KFZ Markt vom 02.01.2021

Der große Kfz-Markt mittwochs und samstags in 16 Tageszeitungen A3, Q3 und Q8 elektrifiziert Plug-in-Hybride: Audi setzt auf drei weitere Teilzeit-Stromer A udi hat neue Plug-in-Hybri- de für A3, Q3 und Q8 zum Jahreswechsel 2020/2021 angekündigt. Mit den Modellen sol- len elektrische Reichweiten von mehr als 60 Kilometern möglich sein, so dass die Verbrauchswerte - laur offiziellen Angaben - im Ver- gleich zu den reinen Verbrenner- Modellen deutlich sinken. Für A3 sowie Q3 und Q3 Sport- back kombiniert die VW-Tochter dabei einen 1,4 Liter großen Ben- zinmotor mit einer im Getriebe in- tegrierten E-Maschine von 80 kW/ 109 PS und einem 13 kWh großen Akku, der unter der Rückbank montiert ist. A3 mit 204 oder 245 PS Die elektrische Höchstgeschwin- digkeit liegt bei 140 Stundenkilo- metern. Geladen wird der A3 mit bestenfalls 2,9 kW, so dass der Akku an einer Starkstromsteckdose bin- nen viereinhalb Stunden wieder voll ist. Der Q3 lädt mit bis zu 3,6 kW und braucht demzufolge auch eine Stunde weniger, um wieder voll zu sein. Im A3 gibt es dieses Antriebspa- ket wahlweise mit insgesamt 150 kW/204 PS für 38440 Euro aufwärts oder mit der Gesamtleistung von 180 kW/245 PS (ab 41440 Euro). Im Q3 wird ausschließlich die stärkere Version angeboten. Sie kostet im konventionellen Geländewagen mindestens 46000 Euro und im Sportback mit schrägem Heck 47400 Euro. Für den schwächeren A3 nennt Audi eine Höchstgeschwindigkeit von 227 Stundenkilometer, eine elektrische WLTP-Reichweite von 67 Kilometern und einen durch- schnittlichen Verbrauch von 1,4 Li- tern (CO2-Ausstoß 30 g/km). Der stärkere A3 (45 TFSI e) steht mit 232 km/h, 63 Kilometern, 1,4 Litern und einem CO2-Ausstoß von 30 g/km im Datenblatt. Für den Q3 gelten die Werte 210 km/h, 51 Kilo- meter, 1,4 Liter und 32 g/km. Tiefer Griff in den Baukasten Beim Q8 greift Audi tiefer in den Baukasten, holt einen 3,0 Liter gro- ßen V6-Benziner mit 250 kW/340 PS, eine E-Maschine mit 100 kW/ 136 PS und einen Akku mit 17,9 kWh heraus. Er kann mit bis zu 7,4 kW laden und ist so binnen zwei Stunden wieder voll. Auch diese Kombination gibt es in zwei Konfigurationen: als Q8 55 TFSI e mit einer Systemleistung von 280 kW/380 PS für 77300 Euro oder als Q8 60 TFSI e (ab 92800 Euro) mit 340 kW/462 PS. Die elektrische Reichweite beziffert Audi mit bis zu 47 Kilometern, die Höchstge- schwindigkeit im E-Modus mit 135 km/h und im vereinten Betrieb mit 240 km/h. Der Verbrauch liegt bes- tenfalls bei 2,6 Litern, die einem CO2-Ausstoß von 59 g/km entspre- chen. Audi präsentiert seine neuen Plug-in-Hybride (v.l.) A3, Q3 und Q8. Comeback als SUV-Coupé Neuer Citroën C4 mit konventionellen Verbrennern sowie als Elektroauto D er Citroën C4 meldet sich in der Kompaktklasse zurück: Als Nachfolger des unkonventionellen Cactus bringen die Franzosen jetzt eine nicht minder ungewöhnliche Mischung aus Schrägheck, Coupé und SUV an den Start. Die Ausliefe- rung startet zu Preisen ab 23336 Euro aufwärts. Genau wie beim Zuschnitt des 4,36 Meter langen Fünftürers be- dient sich Citroën auch beim An- trieb aus allen Genres: Als einen der wenigen in seiner Klasse gibt es den C4 deshalb mit Diesel- oder Benzin- motoren sowie ab 33767 Euro auch als Elektroauto. Das fährt mit ei- nem 100 kW/136 PS starken Front- motor bis zu 150 km/h schnell und kommt mit seiner 50 kWh großen Batterie auf eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern, so Citroën. Verbrenner als Benziner und Diesel sowie ein gutes Platzangebot Als Verbrenner gibt es einen Vier- zylinder-Diesel und einen Dreizy- linder-Benziner in verschiedenen Leistungsstufen von 74 kW/100 PS bis 110 kW/150 PS. Schon mit den Motoren aus der Startaufstellung sind immer mindestens 206 km/h drin. Dabei kommt der Diesel mit 96 kW/131 PS und Achtgang-Auto- matik auf einen Normverbrauch von 3,8 Litern (100 g/km CO2), der gleich starke Benziner auf 4,8 Liter (108 g/km). Weitere Motoren folgen. Mit einem Radstand von 2,67 Me- tern bietet der C4 Platz für fünf Per- sonen. Dazu gibt es hinter der schrägen Heckklappe 380 Liter Kofferraum und im Innenraum noch einmal Ablagen mit zusammen 39 Litern Fassungsvermögen - da- runter auch eine neue Halterung für einen Tabletcomputer vor dem Bei- fahrer. Anzeigekonzept, Assistenten und Ausstattungsdetails kennt man aber bereits von anderen Konzernmodel- len. Das gilt für die digitalen Instru- mente und den Touchscreen ebenso wie für das ausklappbare Head-up- Display oder die Abstandsregelung mit Spurführung. Beim Fahrwerk setzt Citroën auf eine Federung mit hydraulischen Anschlägen und ver- spricht so Komfort im Geist der le- gendären DS. Der neue Citroën C4 setzt auf konventionelle Ottomotoren und Selbstzünder sowie auf Elektromobilität. Redaktion: Peter Parzefall AUTO kompakt Hyundai frischt den elektrischen Kona auf DER HYUNDAI KONA Elektro bekommt ein Facelift. Vom Januar 2021 an verkauft der koreanische Hersteller den kompakten Ge- ländewagen mit aufgefrischtem Design, modernisiertem Innen- raum und erneuerten Assistenzsystemen für mindestens 19486 Euro. Zu erkennen sein wird der Kona Elektro für das Jahr 2021 von außen an einem geschlossenen Grill mit integrierter Lade- klappe und neuen Scheinwerfern. Innen machen digitale Instru- mente sowie ein neues Telematik-System den Unterschied. Außer- dem erweitert Hyundai die Assistenzsysteme um einen Querver- kehrswarner mit Notbremsfunktion am Heck, einen Totwinkelas- sistenten mit Ausparkfunktion und einen Ausstiegsassistenten. Letzterer warnt beim Verlassen des Wagens akustisch vor einer Gefahr durch näherkommenden Verkehr. Nichts ändert sich am Antrieb: Es gibt den Kona Elektro weiterhin in zwei Varianten mit einem 150 kW/204 PS starkem E-Motor und 64-kWh-Akku oder mit einer Leistung von 100 kW/136 PS und 39,2 kWh. Damit er- reicht der Kona Elektro die Geschwindigkeit von maximal 167 oder eben 155 km/h und kommt imWLTP-Zyklus 484 oder 305 Ki- lometer weit. Aston Martin Vantage Roadster ASTON MARTIN bietet den Vantage jetzt auch als Roadster an. Er kostet mindestens 157300 Euro und fährt mit der gleichen Technik wie das Coupé, teilte der britische Sportwagenhersteller mit. Auch unter der Haube des Roadsters steckt deshalb der 4,0 Liter große V8-Benziner, den die Briten bei der Mercedes-Tochter AMG ein- kaufen. Er leistet 357 kW/510 PS. Den Sprint aus dem Stand he- raus auf Tempo 100 km/h schafft der Sportwagen laut Aston Mar- tin innerhalb von 3,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 306 Stundenkilometern. Wichtigster Unterschied zum Coupé ist beim Roadster das Stoffdach. Dieses faltet sich binnen weniger Sekunden hinter die Sitze - und das bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h auch während der Fahrt. Egal ob offen oder geschlos- sen, stellt der Kofferraum den Roadster-Insassen stets rund 200 Liter Volumen für Gepäck zur Verfügung. Eine Modellpflege gönnt Hyundai seinem elektrischen Kona. Open-Air-Sportler Aston Martin Vantage Roadster. 8A6LniQo

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