Automarkt vom 24.12.2020

Der große Kfz-Markt mittwochs und samstags in 16 Tageszeitungen Maybach lässt es auch auf Abwegen an Nichts fehlen Luxus so weit das Auge reicht: Mercedes toppt Geländewagen GLS N ach der S-Klasse bietet Mercedes nun auch den GLS als Maybach an und rüstet den Geländewagen damit zum Konkurrenten von Autos wie den Rolls-Royce Cullinan und den Bentley Bentayga auf. Die wahrlich stolzen Preise für den GLS 600 be- ginnen bei 156078 Euro, die Auslie- ferung des exclusiven Offroaders soll im Frühjahr erfolgen, wie die Schwaben mitteilen. Für einen satten Aufschlag von rund 50000 Euro auf das V8-Modell GLS 500 kleidet Mercedes den 5,21 Meter langen Luxusliner sozusagen mit einem Smoking neu ein: Es gibt einen Nadelstreifengrill, reichlich Chrom an Felgen und Fensterkan- ten, auf Wunsch eine Zweifarbla- ckierung sowie riesige Trittleisten, die beim Öffnen der Türen automa- tisch ausfahren. Anders als bei der S-Klasse-Limousine ändert sich al- lerdings an Radstand und Länge nichts. Zwei Loungesesseln verwandeln sich auf Knopfdruck zu Liegen Dafür bauen die Schwaben den Innenraum des Luxus-Offroaders komplett um: Wo gewöhnliche Kun- den einen Siebensitzer bekommen, fährt der Maybach mit zwei Loun- gesesseln im Fond vor, die auf Knopfdruck zu Liegen werden. Ein Mild-Hybrid-Antrieb bringt den Maybach in Bewegung Der Kofferraum ist mit einer massiven Schottwand abgetrennt und in der großen Mittelkonsole gibt es Arbeitstische, Sektkelche und sowie einen Kühlschrank. Den Antrieb des mit einer Luftfederung ausgestatteten Geländewagens übernimmt lau Mercedes eine ei- gens für den Maybach neu konfigu- rierte Version des 4,0-Liter-Motors mit Mild-Hybrid-Technik. Der V8-Benziner leistet 410 kW/ 558 PS und wird von einem E-Motor mit 16 kW/22 PS beim Anfahren und bei der Rückgewinnung von Bremsenergie unterstützt. Er be- schleunigt den 2,8 Tonnen schweren Geländewagen binnen 4,9 Sekun- den aus dem Stand heraus auf Tem- po 100 km/hund erreicht bis zu 250 km/h. Dabei verbraucht er im Mit- tel 11,7 Liter (266 g/km CO2). Ein V12 ist laut Mercedes - anders als bei der britischen Konkurrenz - nicht vorgesehen. In Saus und Braus und im Nadelstreifenanzug notfalls auch offroad: In der besonders luxuriösen Maybach-Version schickt Mercedes nun auch seinen Geländewagen GLS auf die Straßen sowie auf Abwege. E-Formel von Lexus lautet UX 300e Das SUV ist das erste reine Batterie-Auto aus dem Toyota-Konzern N ach Hybrid- und Brennstoff- zellen-Antrieb setzt der Toyo- ta-Konzern jetzt auch auf rein bat- terieelektrische Autos. So startet Lexus im Januar den UX 300e als ersten konventionellen Stromer. Die Preise beginnen bei 47550 Euro, wie die luxuriöse Toyota-Tochter mitt- teilt. Auf den ersten Blick lediglich am entsprechenden Schriftzug zu erkennen, ist der kompakte Gelän- dewagen mit einem 150 kW/204 PS starken E-Motor an der Vorderach- se unterwegs. Der Akku mit 54,3 kWh ist so platzsparend im Wagenboden mon- tiert, dass der Kofferraum gegen- über dem Hybridmodell UX 250e um 47 auf 367 Liter wächst. Der Antrieb reicht laut Herstelleranga- ben für einen Sprint aus dem Stand heraus auf Tempo 100 km/h inner- halb von 7,5 Sekunden. Als Höchst- geschwindigkeit nennt Lexus 160 Stundenkilometer und gibt eine maximale Reichweite von 400 Kilo- metern im NEFZ-Zyklus an. Gela- den wird mit bis zu 50 kW Gleich- strom im besten Fall in 50 Minuten von 0 auf 80 Prozent. Der UX ist zwar das erste batte- rieelektrische Auto aus dem Toyota- Konzern und der erste Lexus, der über weitere Strecken emissionsfrei fahren kann. Doch soll es dabei nicht bleiben. So haben die Japaner bei ihrer Nobelmarke für die nächs- ten Jahre bereits einen Plug-In-Hy- brid und ein dezidiertes Elektroau- to auf einer neuen Plattform ange- kündigt. Außerdem soll auch das Angebot bei der Muttermarke schon in naher Zukunft um ein rein elektrisches Fahrzeug erweitert werden. Anders als der Mirai zieht es den Strom nicht aus einer Brennstoffzelle, son- dern einer Batterie. Mit dem Strom schwimmen: Mit dem Lexus UX 300e rollt im Januar das erste rein elektrische Auto aus dem Toyo- ta-Konzern auf die Straßen. Redaktion: Peter Parzefall AUTO kompakt Diesel-Sportler VW Golf GTD VOLKSWAGEN: Auch von der achten Golf-Generation gibt es wieder ein besonders sportliches Dieselmodell: Der Golf GTD rollt laut für mindestens 38114 Euro. Dafür gibt es den Fünftürer mit einem 2,0 Liter großen Selbstzünder, der mit 147 kW/200 PS und 400 Nm die aktuelle Leistungsspitze in der GTD-Historie mar- kiert. Damit beschleunigt er innefhalb von 7,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht ein Spitzentempo von 245 Stun- denkilometern. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 4,4 Liter (117 g/km CO2). Außerdem drückt eine doppelte Adblue-Einsprit- zung den NOx-Ausstoß um bis zu 80 Prozent und macht den Diesel so laut VW zu einem der saubersten seiner Art. Ähnlich wie beim GTI für die Otto-Fraktion und dem GTE für die Plug-in-Freunde hat VW auch beim GTD das Design etwas modi- fiziert. So fährt der Spitzendiesel mit einem Kühlergrill in Waben- optik, einer LED-Leiste zwischen den Scheinwerfern, einem de- zenten Heckspoiler und zwei markanten Endrohren. Außerdem hat VW das Fahrwerk um 15 Millimeter tiefer gelegt und die Aus- stattung unter anderem um Sportsitze mit Karomuster erweitert. Kurzer Kraxler: Land Rover Defender als Dreitürer LAND ROVER bietet den Defender künftig auch wieder als Drei- türer an - der Defender 90 startet Anfang 2021 und kostet mindes- tens 48740 Euro, wie der britische Automobilhersteller mitteilt. Damit sinkt der Einstiegspreis für den nach mehr als 60 Jahren erstmals komplett neuaufgelegten Geländewagen um rund 4500 Euro. Im Vergleich zum Defender 110 mit fünf Türen hat Land Ro- ver den 90er in der Länge und Radstand um 44 Zentimeter be- schnitten, so dass dazu nun 4,32 Meter und 2,59 Meter im Daten- blatt stehen. Innen bleibt es für die Passagiere aber bei zwei Sitz- reihen mit fünf oder sechs Plätzen. Doch das Kofferraumvolumen schrumpft auf 397 bis 1563 Liter. Während sich Abmessungen und Auftritt beim 90er deutlich ändern, bleibt der Antrieb im Ver- gleich zum 110 unverändert: Es stehen im neuen Modelljahr drei Diesel und zwei Benziner zur Wahl, darunter Versionen mit Mild- Hybrid. Die Diesel haben vier Zylinder und 2,0 Liter Hubraum und kommen auf 147 kW/200 PS, 177 kW/240 PS und 220 kW/300 PS. Der Vierzylinder-Benziner steht mit 2,0 Litern und 221 kW/ 300 PS in der Liste. Für das Top-Modell mit Reihensechszylinder nennt Land Rover drei Liter Hubraum und 294 kW/400 PS. Modellpflege für Audi Q2 AUDI hat den Q2 überarbeitet: Den kleinsten Geländewagen aus Ingolstadt gibt es mit einer neuen Front, aus der serienmäßig LED-Scheinwerfer strahlen. AmHeck prangen retuschierte Rück- leuchten und die Ausstattung wurde erweitert. Die Preise starten zunächst bei 27197 Euro. Wenn die Motorpalette komplett ist, sinkt der Basispreis auf etwa 25000 Euro. Die Ingolstädter haben Grill und Frontschürze verändert und neue Connect-Dienste für das Infotainment programmiert. Technisch bleibt es bei drei be- kannten Benzinern und zwei Diesel, die es je nach Leistung mit Front- oder Allradantrieb, Schalt- oder Doppelkupplungsgetriebe gibt. Gestartet wurde mit je einemBenziner und Diesel mit jeweils 110 kW/150 PS: Der Ottomotor ermöglicht dabei ein Spitzentem- po von 218 km/h und verbraucht 5,1 Liter (117 g/kmCO2). Für den Diesel nennt Audi eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und einen Normverbrauch ab 4,6 Litern (CO2-Ausstoß 122 g/km). Der VW Golf als dynamischer GTD. Die Offroad-Ikone Land Rover Defender als Dreitürer. Optische und technische Modellpflege für den Audi Q2. 8A6LniQo

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