Bayerns Best 50

Wachstumsmotoren Bayerns Zum 20. Mal wurden heuer 50 herausragende mittelständische Unternehmen prämiert E r ist heiß begehrt, der Löwe, der sich aufrecht stehend auf den weiß-blauen Rauten- schild stützt: Seit 2002 werden die 50 wachstumsstärksten, inhaberge- führten Unternehmen in Bayern vom Bayerischen Staatsministeri- um für Wirtschaft, Landesentwick- lung und Energie mit der edlen Por- zellanfigur ausgezeichnet. Wer diesen Preis in den Händen hält, darf zu Recht stolz sein auf sei- ne Errungenschaften, sind sie doch Beweis für das Handeln besonders erfolgreicher Mittelständler, die in den vergangenen Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten. Ein Erfolg, von dem alle profitieren. Denn Unternehmer, die neue Chancen für Wachstum und Beschäftigung aufspüren und diese konsequent nutzen, sind das Rück- grat der bayerischen Wirtschaft. Mittelständler leben Unterneh- mertum, übernehmen Verantwor- tung und schaffen Arbeitsplätze, die Grundlage für den hohen Lebens- standard in Bayern bilden. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen sollen unter- nehmerische Vorbilder im Fokus stehen, die dem Mittelstand in ei- nem schwierigen Umfeld als Orien- tierung dienen können. Ehrung für eine starke Frau an der Firmenspitze Zusätzlich wird aus Reihen der „Bayerns Best 50“, wie bereits im vergangenen Jahr, die „Bayerische Unternehmerin des Jahres“ ausge- zeichnet. Glückliche Preisträgerin ist diesmal Dr. Elisabeth Müller, Ei- gentümerin und Geschäftsführerin des tiermedizinischen Labors Labo- klin in Bad Kissingen, Unterfran- ken. Auswahlkriterien sind in die- sem Fall der wirtschaftliche Erfolg ihres Unternehmens und ihre aktive Rolle im Betrieb. Wirtschaftsminister Hubert Ai- wanger, der die 50 wachstums- stärksten Mittelständler mit dem Preis „Bayerns Best 50“ auszeichne- te, sagte dazu: „Es ist mir ein beson- ders wichtiges Anliegen, herausra- gende Leistungen von Frauen in der Wirtschaft hervorzuheben. Dr. Eli- sabeth Müller repräsentiert das dy- namischste Unternehmen unter weiblicher Führung aus dem Kreis der Bayerns Best 50. Frauen wie sie brauchen wir in der bayerischen Wirtschaft. Deshalb werben wir mit diesem Preis für eine stärkere Re- präsentanz von Frauen in Füh- rungspositionen.“ Sonderpreise würdigen die betriebliche Ausbildung Aber auch die Vorbildwirkung spielt bei der Ehrung eine große Rolle: Denn die ausgezeichneten Unternehmen sind ein gutes Bei- spiel, dem zu folgen ein Ansporn sein kann, und zwar sowohl für Existenzgründer als auch für etab- lierte Unternehmen. Da nicht zu- letzt die betriebliche Ausbildung zentral ist für unternehmerisches Wachstum und nachhaltigen wirt- schaftlichen Erfolg, wurden wieder zwei Unternehmen für ihr heraus- ragendes Engagement bei der be- trieblichen Ausbildung mit einem Sonderpreis bedacht. Das Unternehmen Multivac Sepp Haggenmüller aus Wolfertschwen- den in Schwaben wurde für die ab- solut höchste Zahl an Auszubilden- den geehrt, Bauer Elektroanlagen aus Buchbach in Oberbayern für die relativ höchste Zahl an Azubis im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl. „Über 80 Prozent der Auszubilden- den sind im Mittelstand zu finden. Er sichert sich damit die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Das wollen wir würdigen“, sagte Aiwanger. Die diesjährigen Preisträger wur- den von der Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft als unabhängigem Juror er- mittelt – ganz nach objektiven Kri- terien. Auftraggeber ist das Bayeri- sche Wirtschaftsministeriums. Der Bayerische Wirtschaftsstaatssekre- tär Roland Weigert übergab den Ge- winnern im Kaisersaal der Residenz München persönlich den Löwen. „Die ausgezeichneten Unternehmen stammen aus allen Branchen und allen Regierungsbezirken. Das zeigt, dass Exzellenz und Wachstum in Bayern nicht auf eine bestimmte Region oder Wirtschaftssegment be- grenzt sind“, sagte Weigert. Mit Wachstum und Innovation in die Zukunft Der Mittelstand sei regionaler Motor der Wirtschaft und bringe durch seine wirtschaftlichen Leis- tungen und die Schaffung Tausen- der Arbeitsplätze den Freistaat nach vorn. „Mit Bayerns Best 50 rü- cken wir die mittelständischen Un- ternehmen entsprechend ihrer volkswirtschaftlichen und sozialen Bedeutung stärker ins Licht der Öf- fentlichkeit.“ Wirtschaftsminister Aiwanger er- gänzte: „Durch Innovationsfreudig- keit, unternehmerische Kreativität und zukunftssichere Geschäftsmo- delle tragen unsere Mittelständler maßgeblich zu Wachstum und hoher Beschäftigung im Freistaat bei.“ Mit ihrer Substanz und Krisenfes- tigkeit haben sie einen wesentlichen Anteil daran, dass die bayerische Wirtschaft nach Corona jetzt wieder durchstartet.“ Die Wertschätzung der Mittelständler für ihre Leistun- gen könne deshalb gar nicht hoch genug ausfallen. (red/pm) Exzellenz und Wachstum kenne keine Grenzen , zumindest nicht innerhalb Bayerns Regionen und Wirtschaftssegmenten. Das gab Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Preisträgern von „Bayerns Best 50“ mit auf den Weg. Foto: StMWi Der Porzellanlöwe ist Sinnbild für weiß-blaue Wirtschaftsstärke aus der Heimat. Unternehmertum leben, Verantwortung übernehmen und mit der Schaffung von Arbeitsplätzen die Grundlage für einen hohen Lebensstandard bilden: All das haben die Preisträger von „Bayerns Best 50“ auf ihrer Agenda. Foto: StMWi/S. Heuser 1 Bayerns Best 50

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