Laberkurier Nr. 1/Februar 2023

10 Laber-Kurier 11 Laber-Kurier Hans Daffner hatte damals den Vorstandsposten inne. Noch am Krankenbett legte er die Vereinsarbeit in Resi Bittners Hände. „Er sagt damals: ‚Mach’ es!‘“ Und sie übernahm die Aufgabe. Heute treffen sich die Mitglieder alle 14 Tage in Gaststätten in Mallersdorf-Pfaffenberg. Ein gemütliches Zusammensein, ein Ratsch, ein Stück Kuchen. Die älteren Mitglieder genießen die Treffen, die Abwechslung im Alltag. Zu verschiedenen Gelegenheiten werden Gedichte und Anekdoten vorgetragen. Es wird gerne gelacht bei den Nachmittagen. Resi Bittner ist auch Familienmensch Auf die Frage, was sie sich neben all der Vereinsarbeit persönlich für die Zukunft wünsche, erzählt Resi Bittner mit leuchtenden Augen, dass sie gerne ihren Neffen in Chile besuchen würde. „Er hat etwa 600 Kilometer südlich von Santiago eine Huskyfarm. Da würde ich gerne mit meinemMann hin, jetzt, wo es wegen Corona wieder geht.“ Einmal war die rüstige Rentnerin schon bei ihrem Neffen, als der noch in Las Vegas wohnte. Ein unglaubliches Erlebnis für Resi Bittner. „Neben unserem Hotel waren Siegfried und Roy. Wir haben sogar die Raubtiere gesehen“, schwärmt Bittner. Ich spreche Resi Bittner auf ein Foto an der Wand mit zwei Buben an. „Dies sind meine Großneffen. Der eine studiert mittlerweile in Aachen Astrophysik. Schon als kleiner Bub hat er mir immer von Sternen und Galaxien erzählt.“ Resi Bittner freut sich, dass er seine Leidenschaft nun zum Beruf macht. Doch Resi Bittner ist nicht nur im Einsatz für die ältere Generation. „Wir haben geflüchtete Menschen aus der Ukraine hier. Als sie noch in der Sammelunterkunft waren, war Resi Bittner mit Gummibärchen vor Ort.“ Sie lacht: „Wenn mich die Kinder jetzt sehen, dann fragen sie immer noch nach Süßigkeiten.“ So etwas vergessen Kinder nicht. Die „Promis“ im Hausflur Die Zeit bei Resi Bittner in ihrem hübschen Haus verfliegt. Ich bitte sie noch um ein Bild. Den richtigen Hintergrund habe ich schon beim Hereinkommen gesehen. Viele Fotos von bekannten Persönlichkeiten zieren den Flur. Im Zuge ihrer Vereinsarbeit ist sie mit vielen Politikern und Prominenten zusammengekommen. Resi Bittner zieht sich schnell einen schicken Trachtenjanker an. „Ich mag solche Jacken. Ich habe eine ganze Reihe davon.“ An der Jacke steckt die goldene Ehrennadel des Landkreises Straubing-Bogen. „Einmal hatte ich die Nadel bei einem Anlass nicht angesteckt. „Der ehemalige Landrat Reisinger hat mich darauf angesprochen“, erinnert sich Bittner. Seitdem ist die Nadel bei offiziellen Anlässen immer dabei. Wer viel für andere leistet, darf auch Lob anstecken. Doris Emmer Über ein herzliches Lob und ein Dankeschön von Resi Bittner freuen sich alle. Foto: Weikl Das Wappen von Mallersdorf-Pfaffenberg In unserer Reihe stellen wir diesmal das Wappen des Marktes Mallersdorf-Pfaffenberg vor. Diese Blasonierung, die amtliche Wappenbeschreibung, findet sich auf der Website des Hauses der Bayerischen Geschichte (www.hdbg.eu): „Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten gespalten; vorne über rotem Dreiberg gespalten von Silber und Blau, überdeckt mit einer schräglinken goldenen Pflugschleife, oben rechts eine rote, unten links eine silberne heraldische Rose; hinten in Gold ein silbern nimbierter blauer Johannesadler über einem silbernen Schriftband mit dem Namen St. Johannes. WAPPENGESCHICHTE Das detailreiche Wappen kam nach dem Zusammenschluss der Märkte Mallersdorf und Pfaffenberg zur neuen Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg im Jahre 1972 zustande. Beide Orte verloren damals ihre historischen Wappen. Der Marktgemeinderat wünschte, dass das neue Wappen aus beiden Wappen zusammengesetzt werde. Pfaffenbergs älteres Wappen wurde nach links, in die sogenannte „vordere“ Schildhälfte, gesetzt, während das später verliehene Wappen von Mallersdorf in die „hintere“ rechte Schildhälfte gesetzt wurde. Die Pflugschleife stehe für das bäuerliche Leben. Der Berg solle wohl den Namen Pfaffenberg widerspiegeln, so die Recherche des Hauses der Bayerischen Geschichte. Die Rosen sollten auf die Grafen von Moosburg verweisen. Der Johannesadler in der rechten „Mallersdorfer“ Hälfte wurde vom Wappen der 1803 säkularisierten Benediktinerabtei Mallersdorf übernommen. Der Adler mit dem Heiligenschein ist das Symbol des Evangelisten Johannes, der der Patron des Klosters war. Wegen der besonderen behördengeschichtlichen Vergangenheit als historischer altbayerischer Gerichts- und Verwaltungssitz sei das weiß-blau gerautete Schildhaupt hinzugefügt worden, so die Erläuterungen des Hauses der Bayerischen Geschichte. HdBG/Doris Emmer Grafik: Markt Mallersdorf-Pfaffenberg gut beraten gut gekauft Zwischen Bogen und Neufahrn (Niederbay) kostenlose Fahrradmitnahme* Gäubodenbahn-Ticket *Ausnahme an Schultagen im Schülerzug RB 27606 von Neufahrn (Niederbay) nach Straubing ©Berthold Isaak Mit demGäubodenbahn-Ticket von Bogen bis Neufahrn (Niederbay). Gilt für 1 Person und bis zu 3 Kinder bis 14 Jahren Zwischen Bogen und Neufahrn (Niederbay) auf der Linie RB 32 Montags bis Freitags ab 9 Uhr bis Betriebsende Sa./So. ohne zeitliche Einschränkung Ganz einfach am DB Automaten entlang der Strecke oder unter www.bahn.de/bayern Kinder bis 6 Jahre reisen kostenlos mit Und das Besondere: Das Ticket gilt auch in den Stadtbussen der Stadtwerke Straubing Südostbayernbahn UNSER SERVICE – IHR VORTEIL • Kundendienst und Reparatur sämtlicher Fabrikate wie z. B. 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