Perspektiven -Schule.Job.Karriere

16 Perspektiven Messen, steuern und regeln Industriemechaniker Fachrichtung Anlagentechnik Industriemechaniker stellen Massenartikel der Gebrauchs- und Zierkeramik, der Baukeramik und der technischen Keramik her. Sie überwachen die Qualität, prüfen und dokumentieren den Herstellungsprozess. Die Erlus AG, führender Hersteller von Dachkeramik und Schornsteinsystemen in Deutschland, bildet Industriemechaniker aus. Wer Mathe, Physik und Chemie zu seinen Lieblingsfächern zählt, der ist in diesem dreijährigen Ausbildungsberuf richtig. Voraussetzung für dieses Berufsbild sind ein qualifizierter Abschluss der Mittelschule oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Die Ausbildung findet am Hauptstandort der Erlus AG in Neufahrn in Niederbayern statt und ist dual angelegt: Praxisausbildung im Betrieb und schulische Bildung geblockt in einer bis drei Wochen an der Berufsschule in Selb. Verantwortungsvolle und unterschiedliche Aufgaben „Ich bin über ein Praktikum zu diesem Ausbildungsplatz gekommen“, sagt der ausgelernte Industriemechaniker Alexander Gütlhuber. „Während meiner Ausbildungszeit bei Erlus habe ich in 14 Abteilungen Einblick erhalten, vom Zentrallabor über die Schlosserei bis hin zur Verladung. Die Arbeit im Labor hat mir besonders Spaß gemacht“. Messen, steuern und regeln und vor allem Qualitätsprüfungen bestimmen den Arbeitstag eines Industriemechanikers. „Das Wissen, dass ich mit meiner Arbeit zum Erfolg unserer Produkte beitrage, hat mich sehr motiviert. Die Qualitätssicherung ist eine verantwortungsvolle Aufgabe“, sagt Gütlhuber. Weiterbildungen und Förderung von Nachwuchs Zentrallabor, Engobenaufbereitung, Modell- und Formenbau, Elektrowerkstatt, Gipserei, Brenn- und Ofentechnik – das sind nur einige Bereiche, in denen Auszubildende Industriemechaniker der Fachrichtung Anlagentechnik ihren Beruf erlernen. „Motivation und ein ehrliches Interesse sowie eine gewisse Eigenständigkeit sind wichtig“, sagt Ausbilder Bernhard Blümel-Reiter. „Wir nehmen die Ausbildung ernst und fördern unseren Nachwuchs bestmöglich. Auszubildende haben bei uns echte Perspektive.“ Nach Abschluss der Ausbildung sind Weiterbildungen zum Meister oder Techniker und ein Fachabitur möglich. Die Ausbildungsvergütung liegt im ersten Lehrjahr bei 939 Euro, im zweiten bei 1081 Euro und im dritten Lehrjahr bei 1252 Euro. Bei der Erlus AG gibt es eine Jugend- und Auszubildendenvertretung. i Weitere Informationen: www.erlus.com Alexander Gütlhuber mit Kollegin Seyma Sahinli bei der Palettenprobe Foto: Erlus AG Schritte in den Traumjob Praktikantinnen aus der Erziehungspflege erzählen von ihren Erfahrungen Auch in diesem Jahr begrüßt die Förderstätte der KJF Werkstätten gemeinnützige GmbH drei Praktikantinnen aus der Ursulinen Fachakademie für Sozialpädagogik in Straubing. Franziska Oswald, Anna-Lena Hess und Verena Laußer erhalten im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums die Möglichkeit, im Gruppenalltag der Förderstätte mitzuarbeiten und erste berufliche Erfahrungen in einem eher unbekannten Feld des Erzieherberufs zu sammeln. In der Förderstätte Straubing werden 63 erwachsene Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen in neun Gruppen betreut. Das Gruppenpersonal der Förderstätte steht den Praktikantinnen selbstverständlich mit ausdauerndem Rat und Tat zur Seite. Frage nach Nachwuchs ist in diesem Bereich immer groß In den neun Gruppen der Förderstätte Straubing wird Menschen mit komplexen Behinderungsbildern tagtäglich eine Arbeits- und Alltagsstruktur geboten, wie beispielsweise mittels Kochangeboten. Die Frage nach Nachwuchs ist in diesem Bereich immer groß. Verena Laußer schildert, dass sie „für das Praktikum Stellenangebote für Bereiche erhielten, in denen wir noch nicht tätig waren“. Für Hess war es noch ein Anliegen, während ihrer Ausbildung den Bereich der Behindertenarbeit kennenzulernen, da sie Berührungspunkte aus dem Bekanntenkreis habe. Gleichzeitig blieb die Sorge, dass der Einstieg ins Praktikum eine Berührungshürde darstellen könnte. Laußer hatte insbesondere „Respekt vor der ersten Kontaktaufnahme“, aber stattdessen wurde sie von ihrer Praktikumsgruppe „sehr herzlich empfangen“. Auch Hess hatte zunächst Sorge, wie die Kommunikation mit stark eingeschränkten Menschen ablaufen würde. Allerdings zeigte sich schnell, dass die Sorgen der drei Frauen unbegründet waren. Durch die Gestaltung von gemeinsamen Angeboten für die Betreuten der Förderstätte konnte der Kontakt auf unbeschwerte Art aufgebaut werden. Hess fügte hinzu, dass sie bereits ganz viele Erfahrungen aus dem Praktikum mitnehmen könne. „Einfach schon im Bereich der Kommunikation und der Pflege. Wir hatten auch die Gelegenheit, uns gegenseitig zu liftern.“ Dem anleitenden Personal der Förderstätte ist es sehr wichtig, möglichst viele Selbsterfahrungen zu bieten und Einblicke in die Welt der Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Jederzeit für ein Praktikum in den Werkstätten bewerben Oswald wollte für sich abklären, ob der Bereich der Behindertenarbeit für sie richtig sein könnte. Aufgrund der Bewerbungsfristen haben alle drei angehenden Erzieherinnen bereits eine Stelle für das Anerkennungsjahr ab September in der Tasche. Sowohl Erzieher in Ausbildung als auch Heilerziehungspflegende in Ausbildung können sich ganzjährlich für einen Praktikumsplatz bei den KJF Werkstätten bewerben. Aber auch die Möglichkeit zum Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr besteht ganzjährig. Junge motivierte Menschen sind in den Werk- und Förderstätten immer gerne gesehen. i Weitere Informationen: www.kjf-werkstaetten.de Anna-Lena Hess im Liftertuch, daneben Franziska Oswald und Verena Laußer während der Selbsterfahrung mit dem Lifter Foto: Sebastian Moser Bewirb dich jetzt fur die Ausbildung bei der AOK Bayern. Zeig uns, wer du bist! " AUSBILDUNG BEI GRUBER. DER POWERRIEGEL FÜR DEINE KARRIERE. 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