Heimatzeit Wiesenfelden

Dienstag, 20. Oktober 2020 LANDKRE I S STRAUBING-BOGEN 17 STATUS www.status1-magazin.de Nur noch 3 Tage bis zum Erscheinen Herbstliche Kürbissuppe und dann klein geschnitten werden muss. Außerdem eine Kartoffel, zwei Karotten, eine rote Paprika und ein bis zwei Knoblauchzehen, die ebenfalls klein geschnitten wer- den müssen. In einem großen Topf wird dann zuerst eine klein ge- schnittene Zwiebel in etwas Öl gla- sig gedünstet. Dann werden der Kürbis und alles restliche Gemüse dazugegeben und kurz mitgedüns- tet. „Im nächsten Schritt gieße ich alles mit etwas 800 ml Gemüsebrü- he auf, lasse dies zunächst aufko- chen und dann zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 25 Minuten köcheln“, erklärt Anita Schießl. Anschließend wird alles püriert und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Curry und etwas Chili abge- schmeckt. Dann noch 200 ml Sahne, 100 g Frischkäse und etwas Kräu- terbutter dazugeben und gut ver- mengen. Am Schluss die Suppe noch mit etwas Kürbiskernöl und frischen Kräutern garnieren. „Be- sonders lecker dazu schmecken ge- röstete Brotwürfel oder ein frisches Bauernbrot“, verrät Anita Schießl. Guten Appetit. -rev- Herbstzeit ist Kürbiszeit. Und weil Anita Schießl, Vorsitzende des Müttervereins in Wiesenfelden, beim Kochen großen Wert auf regio- nale Zutaten legt, verwöhnt sie ihre Familie in dieser Zeit gern mit einer wärmenden Kürbissuppe. „Kochen ist meine Leidenschaft, seit ich denken kann“, erzählt die Metzgereifachverkäuferin. Schon mit zwölf Jahren habe sie angefan- gen, für die ganze Familie zu ko- chen. Und auch heute ist es ihr am liebsten, wenn viele Köpfe am Tisch sitzen. „Es fällt mir schwerer, nur für zwei Personen zu kochen, als für eine große Meute“, gibt sie zu. Auch bei den Zutaten verlässt sie sich gern auf ihr Gespür. „Bei mir schmeckt ein Gericht selten zwei- mal ganz gleich, weil ich immer ver- wende, was in der Küche gerade da ist und was gut zusammenpasst“, sagt sie. Für die Kürbissuppe für vier Per- sonen braucht es zunächst etwa ein Kilogramm vom Hokkaido-Kürbis, der gewaschen, geviertelt, entkernt Anita Schießl, Vorsitzende des Müttervereins in Wiesenfelden, kocht im Herbst gern Kürbissuppe und reicht dazu frisches Bauernbrot. Foto: Anita Schießl ■ Rezepttipp „Wir bieten für jede Generation etwas“ Bürgermeister Andreas Urban schätzt das gute Zusammenleben von Jung und Alt L ändliche Idylle und trotzdem alles vor Ort, was man zum Leben braucht – das macht für Bürgermeister Andreas Urban seine Gemeinde besonders attraktiv. Was er sonst noch an Wiesenfelden und seinen Ortschaften und Weilern schätzt, verrät er im Interview. Was bedeutet Heimat für Sie? Andreas Urban: Heimat ist für mich der Ort, an dem ich aufge- wachsen bin, wo meine Familie ist und meine Freunde. Ich könnte mir nie vorstellen, woanders zu leben. Heimat ist etwas ganz Besonderes. Fällt Ihnen ein besonderer Platz in Ihrer Gemeinde ein, den Sie schon einmal schmerzlich vermisst haben, weil Sie im Urlaub, beruflich oder zur Ausbildung woanders wa- ren? Urban: Es gibt viele wunderbare Orte in unserer Gemeinde und unse- re Landschaft ist unvergleichlich. Aber besonders gern mag ich unsere Seebühne. Wenn ich dort bin, kann ich so richtig abschalten, und den Ort vermisse ich auch, wenn es mal wieder richtig stressig ist. Welche drei Dinge zeichnen Ihre Gemeinde besonders aus? Urban: Der Zusammenhalt aller Vereine vor Ort ist toll. Außerdem ist kulturell bei uns immer viel ge- boten, was aber momentan durch die Corona-Krise natürlich sehr ab- geschwächt ist. Außerdem ist unsere Gemeinde auf einer riesigen Fläche mit 87 Ortsteilen angesiedelt. Das ist auch nicht so alltäglich. Was macht Ihre Gemeinde für alle Generationen attraktiv? Urban : Wir bieten für jede Ge- neration etwas: angefangen vom Kindergarten über die Grund- und Mittelschule bis hin zu zahlreichen Vereinen, attraktiven Bauplätzen, einer guten Nahversorgung, Ärzten und einem Pflegeheim. Auch unsere Landjugend ist sehr gut aufgestellt und hat unsere Senioren während des Lockdowns in der Corona-Krise toll unterstützt. Das Zusammenle- ben zwischen Jung und Alt funktio- niert bei uns sehr gut. Was, denken Sie, gefällt den Zu- gezogenen besonders an Ihrer Ge- meinde? Urban: Die ländliche Idylle und dazu die Tatsache, dass man trotz- dem alles vor Ort hat, was man zum Leben braucht. Viele junge Städter zieht es auch zu uns, weil zum einen die Anbindung nach Regensburg, Straubing oder auch Cham sehr gut ist und zum anderen, weil hier der Bauplatz noch bezahlbar ist. Wenn Sie einen Wunsch frei hät- ten für Ihre Gemeinde, welcher wäre das? Urban: Dass wir alle diese Krise gesund überstehen. Gerade die letz- ten Monate haben gezeigt, dass Ge- sundheit das wichtigste Gut ist. Interview: Eva Rothmeier „Man hat alles, was man zum Leben braucht“ „Toller Zusammenhalt der Vereine vor Ort“ Wiesenfeldens Bürgermeister Andreas Urban. Foto: Andreas Urban Adventkranzbinden des Frauenbundes Parkstetten. (kg) Aus aktuellem Anlass muss der Adventbasar des Frauenbunds dieses Jahr entfallen. Dennoch gibt es die Möglichkeit, beim Frauenbund ungeschmückte Adventkränze zu erwerben. Das Kranzbinden selbst findet unter Einhaltung der gültigen Corona- Regeln im Pfarrheim in mehreren Gruppen mit je zehn Teilnehmern nach Anmeldung bei Andrea Moser unter Telefon 0151/44511022 statt. Mundschutz und eine eigene Gar- tenschere sind mitzubringen. 1. Gruppe: Dienstag, 17. November, 14 Uhr bis 17 Uhr; 2. Gruppe: 19 Uhr bis 21 Uhr; 3. Gruppe: Mittwoch, 18. November, 9 bis 12 Uhr; 4. Gruppe: 14 Uhr bis 17 Uhr; 5. Gruppe: Don- nerstag, 19. November, 9 Uhr bis 12 Uhr; 6. Gruppe: 14 Uhr bis 17 Uhr. Aus organisatorischen Gründen binden die Frauen die Kränze nur nach telefonischer Vorbestellung bis zum 7. November unter Telefon 0151/44511022 bei Andrea Moser unter Angabe der gewünschten Größe (25 oder 30 Zentimeter Durchmesser) mit Zuteilung einer festen Abholnummer. Die Abholung findet am Samstag, 21. November, von 9 bis 12 Uhr in der Garage des Pfarrhofes mit An- gabe der Abholnummer gegen Bar- zahlung statt. Auch Nichtmitglieder und Kranzbinde-Neuanfänger sind willkommen. „Sag nicht Ja, wenn du Nein meinst“ Niederwinkling. (ri) Der Pfarrge- meinderat der Pfarreiengemein- schaft Oberwinkling, Mariapo- sching und Waltendorf hat gemein- sam mit der Katholischen Erwach- senenbildung zum Thema: „Sag nicht Ja, wenn du Nein meinst“ ei- nen Vortragsabend geplant. Refe- rentin ist Psychologin Mary Haas. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl (Corona) ist eine Anmeldung im Pfarramt, Telefon 787, oder bei Re- gina Wieser, 2967, erforderlich. Der Vortragsabend findet am Mittwoch, 28. Oktober, um 19.30 Uhr im Pfarr- heim in Niederwinkling statt. Jugendfreizeitheim: Neubau ist Thema Atting. (ta) Am Mittwoch, 21. Ok- tober, findet um 19 Uhr im Bürger- haus Alte Schule eine Gemeinde- ratssitzung statt. Tagesordnung: Neubau Jugendfreizeitheim mit Biomasseheizanlage, Vorstellung der Elektroplanung; Neuerlass ei- ner Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren sowie eines Pauschal- Verzeichnisses als Anlage zur Sat- zung; Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässe- rungssatzung; Kulturmobil; advent- licher Dorfabend; Zuschuss; Ände- rung des Flächennutzungsplanes und Landschaftsplanes, Voranfrage der Firma Hans Wolf, Flurnummer 1149, 1150 und 1151, Antrag auf Änderung der wasserrechtlichen Erlaubnis, Erweiterung der Wa- schung und Sortierung von Kies, Gemarkung Haimbuch; Grundwas- serbrunnen, Einstellen der Messun- gen zum Grundwasserstand; Anfra- ge zur Nutzung der Mehrzweckhalle für die Fußballjugend der SG Post- Kagers. Ein nicht öffentlicher Teil schließt sich an. Gräberumgänge an Allerheiligen entfallen Oberpiebing/Salching. (ta) Die Gräberumgänge mit Segnungen an Allerheiligen fallen aus, da die ma- ximal zulässige Teilnehmerzahl zu schnell erreicht ist. An Allerseelen findet im Anschluss an den Gottes- dienst ein Gräberumgang mit Seg- nung statt. Heimatzeit in heimatzeit.idowa.de Wiesenfelden Pflegenden Angehörigen helfend zur Seite stehen Frauenfrühstück des Frauenbunds mit Vortrag Rattenberg. (cb) Zum alljährli- chen Frauenfrühstück des Katholi- schen Frauenbunds Rattenberg sind auch heuer wieder viele Mitglieder auf den Boxberg gekommen. Ange- kündigt war ein Vortrag von Sozial- beraterin Mia Engl von der Caritas Straubing zum Thema „Pflegende Angehörige“. Engl begann ihre Ausführungen damit, dass es der Wunsch vieler äl- terer Menschen sei, in ihrem eigenen Zuhause gepflegt und betreut zu werden. Versprechen wie „solange ich kann, werde ich dich zu Hause pflegen“ seien jedoch oft Zuge- ständnisse auf Kosten der eigenen Gesundheit. Oft werden dabei die Kraftreser- ven physischer und psychischer Art überschritten, nicht selten kommt es zu Spannungen bis hin zu Zer- reißproben. Die Verpflichtung, stets anwesend sein zu müssen, kann für die pflegende Person zu sozialer Isolation führen, erklärte Engl. „Scheuen Sie sich nicht, Hilfsan- gebote in Anspruch zu nehmen“, so Engl. Die Fachstellen für pflegende Angehörige haben die Aufgabe, An- gehörige, aber auch Betroffene in schwierigen Situationen und Fra- gen zu unterstützen. Dazu zählt die Aufklärung zu entlastenden Ange- boten der häuslichen Pflege und Demenz. Zum anderen auch die Be- ratung zu gesetzlichen Leistungen und Einsatz von Hilfsmitteln, all das, um die langfristige Versorgung der Pflegebedürftigen in den eige- nen vier Wänden aufrechtzuerhal- ten. Vielzahl an Leistungen Die Sozialberaterin führte einige Leistungen auf, die in Anspruch ge- nommen werden können. Angebo- ten werden beispielsweise Fahr- dienste, sitzend, im Rollstuhl oder liegend. Ebenso bietet der hauswirt- schaftliche Betreuungsdienst Hilfe bei der Körperpflege, im Haushalt und im Garten. Essen auf Rädern ist ebenfalls eine große Erleichterung. Ebenso wurde auf die Tagespflege hingewiesen. Auch die Nachbar- schaftshilfe dürfe nicht vergessen werden. A N Z E I G E 8A6LniQo

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