Freistunde am 17. April 2020

6 FREISTUNDE #zamhoitn: Wie hilfst du in Corona-Zeiten? Viele Landjugenden, Vereine und Gruppen setzen sich gerade für ältere oder zur Corona-Risikogruppe gehörende Mitmenschen ein. Drei Beispiele aus dem Landkreis Cham. KLJ Martinsneu- kirchen „Wir bieten für die Risikogruppe einen Einkaufs- und Liefer- service im Bereich Martinsneukirchen/ Schillertswiesen an.“ KLJB Sattelbogen „Täglich ab 17 Uhr sind wir für euch da und helfen euch beim Einkaufen.“ Erreichbar über Vanessa Seckerdieck, 0170 7744148 oder Verena Schmid, 0176 47113327 Fotos: privat Erreichbar über Tanja Dummer, 0151 52342284 SSV Schondorf „Wir kaufen für euch ein.“ Erreichbar über Sebastian Piendl, 0151 72121272, corona@ssv-schorndorf.de „Omnomnomnom“ Beim Browsergame „Wormmate“ zockst du kostenlos gegen deine Freunde. Kostenlosen Multiplayerspaß bietet das Browsergame „Wormmate“. Einfach unter wormmate.io einlog- gen oder im App-Store suchen und loszocken. Im Spiel mampfst du mit deinem Wurm verschiedene Süßig- keiten um die Wette. Dadurch wirst du immer länger. Aber Achtung: Größere Würmer können auch dich fressen. Der längste Wurm ge- winnt! -seg- Ein nettes Spiel, um Langeweile zu vertreiben? Da ist „Worm- mate“ das richtige. Bild: Wormmate Ausgezeichnet: Im Juli 2019 erhielten Fynn Krüger (links) und Paul Schulte für „Ultralativ“ den Grimme-Online-Award in der Kategorie „Wissen und Bildung“. In der Mitte: Laudatorin Hazel Brugger. Foto: Grimme-Institut/Rainer Keuenhof YouTubes dunkle Seite Seit drei Jahren betreibt „Ultralativ“ Aufklärungsarbeit in Sachen YouTube. Dafür haben seine Macher auch einen Preis erhalten. 225000 Abonnenten brachte das „Ultralativ“ 2019 auch einen Grim- me-Preis ein. In ihrer Begründung lobte die Jury „Ultralativ“ als eigen- ständiges Format, das Medienkritik animiert, knapp und relevant präsen- tiert. Leicht konsumierbar, aber mit viel inhaltlicher Tiefe sorgt „Ultrala- tiv“ für mehr Transparenz in der un- durchsichtigen und kommerzialisier- ten Internet-Szene. Sehen kann man Fynn und Paul in ih- ren Videos übrigens nicht. Das unter- scheidet sie von vielen anderen You- Tubern, kommt bei ihren Fans aber an. „Viele finden es gut, dass es uns um die Sache geht und nicht um die Selbstdarstellung“, erklärte Paul Schulte in einem Interview mit den Kieler Nachrichten. Reich – das sagen die beiden selbst – wird man mit dieser Art von Video nicht. Neben ihrem Kanal arbeiten Fynn und Paul deshalb, unter ande- rem als Dozenten und Workshoplei- ter, in denen sie ebenfalls das Thema Medienkompetenz behandeln. -seg- auseinandernehmen, waren auch der Grund, warum sie „Ultralativ“ ins Le- ben riefen. Beide, damals in der zehn- ten Klasse, stolperten gleich über meh- rere solcher Videos und suchten im Netz nach Seiten, die das Vorgehen der Influencer erklärten und durch- leuchteten. Sie fanden nichts – also machten sie es eben selbst. Was im Netz schiefläuft Einen Großteil der vergangenen Jahre beschäftigte sich „Ultralativ“ dann vor allem mit den Abgründen von YouTu- be und der sogenannten Lifestyle- YouTuber wie Simon Desue oder Dagi Bee. Den einen oder anderen positi- ven Beitrag gab es auch, zum Beispiel den Liebesbrief an das YouTube-Urge- stein Coldmirror, bekannt durch ihre „Harry Potter“-Parodien. Mittlerweile haben Fynn und Paul ihr Themengebiet aber erweitert. Neben YouTube gibt es jetzt auch Beiträge über TikTok, Medien und Medienma- nipulation im Allgemeinen und über alles, was im Netz schiefläuft. Zu den Kann Dagi Bees YouTube-Kanal de- pressiv machen? Was verbirgt sich hin- ter dem Dunning-Kruger-Effekt? Und worum geht es eigentlich bei „Raid: Shadow Legends“, für das gerade vor gefühlt jedem Video Werbung ge- schaltet ist? Diese und noch viele wei- tere Fragen beantworten Fynn Krüger und Paul Schulte auf ihrem Kanal „Ul- tralativ“. In ihren meist drei bis acht Minuten langen Videos beschäftigen sie sich mit den Methoden, die YouTu- ber und Social-Media-Stars anwenden, um ihr Publikum auszunutzen. Ein Beispiel: das Video „Ich bin kein Vorbild“. In ihm kritisieren Fynn und Paul die Einstellung vieler YouTube-In- fluencer, einerseits kein Vorbild für ihre Fans sein zu wollen, andererseits aber genau diese Vorbildfunktion leidlich auszunutzen. Dank der schnoddrigen Stimme von Fynn Krüger und der sehr witzigen Darbietung klären die beiden nicht nur auf, sie unterhalten auch noch. Mani- pulative Statements, wie Fynn und Paul im Video „Ich bin kein Vorbild“ Mehr lustige Chats von gestern Nacht findest du unter www.chatvongesternnacht.de, www.facebook.com/chatvongesternnacht und auf Instagram unter @chatvongesternnacht. Das BESTE aus Die App „Jodel“ ist besonders bei jungen Leuten beliebt. Ihr Prinzip: Nutzer setzen lokal Nach- richten ab, die nur im Umkreis von zehn Kilometern gelesen werden können. Mehr lustige Jodel aus Deutschlands Großstädten findest du im Buch „Von Salat schrumpft das Bierfach – Das Beste von Jodel aus 15 Städten“ (erschienen im riva-Verlag) und in der Jodel-App. Fakt ist: Man kann nur zur vollen Stunde anfangen zu lernen. Aufhören kann man aber jederzeit ... Mannheim 1296 Chat von gestern Nacht 12.01 Uhr Großartig ... Ich gebe gerade meine Bachelorarbeit ab, die insgesamt fünf Menschen zur Kontrolle gelesen haben und das Erste, was mir auffällt, als ich zu Hause noch mal drauf schaue, ist, dass auf dem Titelblatt Frankfurz statt Frankfurt steht ... 21.43 Uhr Das dürfte in deinem Fall ein ziemlich großes Feld sein. Siehst du, da fängt es schon an ... Weißt du, was ich nicht verstehe? Häh? Was für ein Feld? 10.49 Uhr Wenn man an zwei Stellen Schmerzen hat, reicht dann eine Schmerztablette? Ja, du musst die aber halbieren, damit die an beiden Stellen wirken kann! Okay, mach ich so. Danke 23.44 Uhr Wo bist du? Und was machst du VOR der Notaufnahme? Vor der Notaufnahme! Bin gestürzt und habe mir die Hand aufgeschnitten!!! Darf drinnen mein Bier nicht trinken

RkJQdWJsaXNoZXIy MTYzMjU=