es sich nicht mehr leisten, die ältere Generation zu übersehen.“ Tatsächlich sind viele Menschen ab Mitte 60 noch fit und aktiv und wollen sich nicht oder nur teilweise aus dem Berufsleben zurückziehen. Unternehmen sollten das im Blick haben und frühzeitig im Gespräch ausloten, wie eine zukünftige Beschäftigung aussehen könnte. txn SO NUTZT MAN DAS MITARBEITERGESPRÄCH SINNVOLL Mitarbeitergespräche gehören in vielen Unternehmen dazu. Wichtig sind sie allemal. Schließlich könnten sie Konflikte lösen, potenzielle Missverständnisse minimieren, verbindliche Ziele schaffen und Loyalität und Verständnis fördern. Eine Voraussetzung dafür allerdings: Dass sie regelmäßig stattfinden – nicht nur einmal im Jahr. Und sowohl von Vorgesetzten wie auch Mitarbeitern gut vorbereitet werden. Letztere sollten etwa vorab ihre bisherige Arbeit reflektieren, sich ihre Ziele überlegen und gegebenenfalls Beispiele für ihre Erfolge oder Herausforderungen mitbringen. Außerdem wichtig: Während des Gesprächs offen und ehrlich sein. Sowohl über die Erfolge als auch über Bereiche, in denen man Unterstützung benötigt sprechen. Nur den Vorgesetzten zuhören ist hingegen keine gute Wahl im Gespräch. Besser: Fragen stellen und eigene Ideen einbringen. Besprechen sollte man mit der Führungskraft zudem klare und erreichbare Ziele. Außerdem sinnvoll: das Feedback der Führungskraft annehmen – und nach Möglichkeit konstruktiv umsetzen. Und was können Führungskräfte tun? Sie sollten sich für das Gespräch ausreichend Zeit nehmen – und die Stärken und Schwächen ihrer Mitarbeiter im Gespräch identifizieren. Entwicklungsmöglichkeiten, Fortbildungen oder Projekte, die das Potenzial des Mitarbeiters fördern und motivieren, sollten gemeinsam besprochen werden. Wichtig: Das Mitarbeitergespräch als Dialog auf Augenhöhe betrachten. Beide begegnen sich dabei respektvoll und wohlwollend, denn sie haben ein gemeinsames Ziel: Die Arbeit und Zusammenarbeit besser machen. dpa-tmn NACHWUCHSMANGEL IM HANDWERK – KREATIVE GESTALTER DER ENERGIEWENDE Der Handwerkermangel in Deutschland spitzt sich zu: Im Frühjahr vermeldete der Zentralverband des Deutschen Handwerks knapp 40000 unbesetzte Ausbildungsstellen. Damit gefährdet der Nachwuchsmangel nicht nur den Wohnungsbau, sondern auch die Energiewende – für die dringend mehr Handwerker im Heizungs-, Sanitär- und Klimabereich sowie Elektro-Installateure nötig sind. Aber auch Nachwuchshandwerker bei den Profi-Fliesenlegern. Denn die Meister- und Innungsbetriebe des FachverlegeHandwerks tragen dazu bei, Gebäude nachhaltiger und klimafreundlicher zu machen: Fliesen sind mit ihrem ausgezeichneten Wärmeleitverhalten der optimale Systempartner zu Wärmepumpe und Fußbodenheizung – ökologisch verträglich, langlebig und „renovierungssicher“. Um mehr Schulabgänger und junge Menschen für den Beruf zu begeistern, hat der Fachverband Fliesen und Naturstein die Brancheninitiative „Dein Leben, Dein Werk – werde Fliesenleger!“ ins Leben gerufen. Denn heute wüssten viele Jugendliche und Schulabgänger gar nicht, wie der Berufsalltag eines Fliesenlegers aussieht, erläutert der Verbandsvorsitzende Jürgen Kullmann: „Wir wollen jungen Menschen in der Berufsorientierungsphase zeigen, welche kreativen Möglichkeiten die Raumgestaltung mit Fliesen bietet. Und wir wollen darüber informieren, dass das Fliesenlegermeisterhandwerk mit seinem vielfältigen Tätigkeitsspektrum auch für Schüler ohne Abitur oder Studienabbrecher sehr gute Beschäftigungsund Einkommensperspektiven bietet. Denn Fliesen werden nicht nur im Neubau, sondern auch in der energetischen Sanierung als effizienzsteigernder Belag auf Fußbodenheizungen genutzt.“ Die dreijährige Ausbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaikleger erfordert neben handwerklichem Geschick ein gutes Gespür für das Gestalten mit Formen und Farben. Da die Anwendungsbereiche von Fliesen ebenso vielfältig sind wie die Wünsche der Kunden, ergibt sich für den Fliesenleger ein abwechslungsreicher Berufsalltag: Von der Realisierung moderner Komfort- oder Designbäder über die Wandgestaltung in Küche, Wohnzimmer oder am Kamin bis zur Gestaltung von Bodenflächen im gesamten Wohnbereich oder auf den Außenflächen reicht das Spektrum. Auch die Ausbildungsvergütung kann sich sehen lassen: Der Bruttoverdienst beträgt je nach Bundesland bis zu 920 Euro im ersten Lehrjahr und bis zu 1495 Euro im dritten Lehrjahr. akz-o Für regionale und überregionale Projekte suchen wir Monteure(m/w/d) Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik aller Qualifikationsebenen bis zum Helfer Kundendienstmonteure(m/w/d) Interessiert?Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Für unsere technischen Büros inPilgramsberg, Bogen und Neutraublingsuchen wir Technischen Systemplaner (m/w/d) Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Staatlich geprüfte Techniker(m/w/d) Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Diese sowie weitere interessante Stellenanzeigen und Ausbilungsplätze finden Sie unter www.lausser.de Karl Lausser GmbH Hauptstraße 20 94372 Pilgramsberg Tel. +49 (0) 99 64/650-0 bewerbung@lausser.de www.lausser.de Meister oder Techniker SHK(m/w/d) als Bauleiter WIG-Schweißer (m/w/d) Auszubildende(m/w/d) ab September 2024 oder an: joseph.amring@rb-ah.de Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: Raiffeisenbank Alteglofsheim-Hagelstadt eG Vorstand Langenerlinger Str. 27 93095 Hagelstadt Nähere Informationen erhalten Sie auf www.rb-ah.de /wir-fuer-sie/karriere/stellenangebot Kundenberater (m/w/d) Versicherungsreferenten (m/w/d) Auszubildenden zum Bankkaufmann (m/w/d) Wir sind mit einer Bilanzsumme von ca. 170 Mio. € und 2 Geschäftsstellen eine kleine, erfolgreiche und zukunftsorientierte Raiffeisenbank südlich von Regensburg. 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