Ausbau A3 - Halbzeit

im fokus A3-Ausbau Halbzeit beim Bau – Was bisher passiert ist Unter DeutschlandsTop 10 beiWachstum und Jobs. * Der Landkreis Regensburg. www.landkreis-regensburg.de * Laut Focus-Landkreisranking Januar 2018. Bild: K137024 Foto: Krones AG, Neutraubling Weil Erfolg nur im Miteinander entstehen kann. Als Marktführerin im deutschen Verkehrs- wegebau setzt sich die STRABAG AG dafür ein, erstklassige Bauleistungen zu bieten, die weit über den klassischen Straßenbau hinaus- gehen. Wir glauben an die Kraft des Teams. Genau das macht den Unterschied, um Außergewöhnliches entstehen zu lassen. Außergewöhnliches entsteht auch auf der Großbaustelle zum 6-spurigen Ausbau der A3 zwischen dem Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof auf 15 km. Hier wurden in den letzten beiden Jahren über 200.000 m² neue Fahrbahnfläche hergestellt, Brückenbauwerke erneuert und Lärmschutz- wände errichtet. Wir danken unserem Bauteam vor Ort und wünschen weiterhin viel Erfolg! www.strabag.com STRABAG AG, Dir. Bayern Nord, Donaustaufer Str. 176, 93059 Regensburg, Tel. +49 941 4021-0 , dir-bayern-nord@strabag.com Verkehrssicherung & Fahrbahnmarkierung www.ibotech.eu · /ibotech A3 – pulsierende Lebensader Landrätin Tanja Schweiger ordnet die Bedeutung des Autobahnausbaus für die Region Regensburg ein D er Autobahnausbau wurde lang ersehnt und ist drin- gend nötig“, sagt Landrätin Tanja Schweiger und spricht damit vielen Bürgern aus dem Herzen. Große Anerkennung zollt Regens- burgs Landrätin der Autobahndi- rektion Südbayern, die die Baumaß- nahmen ihren Worten zufolge vor- bildlich organisiert. Dass der Aus- bau der A3 eine „bedeutsame Stell- schraube zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes Landkreis Regensburg“ ist, unterstreicht auch die große Nachfrage nach Gewerbe- flächen entlang dieser „wichtigen Lebensader“ in den vergangenen Jahren. Die A3 stellt eine der wichtigen Verkehrsachsen in Deutschland, aber auch im Landkreis Regensburg dar. Die besondere Bedeutung wird vor allem bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung ent- lang der Strecke klar. Großer Standortvorteil für die lokale Wirtschaft Massiv vom Ausbau profitieren die angrenzenden Gewerbegebiete im Landkreis Regensburg: Barbing- Unterheising, Neutraubling-Ober- heising und Mintraching-Rosenhof. Direkt an der A3 haben sich nicht nur zahlreiche Betriebe in den letz- ten Jahren und Jahrzehnten ange- siedelt, sondern insbesondere auch viele Logistik- und Speditionsun- ternehmen. Für sie alle ist die A3 eine wichtige Lebensader. Sie er- möglicht den direkten Warenan- und Warenabtransport. Gleichzeitig erleichtert sie den zahlreichen Be- schäftigten der Unternehmen in den angrenzenden Kommunen – wie zum Beispiel beim größten Arbeit- geber im Landkreis, der Krones AG – eine zeitsparende Hin- und Rück- fahrt zum Wohnort über eine Auto- bahn. Gewerbegebiete im weiteren Umkreis des nun neu ausgebauten Teilabschnitts wie Wörth-Wiesent oder auch Laaber-Brunn haben den Boom in den letzten Jahren eben- falls dieser Verkehrsader A3 (mit) zu verdanken. „Mit dem sechsspuri- gen Ausbau werden sich auch Stau- gefahren minimieren und damit zeitliche Verzögerungen, die Pend- ler und Gewerbetreibende sowohl Nerven als auch viel Geld kosten“, erklärt Schweiger. „Mit diesem und vielen weiteren Bausteinen unserer Verkehrspolitik stellen wir den Landkreis Regensburg – im Schul- terschluss mit der Stadt Regensburg und den Nachbarlandkreisen – bestmöglich auf für eine erfolgrei- che Zukunft mit einer stets hohen Lebensqualität.“ Landrätin Tanja Schweiger. Ausbau einer Autobahn: schon auch ein Spektakel Landkreis. (nop) Baustellen ha- ben abgesehen von ihrem langfristi- gen Nutzen auch noch ihren sponta- nen Reiz: Gerade zu Beginn der Ar- beiten lockten die zumeist nächtli- chen Brückenabrisse und Neubau- ten immer wieder die Anwohner aus ihren Häusern (wie hier im Juli 2018). Tatsächlich waren diese Ak- tionen aufgrund der notwendigen Vollsperrungen auch die Bautätig- keiten, von denen die Bevölkerung am ehesten betroffen war. Der eine oder andere mag sich von den Presslufthämmern der Ab- rissbagger oder vom gleißenden Licht der Schwerlastkräne durch- aus gestört gefühlt haben, andere nutzten die seltene Gelegenheit da- gegen für ein nächtliches Picknick mit Freunden und der Kameraaus- rüstung. Freud und Leid halt – si- cherlich waren die Umleitungen des gesamten Autobahnverkehrs durch das Stadtgebiet und über die B8 auch kein Vergnügen, aber anders ging’s halt nicht. Fotos: Nopper Halbzeit auf der Megabaustelle Von der Bevölkerung tatkräftig unterstützt – Aufklärung und Prävention haben viel gebracht Von Franz Nopper S eit April 2018 wird zwischen Wörth und Regensburg die Autobahn A3 sechsspurig ausgebaut. Mit der vorläufigen Freigabe des Teilstücks Burgwein- ting-Neutraubling feiern wir zwar gerade mal Halbzeit, aber immer- hin: Die Menschen im östlichen Landkreis sind damit aus dem Gröbsten raus. Selbst wenn man dem Ausbau von Autobahnen mit der damit zu erwartenden Zunahme des LKW- und Autoverkehrs aus Klimaschutz- gründen skeptisch gegenübersteht, muss man anerkennen, dass die nun sechsspurige A3 zwischen Burg- weinting und Rosenhof eine enorme technische Leistung darstellt. Die durchschnittlich etwa 70000 Fahr- zeuge, die den Abschnitt täglich nutzen – vom Berufspendler aus dem Wörther Vorwald bis zum transeuropäischen Güterverkehr – sie alle brauchen mangels alternati- ver Verkehrskonzepte eben weiter- hin viel Platz. Menschen begrüßten die Baustelle von Anfang an Die Menschen der Region haben das Projekt von Anfang an unter- stützt – das muss man in diesem von diversen großen Bauvorhaben ge- beutelten Landstrich betonen – und duldeten die Zusatzbelastung der Baustelle, zumal deswegen ja nicht weniger Verkehr herrschte. Lärm, Dreck und eine Zeit lang auch schwere Unfälle an den Stauzonen vor den Fahrbahnverengungen wa- ren beileibe kein geringer Preis. Vor allem die ehrenamtlichen Helfer, Feuerwehren und Sanitäter, wurden arg strapaziert, so dass man ihnen tatsächlich eine besondere Rolle beim Gelingen des Vorhabens zu- schreiben muss. Aber sie wurden auch bestmöglich auf ihre Aufgaben vorbereitet: Lange bevor die ersten Bagger anrollten, hatte die Auto- bahndirektion die Bürger zu aus- führlichen Informationsveranstal- tungen versammelt, ihnen haar- klein die verschiedenen Bauphasen und -Abschnitte erklärt und somit diffuse Ängste gar nicht erst auf- kommen lassen. Dass der große Konsens über die Notwendigkeit des Ausbaus niemals bröckelte, ist auch das Verdienst des Polizeipräsi- diums, das in der Arbeitsgruppe Strata die Betroffenen Feuerweh- ren, Rettungsdienste, aber auch Planer und Verkehrspolizisten zu einer bemerkenswert effizienten Zusammenarbeit führte. Rettung und Bergung im engen Baustellen- umfeld gelangen dank eines ausge- klügelten Wegekonzepts. Und man scheute auch nicht die Konfrontati- on mit den unmittelbar Leidtragen- den, namentlich Wörther Bürger, die sich gegen LKW wehrten, die während Staus auf der Suche nach einem Schleichweg auch noch die engen Kurven der Innenstadt lahm- legten. Man hat reagiert, Ausreißer eingefangen, Gaffer bestraft, Raser geblitzt, abgelenkte Brummifahrer aus dem Verkehr gezogen und vieles mehr. Hundertprozentige Lösungen kann es freilich nicht geben, wo die Eigenverantwortung der Fahrer die Hauptrolle spielt, aber es wurde das Menschenmögliche getan, und zwar von allen Seiten. Mit Erfolg! Baufirmen lieferten sauber und schnell Nach und nach entstanden neue, weitere Brücken, breitere Fahrbah- nen und höhere Lärmschutzwälle. Es gab trotz etlicher Bombenfunde keine schweren Rückschläge. Routi- niert und professionell liefen auch die präzise duchgetakteten Arbei- ten während der Vollsperrungen ab. Selbst in der Corona-Krise konnten die Baufirmen weiter ihre Pläne ab- arbeiten und seit nun im Herbst 2020 die endgültige Gestalt der neu- en A3 zum Vorschein kommt, darf man mit Fug und Recht behaupten, dass die Mühe sich für alle Beteilig- ten bis hier her gelohnt hat. Für die zweite Halbzeit, während der vor allem im Stadtgebiet und am Autobahnkreuz Regensburg ge- baut werden wird, sagen wir von der Donau-Post vergelt’s Gott für die saubere Arbeit und wünschen auch weiter gutes Gelingen! Bei Infoveranstaltungen wurde das Vorhaben erklärt. Die sechsspurig ausgebaute A3 im Dezember 2020 an der Ausfahrt Neutraubling. Noch ist die dritte Spur gesperrt, um den Verkehr vor der Baustelle in Burgweinting zu entlasten. Fotos: Nopper Die gleiche Stelle im Jahr 2017 vor Beginn des Ausbaus. Anfang Oktober herrschte noch Hochbetrieb beim Einbau der neuen Asphaltschichten. 8A6LniQo

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