Azubis - Wir starten ins Berufsleben

Internationaler Nachwuchs im ULRICHSHOF ZETTISCH. Gleich vier Auszubildende wurden von ULRICHSHOF-Juniorchef und DEHOGA Bayern Ausbildungsbotschafter Nikolaus Brandl in Empfang genommen. „Wir freuen uns sehr über unsere neuen Nachwuchskräfte. Als Teil eines Pilotprojekts dürfen wir in diesem Jahr sogar zwei angehende Hotelkaufmänner aus Vietnam begrüßen.“ Dat ist 25 Jahre alt und kommt aus einer vietnamesischen Kleinstadt. Vergangenes Jahr hat er einen Deutschkurs absolviert. „Ich freue mich über die Chance, hier eine Karriere zu machen. Die Deutschen sind fröhlich und offen, das kommt mir sehr entgegen.“ Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann will Dat studieren, um später seine Eltern und Geschwister in der Heimat zu unterstützen. So auch sein Landsmann Huy. Der 22-Jährige freut sich schon, dass es endlich los geht und er im Restaurant erste Erfahrungen sammeln kann. Die Vermittlung der jungen Männer aus Vietnam lief über den DEHOGA Bayern. Julia Dobmeier aus der ULRICHSHOF-Personalabteilung erklärt: „Wir sind offen für alle. Wenn man für einen Beruf brennt und lernwillig ist, dann ist es egal, wie alt man ist und welche Sprache man spricht.“ Die 18-jährige Michelle kommt aus Karlsruhe und ist wegen ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Hotelmanagement zu ihrem Freund nach Bad Kötzting gezogen. „Ich habe mir vorher viele Hotels angeschaut, aber da mir Nachhaltigkeit und die familiäre Atmosphäre besonders wichtig ist, ist meine Entscheidung auf den ULRICHSHOF gefallen.“ Sie freut sich nun auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit und auf die neuen Kolleginnen und Kollegen. Für eine Ausbildung zur Fachfrau für Restaurants & Veranstaltungsgastronomie hat sich Laura aus Lam entschieden. „Zuerst hatte ich überlegt, Bürokauffrau zu werden und habe mir das mal angeschaut, aber eine rein sitzende Tätigkeit kommt für mich nicht in Frage.“ Die 15-Jährige liebt es zu kellnern und hilft gerne im elterlichen Betrieb aus, deshalb wollte sie das Bedienen mit ihrem zukünftigen Beruf verbinden. „Ich habe mir dann ein ‚normales‘ Hotel angeschaut, aber da war es mir zu fade und zu ruhig. Außerdem liebe ich Kinder, so bin ich auf den ULRICHSHOF gekommen, weil hier immer was los ist. Das Probearbeiten hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und mir war sofort klar, dass ich hier meine Ausbildung machen möchte.“ Für einen Ausbildungsbeginn in 2023 sind im ULRICHSHOF aktuell noch Plätze verfügbar. „Ich möchte zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben, dass mit der Neuerung der Ausbildungsordnung in der Gastronomie und Hotellerie die Ausbildungsberufe nochmal stark an Attraktivität zugenommen haben“, so Nikolaus Brandl. „Mit der überarbeiteten Ausbildung der ‚Kaufleute für Hotelmanagement‘ haben wir jetzt einen Ausbildungsberuf im Portfolio, der auch für das mittlere Management wichtige Inhalte vermittelt. Und auch die anderen Berufe haben in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit stark an Qualität gewonnen.“ Weitere Informationen über Ausbildung und freie Arbeitsstellen auf www.ulrichshof.com/jobs ULRICHSHOF & Co. KG Zettisch 42 | 93485 Rimbach bewerbung@ulrichshof.com Telefon/WhatsApp: 09977 950125 Zwei Hotelfachmänner, eine Kauffrau für Hotelmanagement und eine Fachfrau für Restaurants & Veranstaltungsgastronomie haben im September ihre Ausbildung im ULRICHSHOF angefangen oben (v. l.): Quang Huy Vuong, Michelle Backhaus, Tien Dat Nguyen und Laura Vogl unten (v. l.): Restaurantleiterin Diana Stangl, Personalerin Julia Dobmeier, Rezeptionsleiterin Theresa Wittmann und Juniorchef Nikolaus Brandl Mit wenig gut auskommen So können junge Haushalte im Alltag effektiv sparen Ob an der Supermarktkasse, beim Tanken oder bei der Heizkostenabrechnung: Wie sehr sich der Alltag verteuert hat, wird fast jeden Tag deutlich. Das gilt noch mehr im Studium, für Auszubildende oder Berufsstarter, die ohnehin mit einem knappen Budget auskommen müssen. Viele Verbraucher in Deutschland haben ihr Verhalten umgestellt und achten bewusst auf Sonderangebote. Gerade für junge Haushalte mit knappen Mitteln ist genaues Rechnen wichtig geworden. „Seine Einnahmen und Ausgaben sollte man stets gut im Blick haben, damit das meintliche Angebot ist tatsächlich günstig. Eine Einkaufsliste schützt vor ungeplanten Spontankäufen im Supermarkt. Extragroße Einkaufswagen verleiten zu größeren Einkäufen, denn normale Mengen sehen darin nach sehr wenig aus. Zudem sollte man nicht mit leerem Magen einkaufen. Wer hungrig ist, nimmt häufig mehr mit, als ursprünglich gewollt. Energieverbrauch zuhause senken Bus, Bahn und Carsharing sind die flexiblere und kostengünstigere Alternative zum Auto. Und wer in der Ausbildung ist, kann weitere Vorteile nutzen, erklärt Dörr weiter: „Vielfach gibt es vergünstigte Tarife für Azubis, auch bei Software und Computern gibt es häufig Nachlässe.“ Den größten monatlichen Kostenblock bilden aber das Wohnen und die steigenden Nebenkosten, sagt die Expertin: „Rund 70 Prozent der Energiekosten macht die Heizung aus. Deshalb kann man hier am meisten sparen.“ Ein Absenken der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt die Heizkosten bereits um sechs Prozent. Fenster sollten nicht dauerhaft gekippt sein. Besser ist es, sie für ein kurzes Lüften weit zu öffnen. Wer nachts Rollläden und Vorhänge schließt, vermeidet zudem Wärmeverluste über die Fenster. -djdverfügbare Budget nicht regelmäßig überschritten wird“, empfiehlt Korina Dörr, Leiterin des Beratungsdienstes Geld und Haushalt. Einkäufe immer im Blick haben Mit den richtigen Tipps finden sich in fast allen Lebensbereichen Einsparmöglichkeiten, die einzeln mitunter nur wenige Euro ausmachen, sich über den Monat aber zu nennenswerten Beträgen summieren können. So sollte man auch bei Sonderangeboten genau hinsehen und vergleichen, denn nicht jedes verDie Finanzen im Griff zu haben, ist vor allem für Azubis bei den heutigen Kosten sehr wichtig. Foto: djd/Geld und Haushalt/S-Com/Getty Images/Contributor Beruf mit Jobgarantie Die Ausbildung als PTA bietet viele Möglichkeiten Zu gewissen Zeiten im Leben müssen die beruflichen Weichen gestellt werden. Allerdings ist es nicht immer leicht, den Traumjob zu finden, denn die Auswahl ist riesig. Viele können zudem nicht einschätzen, was sie konkret in einem Beruf erwartet, welche Möglichkeiten er eröffnet und wie es um die Zukunftsaussichten bestellt ist. Apotheker Matthias Fischer spricht sich für eine Ausbildung zum pharmazeutisch-technischen Assistenten aus: „Dieser Beruf bringt ein wirklich spannendes und breit gefächertes Betätigungsfeld mit sich.“ Das gilt besonders für die Arbeit in der Apotheke. „Die Aufgaben reichen hier von der Kundenberatung über die Hilfsmittelversorgung und Labortätigkeiten bis hin zu Dokumentation und Qualitätsmanagement – dadurch ist der Job immer wieder abwechslungsreich und anspruchsvoll“, erklärt der Experte. Zudem gibt es noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel in der Pharmaindustrie, in Kliniken und Laboren sowie bei Krankenkassen oder Gesundheitsämtern. Dabei genießt der Beruf ein hohes Ansehen und ist zukunftssicher. „PTAs haben keine Probleme, eine Stelle zu finden. Sie werden sogar händeringend gesucht“, weiß der Apotheker aus eigener Erfahrung. Wer sich zum pharmazeutisch-technischen Assistenten ausbilden lassen will, sollte mindestens einen Realschulabschluss mitbringen sowie Interesse an Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Botanik. -djdTeamarbeit und abwechslungsreiche Tätigkeiten machen den Beruf von pharmazeutisch-technischen Assistenten so interessant. Foto: djd/Linda/GettyImages/alvarez GUT VERSICHERT IN DER AUSBILDUNG Wer eine Ausbildung beginnt, stellt nach dem ersten Monat mit Blick auf das Konto fest, dass von der Ausbildungsvergütung Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden. Wer bisher über die Familie kostenlos krankenversichert war, muss mit Beginn der Ausbildung eine eigene abschließen. Beiträge sind bei allen Anbietern gleich, nur die Leistungen können sich im Detail unterscheiden. Ein Azubi sollte zudem eine Haftpflichtversicherung haben. -txnDER ERSTE EINDRUCK BEIM AUSBILDUNGSSTART Fast eine halbe Millionen junge Menschen beginnen jährlich eine Ausbildung. Für die neuen Auszubildenden eine aufregende Zeit, in der sich viele Fragen stellen: Wie läuft das alles im Betrieb? Kriege ich hin, was man von mir verlangt? Werde ich mich wohlfühlen? Wer gleich am Anfang die Weichen richtig stellt, wird sich mit der Eingewöhnung leichter tun. Pünktlich zum ersten Arbeitstag erscheinen, sorgt schon einmal für einen guten ersten Eindruck. Ein weiterer Tipp für neue Azubis: Notizheft und Stift einstecken! Zu Beginn wird viel erklärt, und es lohnt sich, dabei Mitschriften zu machen. Auch Namen gleich notieren ist eine gute Idee. Wer sich bemüht, diese schnell zu lernen, fügt sich besser ein. -txnim fokus AZUBIS 2022 – Landkreis Cham

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