Freistunde vom 24. April 2020

2 FREISTUNDE Unsere Songs der Woche • Flo: „From Here“ – CloudNone • Meli: „Your Song“ – Elton John • Kerstin: „Ganxtaville, Pt. 3“ – DJ Tomekk feat. Kurupt, Tatwaffe & G-Style Hier geht’s zu unserer Playlist auf Spotify: Freitags-Frage Könntest du alleine in der „Wildnis“ überleben? Unsere Umfrage über Instagram. April- Trendscout Marie Klostermeier (16) aus Parkstetten. Das freut mich Aufnahme von Flüchtlingen: Elf europäische Länder haben die Aufnahme von rund 1600 unbegleiteten Minderjährigen aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln zugesagt. Deutschland will bis zu 500 Minder- jährige aufnehmen, die ersten 47 sind bereits angekommen. Ein Zeichen für europäische Solidarität? Es ist zu bedenken, dass von der gesamten EU 1600 von 40000 Menschen gerettet werden sollen. Das nervt mich Klimawandel: Deutsche Bauern prognostizieren den nächsten Dürresommer, die Waldbrände in der Ukraine nähern sich immer weiter an den Atomreaktor von Tschernobyl an, auch in Deutschland steigt die Waldbrandgefahr. Die Auswirkungen des Klimawandels sind ganz klar auch hier zu spüren. Aber nicht vergessen: Jeder kann etwas tun! ➔ Diese Woche Du willst auch Trendscout werden? Melde dich bei uns! Grusel in Yale Die Autorin Leigh Bardugo zeigt mit ihrem neuen Roman „Das neunte Haus“ die unheimliche Seite einer Elite-Universität. Bekannt geworden ist sie durch „Grishaverse“, eine düstere Fantasy- buchreiche, die von der russischen Geschichte und Legenden inspiriert ist. Jetzt wechselt die Autorin Leigh Bardugo mit ihrem neuen Buch in die Gegenwart. In „Das neunte Haus“ gibt es immer noch viel Magie und In- trigen, dieses Mal aber in den ehr- würdigen Gängen der Yale-Universi- tät in Connecticut. Darum geht’s : Acht mächtige Stu- denten-Verbindungen herrschen über den Campus der Elite-Universi- tät Yale. Seit Generationen nehmen sie mit dunkler Magie Einfluss auf Po- litik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das neunte Haus sorgt dafür, dass den acht anderen Häusern ihre Macht nicht zu Kopf steigt und sie sich an Regeln halten. Als auf dem Campus „Das neunte Haus“ von Leigh Bardugo, erschienen bei Droemer Knaur, 528 Seiten. eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseite- rin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde. Denn Alex ist die einzige Person in Yale, die Tote sehen kann, ohne dafür lebensgefährliche Rituale auf sich nehmen zu müssen. Schnell stößt Alex auf eine alte Verschwörung, die sie unter Einsatz all ihrer Kräfte stop- pen muss. Fazit: Ganz an das kreative „Grisha- verse“ reicht Leigh Bardugos neueste Kreation nicht heran. „Das neunte Haus“ ist vor allem etwas für Leser, die Verschwörungen mögen, Plots, die sich winden und wo es gerne mal gruseliger zugehen kann. Besonders den Hauptcharakter Alex dürften die- se Leser dann aber auch sehr schnell ins Herz schließen. -seg- Digital fürs Klima demonstrieren Im vergangenen Jahr war es das Thema: Klimaschutz. Fridays for Future und ihre Forderungen wa- ren in allen Medien. Das Coronavi- rus hat vieles durcheinandergewir- belt, das Klima ist aktuell nicht mehr Thema Nummer eins. Fridays for Future möchte sich na- türlich weiter für mehr Umwelt- schutz einsetzen, denn die Klima- krise ist alles andere als gelöst. De- mos können aktuell nicht draußen stattfinden, deshalb ruft die Bewe- gung am heutigen Freitag, 24. April, auf, sich online unter dem Hashtag #NetzStreikFürsKlima für mehr Klimaschutz einzusetzen. Du kannst dabei zum Beispiel dein Demo-Schild in dein Zimmerfens- ter stellen, dich auf der Streikkarte unter fridaysforfuture.de eintra- gen oder ab 12 Uhr am Livestream der Bewegung auf YouTube teil- nehmen. -flo- Eltern auf Monsterjagd In der Netflix-Serie „October Faction“ bekämpft ein Ehepaar dunkle Kreaturen, während ihre Teenie-Kinder übernatürliche Kräfte bei sich selbst entdecken. Darum geht’s: Delores und Fred Al- len ziehen mit ihren zwei Kindern, den 17-jährigen Zwillingen Viv und Geoff, wieder einmal ohne Vorwar- nung um. Dieses Mal verschlägt es die Familie in die Heimatstadt der Eltern, denn Fred erbt das Haus seines ver- storbenen Vaters und muss sich um dessen Nachlass kümmern. Was die Zwillinge nicht wissen: Nicht nur Freds Vater, also ihr Großvater, sondern auch ihre Eltern sind Agen- ten der Geheimorganisation Presidio, die Monster bekämpft. Eins dieser Monster ist gerade auf Rachefeldzug und hat es allem Anschein nach auf die Familie abgesehen. Das und die vielen Geheimnisse aus der Vergan- genheit reißen die Fassade des nor- malen Familienlebens mehr und mehr ein. In aller Kürze: Zwei Teenies entde- cken, dass ihre Eltern in Wahrheit Monsterjäger sind und stellen mit der Zeit fest, dass auch sie über überna- türliche Kräfte verfügen. Fazit: Geheimnisse aus der Vergan- genheit, Kämpfe mit Monstern, Tee- nie-Probleme wie Mobbing und Ou- ting und übernatürliche Fähigkeiten – mit nur zehn Folgen wirkt die Netflix- Serie „October Faction“, die auf einer Comic-Reihe basiert, ziemlich überla- den. Wer aber auf kurzweilige und spannende Unterhaltung aus ist, ist hier genau richtig. Mehr darf man von der Miniserie, die Netflix nach nur einer Staffel abge- setzt hat, nicht erwarten. Gut, dass am Ende eigentlich keine Fragen of- fenbleiben! -dv- „October Faction“, Mystery, eine Staffel à zehn Folgen, ab 16 Jah- ren, verfügbar auf Netflix. Familie Allen hat viele Geheimnisse: Die Eltern Fred (links) und Delores (Zweite von rechts) sind Monsterjäger. Ihre Kinder Geoff (Zweiter von links) und Viv (rechts) haben übernatürliche Kräfte. Foto: Netflix

RkJQdWJsaXNoZXIy MTYzMjU=