Freistunde vom 30.04.2020

2 FREISTUNDE April- Trendscout Marie Klostermeier (16) aus Parkstetten. Das freut mich Maßnahmen gegen die Dürre: Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner plant Maßnahmen gegen die außergewöhnlich starke Dürre in deutschen Wäldern in Höhe von fast einer Milliarde Euro. Damit sollen das massive Baumsterben und der fehlen- de Niederschlag ausgeglichen werden. Was damit wirklich erreicht werden kann, wird sich zeigen. Hoffen wir das Beste. Das nervt mich Donald Trump: In den USA haben Vergiftungen mit Desinfektionsmittel und Reinigungsmittel stark zuge- nommen. Aber wieso? Präsident Trump schlägt in seinen Presse- konferenzen vor, Desinfektionsmittel direkt zu spritzen. Traurigerweise wundere ich mich nicht einmal über diesen Vorschlag von ihm. ➔ Diese Woche Du willst auch Trendscout werden? Melde dich bei uns! Unsere Songs der Woche • Anna-Lena: „All Day and All of the Night“ – The Kinks • Kerstin: „Ily (I Love You Baby)“ – Surf Mesa feat. Emilee • Meli: „death bed“ – Powfu feat. Beabadoobee Hier geht’s zu unserer Playlist auf Spotify: Freitags-Frage Hast du Angst, dich mit Corona zu infizieren? Unsere Umfrage über Instagram. Mama ist jetzt ein Mann „Meine Mutter, sein Exmann und ich“ dreht sich um das Thema Transsexualität. größer. Aus Angst, ausgegrenzt zu werden, verheimlicht er die Ge- schlechtsumwandlung seiner Mutter vor seinen Freunden. Dann schlägt auch noch seine Mitschülerin Emma, in die Joschka schon lange verliebt ist, der Klasse vor, ein Projekt zum Thema LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) zu machen. Die Klasse nimmt das Projekt an. Das stellt Joschka vor enorme Schwierig- keiten, da er Angst hat, dass seine Mitschüler von der Umwandlung erfahren. In aller Kürze: Die Mutter des 15-jährigen Joschka hat eine biologi- sche Anpassung zum Mann hinter sich. Joschka findet dafür kein Ver- ständnis und hat mit dieser Situation sehr zu kämpfen – vor allem in der Schule. Fazit: Die Situation des Teenagers ist besonders. Genau das macht das Buch absolut lesenswert. Der Autor behandelt ein Thema, mit welchem man sich nicht oft beschäftigt. Durch die Ich-Perspektive kann man sich gut in die Sicht des Jungen hinein- versetzen. Amelie Griesbauer Darum geht‘s: Der Teenager Josch- ka lebt mit seiner Mutter in Berlin. Diese hat sich durch eine geschlechts- angleichende Operation zum Mann umwandeln lassen und heißt jetzt Frederik. Joschka hat Probleme, die neue Situation zu akzeptieren und zieht zu seinem Vater und dessen Freundin. Auch dort gibt es viel Streit und seine Probleme werden immer „MeineMutter, sein Exmann und ich“, von T. A. Wegberg, rowohlt. Immer noch gut „Avatar: Der Herr der Elemente“ ist zurecht ein Zeichentrick-Klassiker. Auch 15 Jahre nach dem Start ist die Serie immer noch sehenswert. Darum geht’s: Lange Zeit lebten die Wasser-, Erd-, Luft- und Feuernation in Harmonie. Doch dann verschwand der mächtige Avatar und die Feuerna- tion nutzte das aus, um die anderen Völker anzugreifen. Jetzt, 100 Jahre später, taucht der Avatar wieder auf. Doch Aang ist ein zwölfjähriger Jun- ge, der im Eis eingeschlossen war und noch viel lernen muss, bevor er sich dem Feuerlord Ozai stellen kann. Das Besondere: Dafür, dass „Avatar: Der Herr der Elemente“ Kinder und Jugendliche als Zielpublikum hat, ist die Serie stellenweise sehr erwachsen. Die Macher scheuten sich nicht, The- men wie Verlust, Trauer, Liebe, Freundschaft und Krieg auf kindge- rechte Art zu verarbeiten. Das und die kreative Welt, die westliche und asia- tische Mythologie vermischt, machen die Serie immer noch spannend. Fazit: Auch wenn man an den Zeich- nungen merkt, dass „Avatar: Der Herr der Elemente“ schon einige Jahre auf dem Buckel hat, darunter gelitten hat die Serie auf keinen Fall. Sie ist immer noch gut, charmant und sehenswert – für Neulinge wie auch für alle, die Aangs Abenteuer schon kennen. -seg- „Avatar: Der Herr der Elemente“: 61 Folgen zu je 23 Minuten in drei Staffeln, erhältlich auf DVD, Blu- Ray, Download und auf Netflix, freigegeben ab sechs Jahren. Bei seiner Reise wird Avatar Aang von Katara und ihrem Bruder Sokka begleitet. Bild: Universal Pictures Sing mit uns in den Mai! Freistunde überträgt am Freitag, 1. Mai, die nächste Singstunde live auf YouTube. Diese Lieder singen wir unter anderem: Komm lieber Mai; Ich mag den Früh- ling; Für mich soll’s rote Rosen reg- nen; Küssen kann man nicht alleine; Guten Tag, liebes Glück; My favouri- te things; Here comes the sun; Kom- pliment; Wie schön du bist; You say; Someone you loved; Dance Monkey; Imagine. -red- Mitsingen und glücklich sein – das wol- len wir am Freitag, 1. Mai, von 10 bis 11 Uhr bei der Singstunde mit Freistun- de. Unser Mitmach-Konzert übertra- gen wir live: Hanna Turowski singt eine Stunde lang aus dem „Wohnzimmer“ der Straubinger Volkshochschule Kin- derlieder, Schlager und Popsongs. Un- ter bit.ly/freistundeyoutube bist du auf unserem YouTube-Kanal live dabei. Die Singstunde ist eine Veranstaltung der Redaktion Freistunde in Zusam- menarbeit mit den Straubinger Part- nerschaften für Demokratie und der Volkshochschule Straubing. Grafik: Wolfgang Warmdt Zum Freistunde- YouTube-Kanal

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