Freistunde vom 25.09.2020

2 FREISTUNDE Das freut mich CSD in Straubing: Am Samstag, 26. September, findet um 16.30 Uhr zum ersten Mal in Straubing der Christo- pher Street Day statt. Dabei gehen Menschen jeden Geschlechts und je- der sexuellen Orientierung für die LGBTQ-Community auf die Straße und setzen sich für mehr Vielfältigkeit ein. Dies zeigt: Auch Straubing ist bunt! Das nervt mich Schulstress: Die Klausurenphase hat noch nicht einmal wirklich begonnen und dennoch merke ich, wie stressig die gymnasiale Oberstufe sein kann. Ich schätze, durch die eher ruhige „Corona-Pause“ und die Sommerferi- en habe ich vergessen, wie anstren- gend Schule doch sein kann. ➔ Diese Woche Du willst auch Trendscout werden? Melde dich bei uns! Trendscout September Manuel Bogner (16) aus Straubing Unsere Songs der Woche • Matthias: „Don’t You Want Me“ – The Human League • Anna-Lena: „Walkin’ Back to Georgia“ – Jim Croce • Kerstin: „Fall auf“ – Cro feat. Badchieff Hier geht’s zu unserer Playlist auf Spotify: Freistunde- Gewinner Das Buch „Unser Mathelehrer un- terrichtet von draußen – damit er dabei rauchen kann!“ haben ge- wonnen: Mia aus Eschlkam, An- drea aus Geisenhausen und Jo- hanna aus Landau an der Isar. Freitags-Frage Wir wollten über Instagram wissen: Welche Erfahrung hast du mit Krankenhaus- personal gemacht? Geschäftsfreundinnen Die Teenie-Netflix-Serie „Der Babysitter-Club“ ist perfekt für einen verregneten Fernsehnachmittag geeignet. recht nicht, wenn auch noch private Probleme dazukommen. In aller Kürze: Vier Freundinnen star- ten mit einem Club für Babysitter durch. Fazit: Nach einer Serienadaption von HBO und Nickelodeon aus dem Jahr 1990 sowie einer Verfilmung der Buchreihe im Jahr 1995 knöpft sich nun Netflix die Geschichten der Auto- rin Ann M. Martin vor. Das Ergebnis: eine moderne, leichte und einfühlsa- me Teenie-Serie für zwischendurch mit jeder Menge Charme und sympa- ihren kleinen Bruder findet, hat die zwölfjährige Kristy eine geniale Ge- schäftsidee: Warum nicht einen Club für Babysitter gründen? An diesen können sich Eltern wenden, wenn sie jemanden suchen, der auf ihre Kinder aufpasst. Und Kinder kriegen die Leu- te sowieso immer. Deshalb: Gesagt, getan! Zusammen mit ihren Freundin- nen Mary-Anne, Claudia und Stacey besorgt sie ein steinzeitliches Fest- netztelefon und ruft den Club ins Le- ben. Die ersten Aufträge lassen nicht lange auf sich warten, doch Babysit- ting ist nicht immer so einfach, wie es sich die vier vorgestellt haben. Erst Vier Freundinnen, eine Idee: Mit „Der Babysitter-Club“ ist Netflix eine coole, neue Teenie-Serie gelungen. Dabei ist die Geschichte um Kristy, Mary-Anne, Claudia und Stacey und ihren Babysit- ter-Club ziemlich alt. Denn sie geht zurück auf die gleichnamige Buchrei- he von Ann M. Martin, deren erster Teil bereits 1986 erschien. Viele Jahre, Bücher und Film- und Serienadaptio- nen später nimmt sich auch jetzt Net- flix der Geschichten an und legt den Stoff neu auf. Darum geht’s: Als ihre alleinerzie- hende Mutter keinen Babysitter für thisch besetzten Protagonistinnen. Die Neuauflage traut sich auch an neuzeitliche Themen wie zum Beispiel Geschlechtsidentität und Cyber-Mob- bing heran. Dabei gelingt es dem Streaminggiganten, den über 30 Jah- re alten Stoff ins Jetzt zu übertragen, ohne dass er unglaubwürdig er- scheint. Perfekt für Jung und Alt und einen gemütlichen Regentag auf dem Sofa oder im Bett. -dv- „Der Babysitter-Club“, Coming-of- Age-Serie, eine Staffel mit zehn Folgen, verfügbar auf Netflix, ohne Altersbeschränkung. Kristy, Mary-Anne, Claudia und Stacey (von rechts) gründen zusammen einen Club für Babysitter. Foto: Kailey Schwerman/Netflix Licht und Schatten des Modelbusiness Topmodel Anne-Sophie Monrad berichtet aus zehn Jahren Laufstegkarriere, über ihre größten Erfolge und die Gründe, die sie zum Ausstieg bewegten. In aller Kürze: Gepusht von ihrer Agentur, getrieben davon, ihre Chance nicht zu verpassen, hungerte sich An- ne-Sophie Monrad von Job zu Job. Heute hat sie zu sich gefunden und nimmt Model-Jobs nur noch unter der Bedingung an, so sein zu dürfen, wie es für sie gesund ist. Fazit: In „Fashion Victim“ erzählt das deutsche Model vom Magerwahn, von finanzieller Ausbeutung, Konkurrenz- druck und sexueller Belästigung. Sie spricht aber auch von den schönen Momenten, die ihr das Modeldasein beschert hat: den vielen Reisen, Partys und Fashionshows. Anne-Sophie gibt einen ehrlichen und selbstreflektierten Einblick in ein Ge- schäft, das für Außenstehende oft nur Glanzseiten hat. Dabei lässt sie mitun- ter den Designer Wolfgang Joop, eine Modelkollegin, ihren Bruder und den Fotografen Kristian Schuller zu Wort kommen. -alw- Gewinne ein Buch Freistunde verlost zwei Exempla- re von „Fashion Victim“. Wenn du eines gewinnen willst, folge uns auf Instagram (@instafreistunde) und schicke uns dort eine Direct Message mit dem Kennwort „Fashion“. Gib außerdem deinen Namen, dein Alter und deine Adresse an. Einsende- schluss ist der 1. Oktober. Die Gewinner werden schriftlich benach- richtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine persönlichen Daten werden aus- schließlich für die Abwicklung dieses Ge- winnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Nach Ermittlung der Ge- winner und deren Benachrichtigung kön- nen die Daten der Gewinner in den Produk- ten der Freistunde veröffentlicht werden, zum Beispiel in der Freistunde-Zeitung und auf dem Instagram-Account der Redaktion. Anschließend werden die Daten von allen gelöscht. „In Shape sein.“ Keinen Satz hört Anne-Sophie Monrad während ihrer Zeit als Topmodel öfter. Kein Satz macht sie kränker und kein Satz mo- tiviert sie mehr. Darum geht’s: „In Shape sein“ heißt für Anne-Sophie, bei einer Kör- pergröße von 1,80 Meter 53 Kilo- gramm zu wiegen. Maße, die sie tat- sächlich erreicht. So abgemagert darf sie endlich für die großen Desig- ner laufen. So abgemagert be- kommt sie sechs Jahre lang ihre Peri- ode nicht mehr. Die Berlinerin ist längst nicht mehr die lebensfrohe und quirlige Anni, die ihre Freunde und Familie kennen. Sie ist nur noch ein Kleiderständer, mit möglichst wenig Kurven, der die Kreationen der Designer perfekt in Szene setzt. 2018 hat sie genug davon und schließt mit dem Business ab. „Fashion Victim“ von Anne- Sophie Monrad, erschienen bei dtv.

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