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6 FREISTUNDE Verlag und Druck: Cl. Attenkofer‘sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts Redaktion Freistunde: Leitung: Sonja Ettengruber, Florian Wende (stellv.) Grafik und Layout: Denise Zellmer Anzeigenleitung: Stefan Mühlbauer, Thomas Gedeck Erscheinungsweise: wöchentlich als Beilage in Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung mit den Heimatausgaben Ausgezeichnet mit Impressum KONTAKT zur Redaktion Freistunde freistundesnaps freistunde.bayern kontakt@freistunde.bayern @freistunde 0170 3879846 @instafreistunde bit.ly/FreistundeYouTube Tracke deinen Verbrauch Die App „Klimakompass“ zeigt dir, wie du deinen CO 2 -Fußabdruck verkleinerst. Wie viele Personen leben in deinem Haushalt? Hat dein Haus eine Photo- voltaik-Anlage auf dem Dach? Trinkst du gerne Kaffee? Wie viele Kilometer im Jahr fährst du ungefähr mit dem Auto, dem Rad oder öffentlichen Ver- kehrsmitteln? Nachdem du dich durch diese und weitere Fragen ge- klickt hast, berechnet dir die App „Klimakompass“ von Worldwatchers deinen CO 2 -Verbrauch im Jahr. Laut der App beträgt dieser in Deutsch- land durchschnittlich 11,6 Tonnen pro Jahr und Kopf. Das ist zu viel für die Ressourcen, die unser Planet be- reitstellen kann. In der App gibt es Challenges Wenn du deinen Verbrauch ausge- rechnet hast, fällt es dir vielleicht leichter, ihn zu senken. Dabei hilft dir die App. In verschiedenen Challenges kannst du zum Beispiel „Klimapunk- te“ sammeln. Oder du scannst Pro- dukte, die du kaufen willst, um so de- ren „Material Footprint“ zu erfahren und diesen in deiner Kaufentschei- dung zu berücksichtigen. Eine weite- re Challenge-Idee ist die Verschen- ken-Kiste. Dafür sortierst du Dinge aus, die du nicht mehr brauchst, und stellst sie anderen zur Verfügung. Das Ziel der App: einen Überblick zu geben, was wie viel CO 2 verbraucht und wo du als Verbraucher am effek- tivsten sparen kannst. -soh- Die App „Klimakompass“ gibt dir einen Überblick, wie viel CO 2 du verbrauchst und wo du am besten sparen kannst. Screenshots: Klimakompass Ich sehe was, was du nicht siehst Fremdenfeindlichkeit passiert jeden Tag. Der Instagram-Account @wasihrnichtseht macht Alltagsrassismus sichtbar. Ein beliebtes Autospiel aus Kinder- tagen ist „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Eine ähnliche Strategie verfolgt der Instagram-Account @wasihrnichtseht. Die Message da- hinter ist aber alles andere als spaßig. Denn hier berichten schwarze Men- schen von ihren Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit – die weiße Menschen eben nicht sehen. Ziel des Accounts ist es, Alltagsrassis- mus sichtbar zu machen und so den Menschen die Augen zu öffnen. Dominik Lucha, der sich auf seinem Profil als schwäbisch-afrokaribisch beschreibt, führt den Account. Auch er selbst musste schon viele Erfahrun- gen mit Rassismus machen. Bei @wasihrnichtseht ruft er andere Be- troffene dazu auf, ihre Geschichte mit der Welt zu teilen. Ein Besuch auf dem Account kann zwar schockierend und verstörend sein, lohnt sich aber auf jeden Fall. Einfach Augen auf und durch. -mel - Nur ein paar der Erfahrungen, die Schwarze auf dem Instagram- Account @wasihrnichtseht teilen. Screenshots: Instagram/@wasihrnichtseht Chat von gestern Nacht Mehr lustige Chats von gestern Nacht findest du unter www.chatvongesternnacht.de , www.facebook.com/chatvongesternnacht und auf Instagram unter @chatvongesternnacht. Das BESTE aus Die App „Jodel“ ist besonders bei jungen Leuten beliebt. Ihr Prinzip: Nutzer setzen lokal Nach- richten ab, die nur im Umkreis von zehn Kilometern gelesen werden können. Mehr lustige Jodel aus Deutschlands Großstädten findest du im Buch „Von Salat schrumpft das Bierfach – Das Beste von Jodel aus 15 Städten“ (erschienen im riva-Verlag) und in der Jodel-App. Du weißt, du bist in Berlin, wenn in der U-Bahn um kurz nach sieben der Typ neben dir ein Bier öffnet und mit deinem Kaffee anstoßen will. Berlin 2815 Geschichten aus der S21, Touripärchen in den 50ern: Sie: „Ach, schau mal, Schatz! Sie zelten hier direkt an der Alster. Wie schön!“ Er: „Das sind Obdachlose!“ Hamburg 823 13.10 Uhr Mama, holst du mich jetzt? Mama, ich werde entführt! Hilfe! Mama, unser hübscher Sportlehrer ist gerade da. Warte, ich komme sofort. Lass ihn nicht gehen! Mama, komm jetzt!!! Hilfe, Mama, ich werde angegriffen!!! 09.30 Uhr Wenn du nachher einkaufst, bring Kondome mit. Ich muss noch Gurken einkaufen. Weißt du, wie das aussieht? Dass einem von zwei Stück Apfel- kuchen so schlecht werden kann ... ZWEI STÜCKE!!! Du hast den Kuchen halbiert! 01.04 Uhr 22.15 Uhr Über meinem Bett hängt eine Spinne!!! Kannst du kommen und mich retten? BITTE! Sie ist immer noch da! Ich habe eine Schlappe geworfen, aber das Vieh hat sich einfach noch weiter in die Ecke gedrückt. HILFE! Sorry, hab das Handy daheim vergessen. Brauchst du mich noch? Ich kann mich nicht entschei- den, ob deine Art der Problem- lösung genial ist, oder ob du vollkommen einen an der Klatsche hast. Aber sag nen Gruß an Wiebke. Ich hab ne Flasche Wein aufgemacht, die Spinne Wiebke getauft und wir quatschen. Wiebke hatte eine schwere Kindheit, ihr Vater wurde von ihrer bösartigen Mutter gefressen. Von ihren 105 Geschwistern lebt nicht mal mehr die Hälfte, weil herzlose Menschen sie zertreten oder eingesaugt haben. Sie hat ihr Leben der Aufgabe gewidmet, Fruchtfliegen und Stechmücken aus den Zimmern schlafender Schönheiten zu fangen. Und sie würde niemals über die Gesichter von Menschen krabbeln. Ich mag sie, Wiebke ist voll okay. Die darf hier wohnen bleiben. Wir sind jetzt BSFF. Best spider friends forever. Was geht? 14.00 Uhr Gleich Klassenkonferenz Du kennst doch Frau Baum, oder? Die ist die Treppe runtergefallen und ich konnte mir nicht ver- kneifen, zu rufen: „Baum fällt!“ Warum das? Hahaha, und deshalb hast du jetzt ne Klassenkonferenz? Ja, und? Ja 23.47 Uhr Hahaha, Peter und Kai streiten sich grad, wer die hübschere Freundin hat . Haha, naja, bis auf die Tatsache, dass sie für die jeweils andere plädiert haben ! Ach, die beiden sind so süß, wenn sie betrunken sind . Aachen 915 Hier ist gerade ein Mann einer Frau hinterhergelaufen, weil sie ihren Schirm hat liegen lassen. Statt DANKE sagt sie zuerst, sie hätte einen Freund. Er hat den Schirm in die Büsche geschmissen.

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