Freistunde vom 30.04.2020

6 FREISTUNDE Verlag und Druck: Cl. Attenkofer‘sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts Redaktion Freistunde: Leitung: Sonja Ettengruber, Florian Wende (stellv.) Grafik und Layout: Denise Zellmer Anzeigenleitung: Stefan Mühlbauer, Thomas Gedeck Erscheinungsweise: wöchentlich als Beilage in Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung mit den Heimatausgaben Ausgezeichnet mit Impressum KONTAKT zur Redaktion Freistunde freistundesnaps freistunde.bayern kontakt@freistunde.bayern @freistunde 0170 3879846 @instafreistunde bit.ly/FreistundeYouTube #FragHarryG Foto: Frank Lübke Heute wollen wir von Harry G wissen: Du schimpfst über die Isarpreißn, lebst aber trotzdem in München. Wie hältst du das aus? Harry G: „Der Isarpreiß ist wie ein Fabelwesen. Er ist lustig anzusehen und noch lustiger ist es, sein Verhal- ten zu beobachten. Immer einen flotten Spruch auf den Lippen und sehr auffällige Kleidung. Er schaut aus wie eine Mischung aus Gestüts- besitzer und Dieter Bohlen. Ein Ralph Lauren Wolpertinger – will auffallen um jeden Preis. Immer darum be- müht, als „echter Bayer“ zu gelten, was natürlich nie klappt. Comedian und Kult-Grantler Harry G beantwortet in unserer Rubrik #FragHarryG jeden Monat eine Frage. Du möchtest, dass er deine beantwortet? Dann schicke sie uns – entweder via Instagram (@instafreistunde) oder per E-Mail an kontakt@freistunde.bayern . Hier tritt Harry G mit seinem Programm „Hoamboy“ in der Region auf: Schwandorf (1. September), Pfarrkirchen (15. Oktober), Geisel- höring (7. November), Erding (2. Dezember), Regensburg (4. Dezem- ber), Passau (14. Dezember). Tickets, Merch und mehr Infos (auch zu Verschiebungen wegen Corona) gibt es online unter harry-g.com . Alleine schon, wenn er versucht, Bairisch zu sprechen, dann weiß man sofort Bescheid. Aber genau das dient mir als Inspiration. Ein Nachmittag im Biergarten, leider geht das zurzeit nicht, am Nachbar- tisch ein paar Isarpreißn, daraus kann man glatt ein ganzes Programm bestreiten. Und wie so oft im Leben: Mit ihm ist es meistens nervig, ohne ihn ist es aber meistens langweilig! Harry die Ehre! “ Spiel’s noch einmal Remakes gibt es nicht nur bei Filmen – auch die Games-Branche bringt gerne alte Spiele neu raus. Dabei geht es oft kreativ zu. später eine neue Version. Bei „Perso- na 5 Royal“ kommen zum ohnehin schon umfangreichen Hauptspiel so noch einmal gut 20 zusätzliche Spiel- stunden hinzu. An der Geschichte rund um die mys- teriösen „Phantom Thieves“ hat sich auf den ersten Blick wenig geändert. Aber die vielen kleinen Details, an de- nen die Entwickler geschraubt ha- ben, und ein neuer Charakter ma- chen das Spiel stellenweise zu einer vollkommen neuen Erfahrung. Trotz ihrer Unterschiede zeigen „Resi- dent Evil 3“, „Final Fantasy VII Rema- ke“ und „Persona 5 Royal“ sehr gut, dass Remakes mehr sein können als ein simples Wiederholen guter Dinge. Mit etwas Kreativität werden aus Klassikern vollkommen neue Erfah- rungen. Sebastian Geiger folg des Originals und seinen Einfluss lesen und als Versuch, einem ver- meintlich unausweichlichen Schicksal zu entkommen. In puncto Spielsteuerung ist „Final Fantasy VII Remake“ modernisiert und hat das rundenbasierte Kampf- system des alten Spiels durch eines ersetzt, das eher „Final Fantasy XV“ entspricht. Viele neue, kleine Details Im Vergleich zu „Resident Evil“ und „Final Fantasy VII“ ist „Persona 5“ noch richtig jung. Gerade einmal zwei Jahre gibt es das Spiel, aber schon hat Entwicklerstudio Atlus mit „Persona 5 Royal“ ein Remake ge- macht. Überraschend ist das nicht, denn alle „Persona“-Spiele seit Teil drei bekommen knapp zwei Jahre Für Hollywood sind Remakes eine große Einnahmequelle. Denn nichts ist leichter, als einem alten Filmstoff neue Schauspieler und Kameraper- spektiven zu verpassen und damit Geld zu verdienen. Doch nicht nur die Filmbranche hat Remakes für sich entdeckt. Auch Spieleentwickler brin- gen seit einigen Jahren immer wieder Klassiker in neuem Gewand. Hier ist es aber nicht nur der Wunsch, eine Geschichte einer neuen Genera- tion vorzustellen. Oft sind die Spiele, die neu gemacht werden, schwer oder gar nicht mehr spielbar. Einfach, weil die Games-Branche so eine ra- sante Entwicklung gemacht hat. Manchmal nehmen die Entwickler die Möglichkeit des Remakes auch als Anlass, das Spiel an entscheidenden Stellen zu ändern, zu ergänzen oder zu verbessern. Altes Spiel in neuer Verpackung In den vergangenen drei Monaten gab es gleich drei Spiele, die sehr gut die Möglichkeiten eines Remakes zei- gen: „Final Fantasy VII Remake“, „Resident Evil 3“ und „Persona 5 Royal“. Bei „Final Fantasy VII“ und „Resident Evil 3“ handelt es sich um zwei Spiele, die mehr als 20 Jahre alt sind. Wer die Originale heute noch spielen möchte, muss sich nicht nur anstrengen, passende Adapterpro- gramme zu finden, er trifft auch auf Spielprinzipien, die einfach nicht mehr modern sind. Deshalb hat Capcom, die Firma hinter „Resident Evil“, angefangen, die alten Spiele in vollkommen neuem Gewand zu zei- gen. Neuer Teil dieser Serie: „Resi- dent Evil 3“. Der Spieler muss hier sei- nen Charakter zwar immer noch durch eine von Zombies überlaufene Stadt lotsen, macht das jetzt aber an- ders als noch vor 20 Jahren. Das kommt der unheimlichen Atmosphä- re des Spiels sehr zugute. Die Charak- tere sehen gut aus, alles spielt sich flüssig und wird vor allem durch den einfach nicht tot zu bekommenden Gegner Nemesis richtig spannend. Einziges Problem: Leider haben die Entwickler einige Szenen aus dem Original gestrichen, was die Spielzeit sehr verkürzt. Kampf gegen das Schicksal Ähnlich wie bei Capcom wird wohl auch der Gedankengang bei den Ent- wicklern von SquareEnix gewesen sein, als es an das „Final Fantasy VII Remake“ ging. Obwohl das Rollen- spiel als eines der besten Games aller Zeiten gilt, zeigt sich in Grafik, Story und Spielprinzip, wie alt es eigentlich ist. Das aktuelle Entwicklerteam hat aber nicht nur die Grafik und Steue- rung modernisiert, es hat auch die Geschichte geändert. Man könnte die Story von „Final Fantasy VII Rema- ke“ sogar als Kommentar auf den Er- Zwischen diesen beiden Bildern liegen mehr als 20 Jahre. Doch nicht nur an der Grafik haben die Entwickler von „Final Fantasy VII Remake“ gedreht. Screenshots: Square Enix Durch das Update wird die unheimliche Atmosphäre von „Resident Evil 3“ umso spürbarer. Screenshot: Capcom Auf den ersten Blick hat sich bei „Persona 5 Royal“ nicht viel geändert. Die vielen Neuerungen stecken im Detail. Screenshot: Atlus Das BESTE aus Die App „Jodel“ ist besonders bei jungen Leuten beliebt. Ihr Prinzip: Nutzer setzen lokal Nach- richten ab, die nur im Umkreis von zehn Kilometern gelesen werden können. Mehr lustige Jodel aus Deutschlands Großstädten findest du im Buch „Von Salat schrumpft das Bierfach – Das Beste von Jodel aus 15 Städten“ (erschienen im riva-Verlag) und in der Jodel-App. Der Arzt schaut auf die Röntgenbilder. „Genau, was ich erwartet habe.“ „Was denn?“ „Knochen.“ Bochum. 402 Hab eben meine Hausarbeit an meinen Dozenten geschickt. Wird der Augen machen, wenn der mein dreckiges Geschirr auspackt. Mainz. 1320 Chat von gestern Nacht Mehr lustige Chats von gestern Nacht findest du unter www.chatvongesternnacht.de, www.facebook.com/chatvongesternnacht und auf Instagram unter @chatvongesternnacht. 23.55 Uhr Was machst du nur den ganzen Tag ohne Internet? Ich habe meine Kittelschürze an und schaue aus dem Fenster. Gegen elf Uhr pöbel ich dann den Postboten an. Das ist so das Highlight des Tages. 01.09 Uhr Mein Schlüssel passt nicht. Passt doch. War die Hecke und keine Tür. Schlaf gut :) 11.00 Uhr Bin ich doch tatsächlich in der Besprechung mit meinen 15 Kollegen eingeschlafen ... auf einmal höre ich nur „Attacke!“ und werde von allen mit Papierkugeln beworfen ...

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