Bauen und Wohnen

20 Elektro 21 Innenausbau, Fenster und Türen Nicht ohne Schutzschalter Eine veraltete Elektroinstallation ist eine Gefahr für Mensch und Gebäude Die Elektroinstallation im Haus sanieren? Vielen Eigenheimbesitzern ist nicht bewusst, dass dies in gewissen Abständen erforderlich ist. Zahlreiche Elektroanlagen in deutschen Wohnungen und Häusern sind schon 30 Jahre und länger im Einsatz. Auf den ersten Blick scheinen sie sicher und funktionstüchtig. Doch Strom wird heute viel intensiver genutzt als früher. „Waren vor etwa 20 Jahren noch maximal 20 Elektrogeräte im Haushalt im Einsatz, sind es heute in der Regel 50 und mehr“, sagt Johann Meints von der Initiative Elektro+. „Hinzu kommen aufgrund der Energiewende immer mehr elektrische Heizsysteme, eine Photovoltaikanlage oder die Ladestation für das E-Auto. In die Jahre gekommene Anlagen sind daher schnell überlastet, und es kommt häufiger zu Abschaltungen.“ Natürlicher Verschleiß Außerdem unterliegt auch die Elektroinstallation einem natürlichen Verschleiß, Kabel altern und Steckdosen und Schalter sind oft durch die langjährige Nutzung beschädigt. Eine regelmäßige Überprüfung der elektrischen Anlage ist nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, um Gefahren für Mensch und Gebäude abzuwenden. Bei einer schadhaften Elektroinstallation drohen elektrischer Schlag oder Brandgefahr. Die Initiative Elektro+ erklärt Hausbesitzern, wie ein gutes Schutzkonzept der elektrischen Anlage aussieht: LS-Schalter schützen Der Leitungsschutzschalter, kurz LS-Schalter, schützt Kabel, Leitungen und die angeschlossenen Geräte vor den Folgen einer Überlastung. Er unterbricht die Stromzufuhr, noch bevor der zu hohe Stromfluss Schaden anrichtet. Im Falle eines Kurzschlusses erfolgt sofort eine elektromagnetische Schnellauslösung – die Gefahr ist gebannt. Sicherheit bei Stromschlag Sind elektrische Geräte oder Leitungen beschädigt, kann es sein, dass der Strom nicht durch die Leitung zurückfließt, sondern sich eigene Wege sucht. Im schlimmsten Fall über einen Menschen, der ein Gerät unter Spannung berührt. Hier schützen Fehlerstromschutzschalter, kurz auch FI-Schalter, Menschen vor elektrischem Schlag, indem sie innerhalb von Sekundenbruchteilen den betroffenen Stromkreis abschalten. FISchalter sind daher für alle Stromkreise mit Steckdosen und für Beleuchtungsstromkreise Pflicht. Am einfachsten funktioniert die Nachrüstung mit einer Kombination aus Leitungsschutz und Fehlerstromschutz, dem FI-/LS-Schalter. Er bietet den Vorteil, dass bei einem Fehlerstrom in der elektrischen Anlage nur der fehlerbehaftete Endstromkreis abgeschaltet wird. Regelmäßig überprüfen lassen Mit der richtigen Kombination verschiedener Schutzmaßnahmen können Eigenheimbesitzer sich und ihr Zuhause optimal schützen. „Damit Schutzeinrichtungen im Ernstfall auch einwandfrei funktionieren, sollten die Komponenten und die Anlage regelmäßig von einer Elektrofachkraft auf Funktion und Sicherheit überprüft werden. Unsere Empfehlung lautet hier: alle vier Jahre“, sagt Johann Meints von Elektro+. -PMi Mehr über Schutzeinrichtungen für die Elektroinstallation unter www.elektro-plus.com – Sicherheit FI-Schalter sollten alle sechs Monate gedrückt werden. Foto: Elektro+/Doepke Urlaubszeit ist Einbruchszeit Die sechs besten Tipps für ein sicheres Zuhause Egal, ob es in die Ferne geht oder ob man die eigene Heimat erkunden möchte: Im Sommer zieht es die Deutschen nach draußen. Häuser und Wohnungen stehen länger leer – und können damit zu einem gefundenen Fressen für Einbrecher werden. Ungebetenen Gästen sollte man es so schwer wie möglich machen. Hier sechs Tipps: Alarmanlage: Eine durch Bewegungsmelder hell beleuchtete Außenwand ist hilfreich. Den besten Schutz und die beste Abschreckung jedoch bieten professionell installierte Alarmanlagen mit modernen Überwachungskameras und Verbindung zum Smartphone. Sobald bei Einbruch ein Alarm ausgelöst wird, erhält man per App eine Nachricht aufs Handy und hat Zugriff auf die Kameras. Mechanischer Schutz: Alles, was Zeit kostet, wirkt auf Einbrecher abschreckend. Daher gilt es, Fenster und Türen vor allem im Erdgeschoss doppelt abzusichern. Auch in den Obergeschossen sollte alles gut verriegelt sein. Kletterhilfen wie Leitern oder Gartenmöbel sollte man möglichst wegschließen. Und statt einen Ersatzschlüssel zu verstecken, sollte man ihn lieber bei einer Vertrauensperson abgeben. Denn geübte Einbrecher kennen alle gängigen Schlüsselverstecke. Smart Home: Mit Tricks lässt sich im Smart Home Anwesenheit vortäuschen. Dazu zählen eine Beleuchtung, die sich selbstständig ein- und ausschaltet, Rollladen und Jalousien, die selbsttätig hoch und runterfahren, und programmierbare LED-Leuchten, die wie ein eingeschalteter Fernseher flackern. Gute Nachbarschaft: Ein überquellender Briefkasten oder ein wuchernder Rasen signalisieren Einbrechern: Hier ist für längere Zeit niemand zu Hause. Nachbarn, die regelmäßig den Briefkasten leeren oder sogar den Rasen mähen, schaffen Abhilfe. Und wenn man selbst im Wohnzimmer ein bisschen Unordnung hinterlassen hat, suggeriert das Einbrechern, dass jederzeit jemand zurückkommen kann. Brandschutz: Um auch das Brandrisiko zu minimieren, unbenötigte Elektrogeräte , bis auf die Alarmanlage, während der Abwesenheit vom Strom nehmen. Soziale Medien: Es ist ratsam, weder eine E-Mail-Abwesenheitsnotiz einzurichten noch auf Social Media anzukündigen, dass man verreist. Schlimmstenfalls liest ein potenzieller Dieb mit. -djdDie ganze Familie freut sich darauf, dass es endlich in die großen Ferien geht – das Zuhause sollte während der Abwesenheit gut geschützt sein. Foto: djd/www.verisure.de Mehr Komfort, Sicherheit & Energieeffizienz für Ihr Zuhause! • Moderne Gebäudesystemtechnik: KNX – Smart Home • Alarmanlagen, Videoüberwachung, Zutrittskontrollsysteme • IT-Netzwerktechnik, E-Check • Regenerative Energien: werden Sie Strom-Selbstversorger mit PV, Speicher und Ladestation • Elektroplanung & Beleuchtungskonzepte 93458 Eschlkam •0 99 48 / 90 50 06 • 93499 Zandt •0 99 44 / 30 50 33 www.wollinger.de – elektro@wollinger.de Wir brauchen Verstärkung für unser Team und freuen uns auf Deine Bewerbung. 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