Espresso Blätterkatalog Januar

2Ɛ espresso Autorin &schi Vogel aus Lenting schrieb einen Roman ুber das Geheimnis ihrer Grozeltern Die wahre Geschichte von Uschi Vogel (links) klingt ein wenig wie im Film. Ihre Oma war Ende des zweiten Weltkrieges mit 19 schwanger, doch wer Uschis Großvater war, nahm sie mit ins Grab. Dieses Geheimnis wollte die 53-Jährige lüften. Klingt spannend? - ist es auch! Mit Hilfe eines DNA-Tests, der weltweit in verschiedene Datenbanken eingepflegt wurde und ihrer Recherche im Web und auf Facebook, fand sie tatsächlich die Identität von Juan (im Krieg nannten sie ihn Johnny), ihrem bereits 1998 LÄSST SICH EINRICHTEN! LUSTAUF Möbel & Küchen TRENDS? NEUE Heinkelstraße 1 85053 Ingolstadt fon 0841/8853720 info@schuster-homecompany.de www.schuster-homecompany.de Auf der Suche nach Opa verstorbenen Großvater. "Mein Opa war bereits verheiratet, als er als amerikanischer Soldat in den Krieg ziehen musste. Er hatte zu dieser Zeit schon eine Familie. Er erfuhr nie, dass er noch einen Sohn haben würde, da er nichts von der Schwang- erschaft wusste. Seine Nachkommen, die in Amerika leben, freuten sich jedoch sehr über den Kontakt zur Ingolstädter Verwandtschaft. "Ein bisschen ein schlechtes Gewissen hatte ich schon", gibt Uschi zu. "Schließlich war meine Oma ein unglaublich toller Mensch und mein großes Vorbild. Ich wollte sie nicht hintergehen. Sie wollte es geheim halten, das erforderte die Zeit damals. Aber ich musste einfach herausfinden, wer mein Großvater war und es war ein unbeschreibliches Gefühl zu wissen, wo meine Wurzeln liegen. So vieles ergab plötzlich einen Sinn. Für mich und noch viel mehr für meinen Vater. Er wurde in der Schule wegen seines etwas dunkleren Teints oft verspottet." Ihren Großeltern widmete die gebürtige Ingolstädterin ihren Roman "Das Tagebuch meiner Großmutter". Der Roman ist gespickt mit Annekdoten ihres Onkels Jakob und bekannten Orten der Region, wie dem Stiefelwirt, das Barackenlager in Manching, der Fliegerhorst in Neuburg usw. Zur Recherche ging Uschi Vogel ins Ingolstädter Stadtarchiv und auch ihr Mann erforschte gemeinsammit ihr die Historie. Ein Tagebuch mit Details zur Liebesgeschichte ihrer Großeltern fand die 53-Jährige dabei nie, der Teil ist erfunden. "Wie tief die Liebe zwischen meinen Großeltern tatsächlich war, weiß ich nicht. Aber eines weiß ich genau: Ohne diese Romanze würde es weder meinen Vater, noch mich, noch meine Kinder geben. Und das fände ich wirklich schade." Das Taschenbuch ist für 12,99 Euro erhältlich bei Hugendubel in Ingolstadt sowie für den Kindle als auch in Print auf amazon.de

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