Heimatzeit in Wallersdorf

MARKT PILSTING www.landauer-zeitung.de Marktbücherei heute geöffnet Pilsting. Heute, Freitag, hat die Marktbücherei von 17 bis 18.30 Uhr geöffnet. Mehr Informationen gibt es unter marktbücherei.de. „Alles im grünen Bereich“ beim „Haus der kleinen Frösche“ Pilsting. (sw) Die Arbeiten am Rohbau des neuen Kindergartens samt Krippe in der Lindenstraße sind in vollem Gange. Unter ande- rem „werden zurzeit das Dach rauf- gemacht und die Fenster einge- baut“, wie Marktkämmerer Franz Bauer sagt. „Anfang Dezember wird verputzt.“ Der Spatenstich war im Juli er- folgt. Das Richtfest entfällt corona- bedingt. Davon abgesehen ist der Bau unbeeinträchtigt von der Pan- demie. „Alles im grünen Bereich“, konstatiert Franz Bauer, der von ei- nem „sportlichen Zeitplan“ spricht. „Zum August 2021 muss der Bau fertig sein.“ Denn die Container am bestehenden Kindergarten werden im Herbst 2021 abgebaut. Über 250 Kinder im Alter von eins bis acht werden in der kirchli- chen Kindertagesstätte und -krippe in Pilsting und Großköllnbach be- treut. Der Bedarf steigt enorm. 4,6 Millionen Euro investiert der Markt in den Neubau, der zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen be- herbergen soll. Das „Haus der klei- nen Frösche“ ist ausgelegt auf 80 Kinder, jeweils 25 in den Kinder- garten- und je 15 in den Krippen- gruppen. Die Baufläche beläuft sich auf rund 1100 Quadratmeter, die Nutzfläche auf 900. „Sobald die Fenster eingebaut sind, kann der Innenausbau voran- gehen“, sagt Franz Bauer, der an- kündigt: „Die Gebühren sind an an- deren Kindergärten orientiert.“ Die Bautafel steht — samt neuem Kin- dergartenlogo. „Im Logo sind ein dicker, fetter Frosch und zwei kleine Frösche zu sehen“, wie der Markt- kämmerer lächelnd anmerkt. In An- lehnung an das Pilstinger Wappen. Also alles im froschgrünen Be- reich. Foto: Stefan Wimberger Andacht zur Heiligen Elisabeth Wallersdorf. Am Donnerstag, 19. November, feiert der Frauenbund ab 19 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Jo- hannes eine Andacht zu Ehren der Heiligen Elisabeth. Das Kranzbin- den entfällt in diesem Jahr. Pfarrbüro bleibt geschlossen Wallersdorf. Das Pfarrbüro bleibt bis auf Weiteres für den Parteiver- kehr geschlossen und ist nur telefo- nisch unter 09933/8113 zu errei- chen. Die Abgabe von Messintentio- nen kann zurzeit nur telefonisch oder schriftlich erfolgen. Kirchenrechnungen liegen aus Wallersdorf. Die Kirchenrech- nungen 2018 und 2019 von Wallers- dorf liegen noch bis Freitag, 20. No- vember, im Pfarrbüro, nur nach te- lefonischer Anmeldung unter 8113, zur Einsicht auf. Stolz auf die Vielfältigkeit in der Großgemeinde Von Autowerkstätte bis Zulieferbetrieb gut aufgestellt bei Gewerbe und Handwerk Wallersdorf. (vl) Ein Blick in die Geschäftswelt der Marktgemeinde offenbart durchaus Vielfalt. Wal- lersdorf ist kein schlechter Ort zum Einkaufen. Das bestätigt Jochen Schreiner, der nicht nur Beisitzer des Gewerbevereins ist, sondern selbst ein Möbelhaus führt. Jochen Schreiner ist krisener- probt, ob gesundheitlich oder wirt- schaftlich. Doch mit der Familie, Freunden, einem festen Glauben, geordneten Strategien und der Un- terstützung von Stammkunden las- sen sich schwierige Zeiten überste- hen. Davon ist Jochen Schreiner nicht nur selbst überzeugt. Er gibt seine Motivation auch immer wie- der an andere weiter. „Aus der Ge- schichte haben wir gelernt, dass sich gewisse Branchen immer wie- der neu erfinden müssen“, so eine seiner Erkenntnisse. Gastronomie auch für Touristen interessant Gefragt nach den Vorteilen der Wallersdorfer Geschäftswelt, fällt Jochen Schreiner einiges ein. Nicht nur das Motto „Einkaufen bei net- ten Leuten“ – er erwähnt auch das reichhaltige Angebot und den Punkt Nachhaltigkeit. „Wir haben einen großen Vorteil hier im Ort, es ist fast alles erhältlich: Es gibt Blu- mengeschäfte und eine Baumschule, Bäckereien, ein Reha-Zentrum, die Metzgereien sind zertifiziert und dürfen selbst schlachten, wir haben ein Schuhgeschäft mit Reparatur- annahme, eine große Friseurdichte, Verbrauchermärkte, ein Einrich- tungshaus, eine Tankstelle, Schrei- nereien, Baufirmen, Malerbetriebe, Elektrofachgeschäfte, ein Mode- haus, ein Brillengeschäft, Banken, Logopäden, eine Apotheke, Ärzte und Zahnärzte.“ Die Aufzählung ließe sich noch fortsetzen. „Das In- ternet ist nicht die Lösung“, findet Jochen Schreiner. „Vor Ort gibt es persönliche Beratung und besten Service.“ Hinzu kommt, dass die örtlichen Betriebe Arbeits- und Ausbildungs- plätze schaffen. Die Gastronomie ist laut Schreiner gut aufgestellt: „Es gibt gemütliche Biergärten und vie- le Übernachtungsmöglichkeiten. Das ist auch interessant für Ur- laubsgäste, die die schöne Umge- bung bei Tagesausflügen erkunden können.“ Der Gewerbeverein enga- giert sich sehr stark im öffentlichen Leben, organisierte zu den vier Marktsonntagen im Jahr stets ein abwechslungsreiches Rahmenpro- gramm. Die örtlichen Geschäfte be- teiligen sich mit besonderen Aktio- nen an den Märkten, so konnte im Einrichtungshaus Schreiner einem Koch über die Schultern geschaut werden, bei der Baumschule Wen- ninger fand eine Obstausstellung statt, bei der Bäckerei Dischinger wurden vor dem Geschäft Krapfen gebacken, am Marktplatz boten die Fieranten ein umfangreiches Sorti- ment an. Appell an Bürger: örtliche Geschäftswelt unterstützen Es fand bereits fünf Mal das En- tenrennen im Reißinger Bach zum Josefimarkt im März statt. Alle Vor- laufsieger erhielten Einkaufsgut- scheine, außerdem gab es drei Hauptpreise zu gewinnen, ein Foto- wettbewerb fand großen Anklang. Zum Kirchweihmarkt wurden kos- tenlos Krapfen verteilt, ein anderes Mal 500 Schaumküsse ausgegeben. „Vor allem Familien mit Kindern wollen wir an den Marktsonntagen Aktionen bieten“, erzählt Jochen Schreiner. So lautete amMarktplatz einmal das Thema „Happy Chil- dren“ mit Kinderschminken, vielen Spielestationen, Karussellfahrten und einer Hüpfburg. In Kooperati- on mit der örtlichen Bischof-Ricca- bona-Mittelschule wurde schon ei- nige Male ein „Meistertag“ organi- siert. Hier konnten sich die Betriebe aus der Ortschaft präsentieren, über Lehrstellen und Berufspraktika in- formieren. Der Gewerbeverein ist sozialen Einrichtungen gegenüber aufgeschlossen. Er gibt Spenden an das „Wallersdorfer Netzwerk“, an „Kinderlicht“, an die Schule und die Kindergärten und unterstützt überdies mit einem Zuschuss die Kindernachmittage zum Volksfest. Jochen Schreiner geht fest davon aus, dass die Wallersdorfer mit Zu- sammenhalt und Vernunft auch die Corona-Krise meistern – und dass die Marktgemeinde auch danach noch gut aufgestellt sein wird. „Ich bitte die Bevölkerung, die Geschäf- te mit dem Kauf von Gutscheinen zu unterstützen“, so sein Appell an die Bürger. „Wenn alle zusammen- halten, die erlaubten sozialen Kon- takte hegen und pflegen, sich bei Bekannten auch mal mit einem An- ruf melden, dann habe ich die Hoff- nung, dass wir aus dieser Krise gut rauskommen.“ Jochen Schreiner ist Beisitzer des Gewerbevereins. Er findet, dass der Markt mit seiner Geschäftswelt gut aufgestellt ist. Foto: Veronika Lengfelder WALLERSDORF RUND UM WALLERSDORF Heimatzeit in heimatzeit.idowa.de Wallersdorf Die ersten Anmeldetage A m Rosenmontag und am Faschingsdienstag besteht erstmals die Möglichkeit, Kin- der anzumelden, wie Kämmerer Franz Bauer sagt. „In den Schulferien sollten die Eltern Zeit haben.“ Details zur Ter- minvereinbarung werden noch bekannt gegeben. (sw) Freitag, 13. November 2020 LANDAUER ZE I TUNG / VI LSTALER ZE I TUNG 17 8A6LniQo

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