Kliniken & Fachärzte: Gesundheit - Medizin - Prävention

19 Kliniken und Fachärzte Schlaganfall erkennen, rasch handeln Das Neurologische Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen informiert zum Thema Schlaganfall Der Schlaganfall zählt zusammen mit den Herz-Kreislauf- und Krebserkran- kungen zu den häufigsten Todesursa- chen. Zudem ist der Schlaganfall oft mit einer bleibenden Behinderung ver- bunden. Nach Ergebnissen der Studie GEDA 2014/2015-EHIS hatten insge- samt 1,6 Prozent der Erwachsenen in Deutschland – 1,7 Prozent der Frauen und 1,5 Prozent der Männer – in den letzten zwölf Monaten einen Schlagan- fall oder chronische Funktionsein- schränkungen infolge eines Schlagan- falls. Der Begriff „Schlaganfall“ umfasst den schlagartig auftretenden Ausfall von Ge- hirnfunktionen, entweder infolge eines Gefäßverschlusses (Hirninfarkt, ischä- mischer Schlaganfall) oder durch eine liegt ein Schlaganfall durchaus im Be- reich des Möglichen und man sollte un- verzüglich den Notarzt unter der Tele- fonnummer 112 alarmieren (T wie time). Deshalb bei Verdacht auf einen Schlag- anfall nicht zögern. Das Neurologische Zentrum des Bezirksklinikums Main- kofen hat für Fragen rund um das Thema Schlaganfall eine eigene Schlaganfall- Hotline eingerichtet. i Weitere Informationen: www.mainkofen.de oder ☎ 09931/87153 (rund um die Uhr) spezialisiertes Team be- treut, das über große Er- fahrung in der Behand- lung von Schlaganfallpa- tienten verfügt. Ein Schlaganfall ist ein Schicksalsschlag, der sie oder ihn plötzlich und unvorbereitet aus dem gewohnten Leben reißt. Gerade in dieser Ausnah- mesituation legt das Team Wert auf einen Ver- trauen schaffenden Kon- takt mit den Patientin- nen und Patienten. Ne- ben der medikamentösen Therapie sind individuali- sierte Behandlungspläne im Rahmen der Physio-, Ergo- und Logotherapie sowie ein hohes Maß an Patientenmotivation durch die Therapeuten wichtige Faktoren für eine rasche und weitrei- chende Genesung. Denn bei einem Schlaganfall ist eine rasche Diagnostik und Therapieeinleitung für den weiteren Behand- lungserfolg sehr wichtig. Schlaganfall erkennen und sofort handeln Doch wie kann man einen Schlaganfall selbst schnell erkennen? Dazu wurde der Schlaganfall-Test (FAST-Test) entwi- ckelt: Die zu untersuchende Person wird gebeten, nacheinander zu lächeln (F wie face), beide Arme gleichzeitig zu heben (A wie arms) und einen einfachen Satz nachzusprechen (S wie speech). Hat die getestete Person dabei Schwierigkeiten, Hirnblutung (hämorrhagischer Schlag- anfall). Charakteristisch für einen aku- ten Schlaganfall sind Lähmungen oder ein Taubheitsgefühl in Arm und/oder Bein, dem Gesicht oder einer ganzen Körperhälfte. Zu den weiteren Symptomen zählen Be- wusstseinsstörungen, Gleichgewichts- störungen, Sprach- oder Sprechstörun- gen, Schluck- und Sehstörung sowie Störungen in der Wahrnehmung eines Teils der Umwelt oder sogar des eigenen Körpers. Plötzlich und unvorbereitet – rasche Diagnostik wichtig Auf der Stroke-Unit des Neurologischen Zentrums am Bezirksklinikum in Main- kofen werden die Patienten durch ein Im Neurologischen Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen werden Schlaganfallpatienten sofort behandelt. Foto: Bezirksklinikum Mainkofen Bei einem Schlaganfall ist schnelle Hilfe gefragt. Jeder zweite, der überlebt, wird zum Pflegefall. Foto: HighwayStarz/ccvision GESUNDER LEBENSSTIL NACH SCHLAGANFALL Nach einem Schlaganfall ist ein ge- sunder Lebensstil besonders wich- tig. Betroffene sollten sich mindes- tens eine halbe Stunde pro Tag be- wegen, nicht rauchen und sich aus- gewogen mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Fisch ernähren, rät die Deutsche Schlaganfall-Ge- sellschaft (DSG). So beugten sie ge- zielt einem erneuten Schlaganfall vor. Das sei auch deshalb empfeh- lenswert, weil nach mehreren Hir- ninfarkten das Risiko für eine De- menzerkrankung steigt. Die soge- nannte vaskuläre Demenz äußert sich etwa durch Konzentrationsstö- rungen oder Gangstörungen. Neben zu wenig Bewegung, Überge- wicht oder Rauchen gehören auch Bluthochdruck, Diabetes und be- stimmte Herzerkrankungen wie Vor- hofflimmern zu den Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Solche Er- krankungen sollten konsequent be- handelt werden, empfiehlt die DSG. (dpa) Nach einem Schlaganfall sind Bewegung und gesunde Ernäh- rung wichtig. Foto: Daisy Daisy/ccvision Klassische Naturheilverfahren und Homöopathie – die im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) begleitend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden – sind eine sinnvolle Ergänzung bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen: Sie wirken therapieunterstützend und können dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern. Der durch Entzündungen und Schmerzen beeinträchtigte Allgemeinzustand wird positiv beeinflusst. Therapiebedingte Nebenwirkungen lassen sich wirkungsvoll reduzieren. Ergänzende Therapien bei entzündlich- rheumatischen Erkrankungen Krankenhaus für Naturheilweisen Fachklinik für Innere Medizin, Naturheilverfahren und Homöopathie Wir sind für Sie da! Sie erreichen uns unter: 089 62505-0 info@kfn-muc.de Krankenhaus für Naturheilweisen Seybothstraße 65 · 81545 München www.krankenhaus-naturheilweisen.de Das KfN: modern, integrativ, menschlich Therapieunterstützung bei rheumatoider Arthritis individuell nach Ihren Bedürfnissen Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung der Gelenke. In Deutschland ist knapp 1% der erwachsenen Bevölkerung betroffen. Frauen erkranken dreimal häufiger als Männer. Bei der rheumatoiden Arthritis kommt es an mehreren Gelenken zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut, die zu Schmerzen, Schwel- lungen, Gelenksteifigkeit und Bewegungsein- schränkungen führt. Die Erkrankung verläuft meist chronisch mit Phasen niedriger und er- höhter Krankheitsaktivität (Schübe). Ohne Behandlung kann die rheumatoide Arthritis schnell fortschreiten und die Gelen- ke irreversibel schädigen. Die Ursache der rheumatoiden Arthritis ist nicht vollständig geklärt. Aktuell wird eine Fehlregulation des Immunsystems diskutiert, bei der Zellen des Immunsystems körpereigene Strukturen an- greifen. Die Therapieziele bei rheumatoider Arthritis Die rheumatoide Arthritis lässt sich nicht heilen. Durch eine konsequente Behand- lung können jedoch Schmerzen und Entzün- dungen gelindert und das Fortschreiten der Gelenkzerstörung kann verhindert werden. Schulmedizinisch kommen schmerz- und entzündungshemmende Medikamente sowie Basistherapeutika zum Einsatz. Im KfN erweitern wir diese Therapie durch bewährte naturheilkundliche Verfahren, um die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten und Funktionsstörungen bereits im Frühstadium zu therapieren. Dadurch verbessert sich auch die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Integratives Therapiekonzept zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis Anzeige Im Rahmen unseres multimodalen Therapiekonzepts setzen wir im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) bei einer rheumatoiden Arthritis klassische Naturheilver- fahren und die Homöopathie ergänzend zur evidenzbasierten schulmedizinischen Behandlung ein. Trotz der Corona Pandemie können wir für unsere Patienten einen regulären Klinikbetrieb sicherstellen und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung. Selbstverständlich achten wir im regulären Klinikbetrieb auf ein Maximum an Infektionsprävention und die strikte Einhaltung der Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts. Chefärztin Dr. med. Michaela Moosburner Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie, Naturheilverfahren, Ernährungsmedizin und Homöopathie Chefarzt Robert Schmidt Facharzt für Innere Medizin, Homöopathie und Naturheilverfahren

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