Bauen und Wohnen

4 Bauen und Planen 5 Bauen und Planen Nicht auf DIN-Normen verlassen Im Bauvertrag genau festlegen, welche barrierearme Ausstattung oder Dämmung man möchte Wer ein schlüsselfertiges Haus kaufen möchte, der muss dazu einen Bauvertrag mit Bauleistungsverzeichnis unterschreiben. Solche Verträge wimmeln in der Regel von Fachbegriffen. Häufig werden dabei DIN-Normen zitiert. Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt davor, sich allein auf diese Begriffe zu verlassen. Häuslebauer sollten sich nicht nur um Zimmerzahl, Größe oder Design des geplanten Eigenheimes kümmern. Auch die Technik, Qualität der Fenster und Türen oder Dicke der Dämmung sind für den späteren Wohnkomfort und den Werterhalt wichtig. Der Verband Privater Bauherren erklärt dazu: „DIN-Normen sind keine Rechtsnormen, sondern technische Regelungen. Sie sind auch nicht zwingend vorgeschrieben, sondern haben lediglich Empfehlungscharakter.“ Gerade bei der Dämmung wird das jedem einleuchten. Was vor zehn Jahren beispielsweise bei der Heizungstechnik oder Wärmedämmung Stand der Technik war, das ist heute längst überholt. Beim Schallschutz beispielsweise gibt es für die Luft- und Trittschalldämmung im eigenen Bereich gar keine Regelungen. Blumige Begriffe hinterfragen Erst seit wenigen Jahren fragen Bauherren nach barrierearmen Häusern und Wohnungen. Viele Schlüsselfertiganbieter folgen inzwischen diesem Trend und bieten in ihren Verträgen entsprechende Ausstattungen an. Dabei werden dann jedoch keine Normen zitiert, sondern blumige Umschreibungen gewählt. Auch hier ist Vorsicht geboten, warnen VPB-Experten, denn wie ein barrierearmes Haus letzten Endes ausgestattet ist, das sollte sich vor allem nach dem Handicap der Bewohner richten. Der VPB rät deshalb Bauherren, sich weder auf schön zu lesende Umschreibungen noch auf DIN-Normen zu verlassen, sondern mit unabhängigen Bausachverständigen den Vertrag daraufhin zu prüfen, ob wirklich das festgehalten ist, was die Bauherren tatsächlich brauchen und wollen. Das lohnt sich, denn die Bauherren bekommen dafür wirklich das, was sie benötigen und haben keine teuren Nachträge zu befürchten oder gar Dinge bezahlt, die sie nicht wollten. Damit Bauherren trotz der verwirrenden Vielfalt an Begriffen, Regeln und auch Rechtsvorschriften stets das für sie Richtige und technisch Bestmögliche bekommen, sollten sie Wünsche mit dem Vertragspartner genau besprechen und festhalten lassen. -pm/witPläne, Beschreibung, Leistungsverzeichnis, Klauseln und feste Ansprechpartner sind Bestandteile eines Bauvertrags. Foto: ccvision Gebäude ökologisch dämmen Bei der Modernisierung auf nachhaltige Baustoffe setzen Dämmen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, wenn es um die Senkung des Energiebedarfs im Gebäudebestand geht. Der Bedarf dafür ist hoch, denn noch immer sind fast drei Viertel der Gebäude hierzulande energetisch sanierungsbedürftig. Doch wie sieht es eigentlich mit der gesamten Klimabilanz von Dämmstoffen aus, wenn man ihre Gesamtauswirkungen von der Rohstoffgewinnung über die Nutzungsphase bis zum Recycling betrachtet? „Nachwachsend“ ist hier nicht unbedingt gleichbedeutend mit ökologisch oder nachhaltig. Denn viele Naturstoffe werden chemisch behandelt, um Schimmel oder Schädlingsbefall zu verhindern. Zudem kommen oft Bindemittel zum Einsatz, die ebenfalls Schadstoffe abgeben können. Neutral zur Raumluft verhalten sich dagegen Dämmungen aus Polyurethan (PU), die beispielsweise beim Hersteller puren mit dem UmweltQualitätszeichen pure life ausgezeichnet sind und denen bei den Umweltproduktdeklarationen (EPD) eine sehr gute Ökobilanz bescheinigt wird. Langlebige Dämmstoffe bringen Vorteile Neben der Wohngesundheit sind weitere Faktoren für die nachhaltigen Eigenschaften verantwortlich. Polyurethan-Hochleistungsdämmungen können aufgrund ihrer überlegenen Wärmedurchgangswerte schlanker aufgebaut werden. Das spart Material. Sie werden in der Regel als wärmebrückenfreie Vollflächendämmung verarbeitet und sichern langfristig einen sehr guten Energiestandard fürs Haus. Zudem ist der Werkstoff äußerst langlebig und kann entsprechend lange genutzt werden. Reste aus der Produktion werden bereits heute in einen Upcycling-Kreislauf überführt, das heißt, zu hochwertigeren Materialien weiterverarbeitet, beispielsweise zu dem vielseitigen, holzwerkstoff-ähnlichen Funktionswerkstoff purenit, der beispielsweise in Fensterzargen und vielen anderen Bereichen eingesetzt wird. Diese Wiederverwertung ist auch mit PU-Dämmungen aus dem Rückbau möglich. Wegen der langen Haltbarkeit des Materials gibt es bisher aber kaum Erneuerungsbedarf bei den PUgedämmten Gebäuden. -djdNachhaltige Dämmungen für langfristige Verbesserungen Foto: djd/puren Verwirklichen Sie mit uns Ihr QNG 40 NH-Standard Mehrfamilienhaus >> Energetische Optimierung >> Kosteneinsparung durch Förderung >> Nachhaltiges Bauen >> Wertsteigerung Ihrer Immobilie Details unter: www.lausser-bau.de rufen Sie uns an, wir beraten Sie individuell und kostenlos im Bereich Planung - Sanierung - Fördermöglichkeiten - Finanzierung klimafreundliches Wohngebäude KFW40 mit ca. 140m² Gesamtwohnfläche Finanzierungsvorschlag: 1.298,00 € mtl. Rate lediglich Grundstück inkl. 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