20190521_osten

18 Im Osten geht die Sonne auf 19 Im Osten geht die Sonne auf Baden, grillen, Brillen sammeln Das Möbelhaus Wanninger startet im Frühjahr mit zahlreichen Aktionen Möbel Wanninger bietet im Osten Strau- bings auf vier Etagen alles, was man zum Wohnen und Wohlfühlen braucht. In vielen Abteilungen hat pünktlich zum Frühjahr frischer Wind Einzug gehalten. Bad- und Polstermöbel sind ein ganz großes Thema bei Möbel Wanninger im Frühjahr 2019: „Wir haben eine komplett nagelneue Badausstellung – mit Massivholzmöbeln von Voglauer oder Schröder“, berichtet Franz Wanninger, Chef von Möbel Wanninger in Straubing, begeistert. Außerdem laden die gemütlichen Polsterecken der neuen Kollek- tion im Rolf-Benz-Studio zum entspannten Probesitzen ein. Damit die Eltern in Ruhe schauen können, gibt es für die Kleinen derweil Spaß im Wan- ninger-Kinderland im Obergeschoss. Indoor- Spielplatz, Tunnelrutschen und Puppenwoh- nung stehen zum Toben bereit. Zum Ab- schluss können Mama und Papa mit den Kleinen im Schlemmertreff noch speisen oder einen Kaffee trinken. Für Garten-, Grill- und Kochfans Franz Wanninger liegt auch der Möbelmarkt in der Posener Straße besonders am Herzen: „Als Weber-World-Händler führen wir jetzt das komplette Grill- und Zube- hörsortiment.“ Dazu gibt es die neuesten Trends bei den Garten- möbeln. Außerdem wurde kürzlich die Küchenausstellung im Sparkauf frisch modernisiert. Ambitio- nierte Hobbyköche finden hier günstige Einstiegsküchen für den schmalen Geldbeutel. Brillen für den guten Zweck Seit Kurzem sammelt Möbel Wanninger gebrauchte Brillen für den guten Zweck. „Brillen ohne Grenzen“ nennt sich diese Aktion. Sie unterstützt arme Menschen auf der ganzen Welt. „Ich bin selber Brillenträger und kenne das Problem mit alten Brillen. Wenn die Gläser nicht mehr passen oder das Gestell nicht mehr gefällt, liegen sie nutzlos in Schubladen rum. Dabei könnten sie anderen Menschen in ärmeren Ländern dieser Erde noch sehr nützlich sein“, sagt Wanninger. Wer also alte Brillen zu- hause rumliegen hat, kann diese an der Hauptkasse bei Möbel Wanninger abgeben. Zum Dank gibt es ein kleines Geschenk. Mit die- ser Aktion unter- stützt Wanninger die über 42 Jahre alte Idee von Kapu- ziner-Pater François-Marie Meyer, mit ge- brauchten Brillen armen Menschen zu hel- fen. Heute führt der Verein „L.S.F. Lunettes sans Frontiere – Brillen ohne Grenzen“ die Idee weiter. Abschluss mit Autoschau Am Ende der Aktionswoche „Im Osten geht die Sonne auf“ findet am Freitag, 31. Mai, und Samstag, 1. Juni, bei Wanninger wieder Bayerns größte Autoschau statt – mit Live- musik, Käse, Würstl, Brezn und Bier. Dabei wird auch der Sieger des Gewinnspiels der IG-Ost bekannt gegeben. -mcj/fun- i Weitere Informationen: www.moebel-wanninger.de Polstermöbel, Betten, Küchen sowie Bad- und Büromöbel. Auf vier Ebenen zeigt Möbel Wanninger die neuesten Trends. Foto: Manfred Bernhard Marcus Frankl, Franz Wanninger und Ewald Hollnberger in der neugestalteten Badabteilung (v.l.). Foto: Deko-Abteilung Wanninger Die Bürger müssen entscheiden Die Straubinger Stadtentwässerung und Straßenreinigung (SER) klärt über die Monoverbrennungsanlage auf Am 26. Mai dürfen alle Straubinger Bürger am ersten Bürgerentscheid der Stadt Strau- bing teilnehmen. Abgestimmt wird über den Bau einer Monoverbrennungsanlage mit Phosphorrückgewinnung, deren Jahres- kapazität bei 120 000 Tonnen liegt. In Niederbayern werden jährlich rund 120 000 Tonnen Klärschlamm produziert – bayernweit sind es 1,1 Millionen Tonnen. Die Monoverbrennungsanlage mit Phosphor- rückgewinnung, die auf dem Betriebsgelän- de innerhalb des Ringdeiches des Straubin- ger Klärwerks errichtet werden soll, sorgt vor allem wegen ihrer Größe für Diskussion. Es gilt, gesetzliche Forderungen zu erfüllen Fakt ist: Straubing braucht einen Entsor- gungsweg für Klärschlamm. Für den Gesetz- geber steht hierbei die Rückgewinnung des endlichen Rohstoffes Phosphor aus dem Klärschlamm im Vordergrund. Nach der Klär- schlammverordnung ist das Straubinger Klärwerk verpflichtet, bis 2023 ein Konzept für die Phosphorrückgewinnung vorzulegen und dieses bis 2029 umzusetzen. Die Strau- binger Stadtentwässerung und Straßenreini- gung (SER) hat folgende Lösung zur Erfül- lung der gesetzlichen Rahmenbedingungen konzipiert: In der Monoverbrennungsanlage in Straubing sollen jährlich 120 000 Tonnen Klärschlamm verbrannt werden. „Mono“-Ver- brennung bedeutet, dass ausschließlich Klärschlamm verbrannt wird. Zurück bleibt nur die reine Klärschlammasche – etwa 17 000 Tonnen pro Jahr. Aus dieser Asche wird Phosphor rückgewonnen, der regional als Dünger in der Landwirtschaft wieder ein- gesetzt werden kann. Die Größe der geplan- ten Anlage garantiert die Phosphorrückge- winnung hier vor Ort. Alle anderen entstan- denen Produkte – wie etwa Eisensalze – können bei der Abwasserreinigung in der Kläranlage eingesetzt werden. Gips und Füll- materialien finden in der Baubranche ihren Einsatz. In der geplanten Größenordnung entsteht auch überschüssige Energie, die als Wärme oder Strom Industriebetriebe oder bis zu 2 500 Haushalte versorgen kann. Warum 120 000 Tonnen? Die Aufgabe der SER war es, für das Klär- schlammproblem eine ökonomische, ökolo- gische und sozial verantwortbare Lösung zu finden. Bei den Planungen der Monover- brennung wurde der Mehrwert für die Region und für Straubing in den Vordergrund ge- rückt. Die Monoverbrennung entlastet die Region bei der Klärschlammentsorgung, de- ren Kapazitäten für die Mitverbrennung ste- tig sinken. Die Stadt Straubing erhält nicht nur einen Mehrwert durch die Versorgung von Industriebetrieben oder bis zu 2 500 Haushalten mit regenerativ erzeugter Ener- gie, sondern auch durch die Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen sowie durch Ge- werbesteuereinnahmen und Arbeitsplätzen. Im Vergleich dazu ist eine kleinere Anlage mit beispielsweise 10 000 Tonnen gerade einmal in der Lage, sich selbst mit Energie zu versorgen. Gerade im Hinblick auf die Energiewende sollte das „Energiepotenzial“ des Klärschlammes sinnvoll genutzt werden. Durch die Größenordnung von 120 000 Ton- nen Klärschlamm kann zudem die gesetzlich vorgeschriebene Phosphorrückgewinnung technisch sowie wirtschaftlich effizient um- gesetzt werden. Nicht jeder Klärschlamm brennt gleich gut. Je nach Zusammenset- zung und Lagerungszeit des Klärschlamms benötigt dieser unterschiedliche Bedingun- gen für die Verbrennung. Bei einer großen Verbrennungsanlage können verschiedene Klärschlammmengen vermischt und homo- genisiert werden. Die Verbrennung in der geplanten Größenordnung ist nicht nur in der Lage, die Grenzwerte der 17. Bundesim- missionsschutz-Verordnung (BImSchV) dau- erhaft einzuhalten und zu unterschreiten, sie liefert sogar irrelevante Immissionen; das heißt die Menge der Schadstoffe in der Umgebung des Kamins – in Straubing be- trägt dieser Radium drei Kilometer – führen zu keiner zusätzlichen Belastung aller Schutzgüter, zu denen Menschen, Tiere und die Umwelt zählt. Dies ist auch nur für diese Größe wirtschaftlich und technisch sinnvoll zu realisieren. Kleinere Anlagen sind nur in der Lage die Grenzwerte einzuhalten, aber können die Irrelevanz nicht garantieren. Klärschlammtrocknung in Schwandorf? Die Behauptung, der in Straubing zu ver- brennende Klärschlamm solle zunächst in Schwandorf getrocknet werden, stimmt nicht. Pro Jahr sollen insgesamt 120 000 Tonnen Klärschlamm in Straubing verbrannt werden. Der Straubinger Anteil – rund 10 000 Tonnen – wird in den am Klärwerk bereits bestehenden Anlagen entwässert, getrocknet und anschließend verbrannt. Die restlichen 110 000 Tonnen werden aus einem Umkreis von rund 150 Kilometern entweder entwässert – also mit einem Was- sergehalt von 75 Prozent – oder getrocknet – Wassergehalt von 10 Prozent – angeliefert. In Schwandorf wird derzeit durch den Zweckverband Thermische Klärschlammver- wertung (ZTKS) eine Trocknungsanlage für Klärschlamm errichtet. Der ZTKS ist in Ver- handlungen mit Straubing hinsichtlich der Verwertung dort getrockneter Klärschlämme. Das Gros der angelieferten Klärschlämme soll aber entwässert in Straubing angeliefert werden. Wer garantiert die Auslastung der Anlage? Der Bau und der Betrieb der geplanten Anla- ge erfolgt durch die SER GmbH, Tochterge- sellschaft der Stadt Straubing, zusammen mit der Bayernwerk Natur GmbH. Bereits seit über 20 Jahren arbeitet die Bayernwerk Natur GmbH mit der Stadt Straubing zusam- men, die für Straubing und viele weitere Kommunen in Bayern den Klärschlamm ent- sorgt. Über 50 Prozent des bayerischen Klär- schlammaufkommens, also über 550 000 Tonnen, hält die Bayernwerk Natur GmbH unter Vertrag. „Wir sind sicher, die Anlage dauerhaft auslasten zu können und dass un- ser Unternehmen auch noch in 25 Jahren existiert“, so Johannes Schneider, Mitglied der Geschäftsführung bei Bayernwerk Natur GmbH am 7. Mai im Ittlinger Schützenhaus. i Weitere Informationen: www.ser-straubing.de Fragen an das SER-Bürgertelefon ☎ 09421/7020333 oder per Mail an ser.eigenbetrieb@straubing.de Die geplante Monoverbrennungsanlage soll sich auch optisch in die Landschaft einfügen. Vorstellbar wäre eine Variante aus Glas und Stahl. Foto: SER HUBER & KOLLEGEN PartmbB Wirtschaftsprüfer · Steuerberater · Rechtsanwälte Bahnhofstr. 1 (Steiner Thor) · 94315 Straubing · Tel. 09421/8416 - 0 · www.ht-huber.de Wuddi Josef Wirtschaftsprüfer Steuerberater Fachberater für Internationales Steuerrecht Huber Egon Wirtschaftsprüfer Steuerberater Dr. Huber Nina Rechtsanwältin Fachanwältin für Steuerrecht Huber Alban Dipl.-Kfm. Steuerberater Loibl Rita Bachelor of Arts (B.A.) Steuerberaterin Weber Bernhard Dipl.-Kfm. Steuerberater

RkJQdWJsaXNoZXIy MTYzMjU=